ADA

Ada ist eine strukturierte Programmiersprache mit statischer Typenbindung. Sie wurde von Jean Ichbiah von dem Unternehmen Honeywell Bull in den 1970er Jahren entworfen. Ada ist vom Erscheinungsbild ähnlich zur Programmiersprache Pascal und ist genauso wie Modula-2 als Wirthsche Sprache zu betrachten. Ebenso wie Modula ist Ada aber auch strenger in der Programmierung als Pascal.
Ada wurde anfänglich stark vom US-Verteidigungsministerium gefördert und unterstützt. Es war die erste standardisierte Hochsprache. Die drei gängigen Versionen sind Ada 83, Ada 95, das um zahlreiche neue Sprachmittel erweitert wurde und Ada 2005, dessen Standardisierungsprozess 2007 abgeschlossen wurde. Ada-Compiler können sich einem standardisierten Test unterziehen, der praktisch Grundvoraussetzung für den professionellen Einsatz ist. Aufgrund der hohen Anforderung, die validierte Compiler erfüllen müssen, hat sie sich vor allem in sicherheitskritischen Bereichen durchgesetzt, zum Beispiel in der Flugsicherung, in Sicherheits-Einrichtungen der Eisenbahn, in Waffensystemen, der Raumfahrt, der Medizin oder der Steuerung von Kernkraftwerken.

Ada zielte ursprünglich auf eingebettete (embedded) und Echtzeit-Systeme (real-time systems) und wird auch heute noch oft für diese Zwecke verwendet. Ada 95 – von Tucker Taft von Intermetrics zwischen 1992 und 1995 entworfen – verbesserte die Möglichkeiten zum Entwurf numerischer, systemnaher und bankwirtschaftlicher Programme.Herausragende Merkmale von Ada sind etwa das strenge Typsystem (starke Typisierung), zahlreiche Prüfungen zur Programmlaufzeit, Nebenläufigkeit, Ausnahmebehandlung und generische Systeme. Ada 95 führte sogenannte tagged types (erweiterbare Typen) ein, die das Ada zugrundeliegende Konzept des Programmierens durch Erweiterung weiter ausbauen und dynamische Polymorphie ermöglichen.

Implementierungen von Ada benutzen üblicherweise keine automatische Speicherbereinigung (garbage collection) zur Speicherverwaltung, der Standard erlaubt dies jedoch. Ada unterstützt Laufzeittests, um Speicherüberläufe, Zugriff auf nicht zugewiesenen Speicher, off-by-one-Fehler und andere, ähnlich geartete Fehler frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden. Für eine höhere Effizienz können diese Tests abgeschaltet werden. Auch zur Programmverifikation stehen verschiedene Spracheigenschaften zur Verfügung. Mit Ada ist es auch zum ersten Mal gelungen, Programme automatisch auf Korrektheit zu überprüfen. Dazu wird die Ada-Variante SPARK verwendet. Dies ist eine Untermenge von Ada mit speziellen Annotationen. Die Korrektheit eines SPARK-Programms wird mit einem Verifikationsprogramm (SPARK Examiner) durch statische Analyse der Annotationen überprüft.

Für Ada gibt es den quelloffenen Compiler GNAT unter GPL-Lizenz. Die Firma AdaCore entwickelt die IDE GNAT Programming Studio, die in einer freien und einer kommerziellen Version angeboten wird. Darüber hinaus bieten verschiedene namhafte Hersteller Compiler mit IDEs für Ada an. Ein Plugin für Eclipse, die GNATbench, wurde zunächst in der kommerziellen Version GNATpro vertrieben, ist mittlerweile aber auch unter einer GPL verfügbar. Daneben gibt es einige kleinere IDEs, die Ada unterstützen und sich vor allem für die Lehre eignen, zum Beispiel jGRASP, oder unter Windows das bekannte AdaGIDE.

Außerdem existiert ein emacs-Mode für Ada. Ein Ada-Plugin für Oracles integrierte Entwicklungsumgebung (IDE) Netbeans befindet sich in Entwicklung.
In den 1970ern zeigte sich das Verteidigungsministerium der USA besorgt über die wachsende Anzahl von Programmiersprachen, die in seinen Projekten verwendet wurden. Wartung, Ausbildung, Modularität und Wiederverwendung waren dadurch schwer beeinträchtigt. Viele der Programmiersprachen waren zudem proprietär (man war also vom Anbieter abhängig) oder schlicht veraltet. 1975 sollte eine Arbeitsgruppe diesen Dschungel lichten und eine Sprache finden oder erfinden, welche die Bedingungen des Ministeriums erfüllt. Eine Reihe von Anforderungskatalogen, bezeichnet als Strawmann, Woodenman, Tinman, Ironman, Sandman (nicht veröffentlicht) und Steelman (später auch noch Pebbleman und Stoneman für eine integrierte Entwicklungsumgebung), wurden erstellt und viele existierende Sprachen wurden überprüft, doch 1977 kam man zum Ergebnis, dass keine der vorhandenen Sprachen geeignet war.

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