Stichwort zu Abschwung

SPD und Grüne für stärkere Belastung von Vermögenden

Nach den milliardenschweren „Entlastungspaketen“ für die Bürger im Rahmen der Energiekrise ist in der Ampel-Koalition eine Diskussion über die Gegenfinanzierung entbrannt. Der stellvertretende SPD-Fraktionschef Achim Post sagte der „Welt“, SPD-Parteichef Lars Klingbeil habe Recht, wenn er auf die Notwendigkeit einer gerechten Verteilung der Krisenlasten hinweise. „Das ist eine der ganz elementaren Gerechtigkeitsaufgaben, die vor uns liegen.“ Klingbeil hatte in der …

Jetzt lesen »

US-Börsen lassen nach – Konjunktursorgen belasten

Die US-Börsen haben am Freitag nachgelassen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 30.822,42 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,45 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 3.870 Punkten 0,7 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq Composite zu diesem Zeitpunkt mit rund 11.445 …

Jetzt lesen »

DAX lässt deutlich nach – Rezessionsängste überwiegen

Zum Wochenausklang hat der DAX deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.699,22 Punkten berechnet, und damit 1,66 Prozent schwächer als am Vortag. Marktbeobachtern zufolge machten den Zinssorgen der letzten Tage nun vor allem Rezessionsängste die Runde, vielerorts warnen Ökonomen immer lauter vor einem wirtschaftlichen Abschwung. Die Aktien von Sartorius ließen am Ende der Kursliste über sechs Prozent nach, …

Jetzt lesen »

DIW: Viele energieintensive Unternehmen werden nicht überleben

Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, rechnet mit einem tiefen und lang anhaltenden Abschwung, den viele Unternehmen nicht überstehen werden. „Die Rezession wird unvermeidbar sein, wir befinden uns schon in einem Abschwung“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Sonntagausgaben). Auch die mittel- und langfristigen Aussichten sind nach Meinung des Ökonomen düster. „Meine Sorge ist gar nicht so …

Jetzt lesen »

IWH erwartet Rezession in Deutschland und Europa

Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) erwartet, dass das Versiegen der Gaslieferungen aus Russland und die Preisanstiege für Gas und Strom zu massiven Realeinkommensverlusten und zu einer Rezession in Europa und in Deutschland führen werden. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt werde im Jahr 2022 um 1,1 Prozent zunehmen und im Jahr 2023 um 1,4 Prozent sinken, heißt es in einer Prognose des …

Jetzt lesen »

EU-Wirtschaftskommissar erwägt neues Konjunkturprogramm

EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni hält für den Fall einer verschärften Wirtschaftskrise ein neues europäisches Konjunkturprogramm für denkbar. „Zunächst sollten wir uns bemühen, unsere existierenden Kriseninstrumente auszuschöpfen und an die neue Lage anzupassen“, sagte er dem „Spiegel“. Wenn sich der ökonomische Abschwung allerdings verschärfen und auf den Arbeitsmarkt durschlagen sollte, müsse man neu nachdenken. „Dann könnte es nötig werden, weitere konjunkturpolitische Maßnahmen …

Jetzt lesen »

Ampel-Streit um Schuldenbremse nimmt Fahrt auf

In der Debatte um weitere Entlastungen von den hohen Energiepreisen hat Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) den jüngsten Forderungen nach einem Aussetzen der Schuldenbremse auch im Jahr 2023 eine klare Absage erteilt. „Der Staat kann nicht jede Preissteigerung abfangen“, sagte Lindner der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). „Weitere Entlastungsmaßnahmen müssten sich zwingend im Rahmen der Schuldenbremse bewegen“, sagte der FDP-Vorsitzende. „Auswirkungen auf die …

Jetzt lesen »