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Nahles will SPD nicht nach links rücken

Die designierte neue Vorsitzende der SPD, Andrea Nahles, will die Partei nicht nach links rücken. Arbeit, Wirtschaft und Weltoffenheit müssten zentrale Begriffe der SPD sein, sagte Nahles der Wochenzeitung „Die Zeit“. Bei manchen Themen müsse die SPD linker werden, etwa wenn es um den digitalen Kapitalismus gehe – um Firmen beispielsweise, die sich als Avantgarde aus dem Silicon Valley präsentierten, zugleich aber an Monopolen arbeiteten und sich an keine Werte und Grenzen gebunden sähen.

Bei anderen Themen sei das anders. Lange habe in der SPD zum Beispiel die Vorstellung geherrscht, für soziale Sicherheit zuständig zu sein, während sich die CDU für die innere Sicherheit interessiert. Sicherheit müsse aber umfassender verstanden werden. „Wir müssen uns selbst auf Herz und Nieren prüfen, ob unsere Selbstverortung noch stimmt und für die Zukunft trägt“, sagte Nahles. Zu Forderungen aus der Basis nach mehr „SPD pur“, sagte die designierte Parteichefin, auch sie wolle SPD pur. Das Problem sei allerdings, „dass wir das selbst nicht mehr durchdeklinieren können“.

Foto: Andrea Nahles, über dts Nachrichtenagentur

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