Arbeitslosigkeit

Die anhaltende Massenarbeitslosigkeit der letzten Jahrzehnte gilt als „Geißel unserer Zeit“. Ökonomisch gesehen handelt es sich um ein Ungleichgewicht auf dem Arbeitsmarkt, bei dem das Angebot an Arbeitskräften größer ist als die Arbeitskräftenachfrage. Während in den 1960er Jahren in Westdeutschland ein Mangel an Arbeitskräften herrschte und Gastarbeiter angeworben wurden, haben wir seit Mitte der 1970er Jahre einen Arbeitskräfteüberschuss; die Arbeitslosigkeit ist in „Sprüngen“ angestiegen; gleichzeitig ist auch die Beschäftigung gestiegen.

Bedingt durch den Zusammenbruch des sozialistischen Wirtschaftssystems der DDR und durch die Einführung der Marktwirtschaft kam in Ostdeutschland eine ausgeprägte „systemstrukturelle“ Arbeitslosigkeit hinzu. Die offiziell ausgewiesene Arbeitslosigkeit umfasst ausschließlich die Arbeitslosen, die bei den Arbeitsagenturen „registriert“ sind, d.h. die sich arbeitslos gemeldet haben; daneben gibt es noch eine „verdeckte“ Arbeitslosigkeit. Allerdings gibt es auch einen Anteil von registrierten Arbeitslosen, die nicht an einer Erwerbs- arbeit interessiert sind.

Das Risiko der Arbeitslosigkeit betrifft einzelne Personengruppen und Regionen in unterschiedlichem Maße. Besonders von Arbeitslosigkeit betroffen sind gering Qualifizierte, Ältere, und Ausländer; bei diesen Personengruppen liegen die Arbeitslosenquoten etwa doppelt so hoch wie im Durchschnitt.

Bielefeld

Konfliktforscher warnt vor Gefahren durch hohe Inflation

Der Konfliktforscher Andreas Zick hat vor den Gefahren anhaltender Inflation für den gesellschaftlichen Zusammenhalt gewarnt. „Andauernde Inflationen sind eine enorme…

Weiterlesen
Deutschland

Chemische Industrie warnt vor Gas-Lieferstopp

Der Vizepräsident des Chemieverbandes VCI, Bayer-Chef Werner Baumann, hat vor einem Boykott der Gasimporte aus Russland gewarnt. „Ein Gas-Lieferstopp hätte…

Weiterlesen
Newsclip

März 2022: Arbeitslosigkeit in Bayern sinkt

Die Zahl der Erwerbslosen in Bayern ist im März 2022 um 6,5 Prozent auf rund 230.000 gesunken. Die Arbeitslosenquote fällt…

Weiterlesen
Deutschland

DGB strikt gegen Energieembargo gegen Russland

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) warnt vor einer Destabilisierung in Deutschland, sollte es einen Stopp russischer Energieimporte geben. „Es ist zweifelhaft,…

Weiterlesen
Europa

DIW befürchtet Destabilisierung des Finanzsystems

Der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) sieht im Ukraine-Krieg eine Gefahr für das europäische Finanzsystem. „Russland wird versuchen,…

Weiterlesen
Deutschland

Migrationsforscher: Flüchtlingsstrom bald größer als 2015/16

Die Flüchtlingswelle aus der Ukraine in die EU wird nach Einschätzung des Migrationsforschers Herbert Brücker bereits kommende Woche größer sein…

Weiterlesen
Deutschland

DIHK erwartet Stillstand im Handel mit Russland

Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Peter Adrian, rechnet mit gravierenden Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die deutsch-russischen Handelsbeziehungen.…

Weiterlesen
Deutschland

Arbeitslosigkeit im Jahresvergleich gesunken

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Vorjahresvergleich gesunken. Im Januar gab es bundesweit 439.000 weniger Arbeitslose als zu…

Weiterlesen
Europa

IW-Direktor Michael Hüther warnt vor Stagflation in Europa

Michael Hüther, der Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln (IW), warnt vor einer langjährigen Stagflation in Europa – einer…

Weiterlesen
News

Erholung des Arbeitsmarkts setzt sich fort

Die Erholung des deutschen Arbeitsmarkts hat sich im Dezember fortgesetzt. Insgesamt waren in der Bundesrepublik 2,330 Millionen Personen arbeitslos gemeldet…

Weiterlesen
News

IAB-Arbeitsmarktbarometer sinkt zum vierten Mal in Folge

Das Arbeitsmarktbarometer des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ist im Dezember zum vierten Mal in Folge zurückgegangen. Gegenüber Oktober…

Weiterlesen
Schaltfläche "Zurück zum Anfang"