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News zu Arbeitslosigkeit

Die anhaltende Massenarbeitslosigkeit der letzten Jahrzehnte gilt als „Geißel unserer Zeit“. Ökonomisch gesehen handelt es sich um ein Ungleichgewicht auf dem Arbeitsmarkt, bei dem das Angebot an Arbeitskräften größer ist als die Arbeitskräftenachfrage. Während in den 1960er Jahren in Westdeutschland ein Mangel an Arbeitskräften herrschte und Gastarbeiter angeworben wurden, haben wir seit Mitte der 1970er Jahre einen Arbeitskräfteüberschuss; die Arbeitslosigkeit ist in „Sprüngen“ angestiegen; gleichzeitig ist auch die Beschäftigung gestiegen.

Bedingt durch den Zusammenbruch des sozialistischen Wirtschaftssystems der DDR und durch die Einführung der Marktwirtschaft kam in Ostdeutschland eine ausgeprägte „systemstrukturelle“ Arbeitslosigkeit hinzu. Die offiziell ausgewiesene Arbeitslosigkeit umfasst ausschließlich die Arbeitslosen, die bei den Arbeitsagenturen „registriert“ sind, d.h. die sich arbeitslos gemeldet haben; daneben gibt es noch eine „verdeckte“ Arbeitslosigkeit. Allerdings gibt es auch einen Anteil von registrierten Arbeitslosen, die nicht an einer Erwerbs- arbeit interessiert sind.

Das Risiko der Arbeitslosigkeit betrifft einzelne Personengruppen und Regionen in unterschiedlichem Maße. Besonders von Arbeitslosigkeit betroffen sind gering Qualifizierte, Ältere, und Ausländer; bei diesen Personengruppen liegen die Arbeitslosenquoten etwa doppelt so hoch wie im Durchschnitt.

Heil sieht Weiterbildung als zentralen Teil der Arbeitsmarktpolitik

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat die Weiterbildung zu einem zentralen Element der künftigen Arbeitsmarktpolitik erklärt. „Wir werden eine Arbeitsgesellschaft bleiben, aber diese Arbeitsgesellschaft wird sich grundlegend verändern“, sagte Heil der „Welt am Sonntag“. Bis 2025 würden 1,3 Millionen Arbeitsplätze durch Automatisierung und Digitalisierung verschwinden. Dafür würden 2,1 Millionen neue Arbeitsplätze …

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Arbeitsmarktforscher gegen längere Bezugsdauer von Arbeitslosengeld

Experten des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) kritisieren den SPD-Plan, die Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes I zu verlängern. „In der Tendenz verlängert man damit eher die Arbeitslosigkeit“, sagte der kommissarische Direktor des IAB, Ulrich Walwei, dem „Tagesspiegel“ (Donnerstagsausgabe). Und mit der Dauer von Arbeitslosigkeit nehme nachweislich die Beschäftigungsfähigkeit ab. …

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Chef der Wirtschaftsweisen lehnt Sozialreformen der SPD ab

Der Vorsitzende des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Christoph M. Schmidt, hat die SPD-Pläne für Sozialreformen scharf kritisiert. Die Partei schicke sich an, „das arbeitsmarkt- und rentenpolitische Rad wieder zurückzudrehen“, sagte Schmidt der „Süddeutschen Zeitung“ (Mittwochsausgabe). Für falsch halte er vor allem, dass die Bezugsdauer des Arbeitslosengelds I für …

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Nahles verteidigt SPD-Sozialreformpläne

SPD-Chefin Andrea Nahles hat für die Sozialreformpläne ihrer Partei geworben und diese gegen Kritik verteidigt. „Es ist ein Konzept, das für bessere Löhne sich einsetzt und für Tarifbindung auf der einen Seite, aber auch für eine moderne Arbeitnehmerpolitik“, sagte Nahles am Montagnachmittag bei der Vorstellung der Ergebnisse der zweitägigen SPD-Vorstandsklausur …

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Früherer SPD-Chef Gabriel unterstützt Pläne von Heil

Der frühere SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hat sich hinter die Vorschläge von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil für eine Grundrente gestellt. Das Grundrentenmodell sei ein gelungenes Beispiel dafür, wie Politik die wachsende Kluft zwischen Gesellschaft und Politik wieder schließen könne, sagte Gabriel den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ (Dienstag-Ausgaben). Gabriel fügte hinzu: „Mehr von …

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Kutschaty wirft NRW-Regierung Vernachlässigung des Ruhrgebiets vor

SPD-Landtagsfraktionschef Thomas Kutschaty hat Nordrhein Westfalens Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) kritisiert, weil der am kommenden Samstag im Rheinischen Revier zu einer reinen Braunkohle-Konferenz eingeladen hat. „Ich erwarte von der Landesregierung, dass sie sich nach dem Kohle-Kompromiss genauso für das Ruhrgebiet einsetzt wie für das Rheinische Braunkohlerevier. Ihr Blick richtet sich …

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Zahl der Arbeitslosen geht im Januar 2018 weiter zurück

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland geht weiter zurück. Im Januar waren 2,406 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet und damit 165.000 weniger als vor einem Jahr, teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Donnerstag in Nürnberg mit. Gegenüber dem Vormonat Dezember stieg die Arbeitslosenzahl um 196.000. Die Arbeitslosenquote stieg dabei um …

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Boom bei Rente ab 63 – 251.000 Anträge in 2018

Die hohe Nachfrage nach der Rente ab dem 63. Lebensjahr ist auch im vergangenen Jahr ungebrochen gewesen. 2018 seien rund 251.000 Anträge gestellt worden, berichtet das „Handelsblatt“ unter Berufung auf die Deutsche Rentenversicherung. Das seien etwas weniger als im Rekordjahr 2017, als knapp 254.000 Anträge eingegangen seien. Seit Inkrafttreten der …

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Heil will bis Herbst Vorschläge für Sozialstaatsreform vorlegen

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will bis zum Herbst detaillierte Pläne für eine Reform des Sozialstaats vorlegen, die über die Pläne aus dem Koalitionsvertrag hinausgehen. „Ich habe einen Dialog mit Bürgern und Praktikern zur Zukunft des Sozialstaats initiiert: Bis Herbst will ich konkrete Vorschläge dazu vorlegen, wie wir den Alltag von …

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