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News zu Arbeitsmarkt

Auf dem Arbeitsmarkt treffen Arbeitsangebot und Arbeitsnachfrage zusammen. Das Angebot an Arbeitsleistungen kommt von privaten Haushalten, die Einkommen benötigen, wenn sie Güter des täglichen Bedarfs kaufen wollen. Betriebe fragen Arbeitsleistungen nach, weil sie Güter produzieren wollen und dafür Arbeitskräfte benötigen. Der Arbeitsmarkt koordiniert das Arbeitsangebot der Haushalte mit der Arbeitsnachfrage der Unternehmen. Faktisch gibt es keinen einheitlichen Arbeitsmarkt, sondern viele verschiedene Teilarbeitsmärkte, denn die Arbeitskräfte (das Arbeitsangebot) unterscheiden sich nach Berufsgruppe, Qualifikation, Alter, Geschlecht, Nationalität, Gesundheitszustand usw. Auch die Arbeitsanforderungen fallen unterschiedlich aus, je nach Branche, Region, Beruf und Position.

Auf Arbeitsmärkten werden menschliche Arbeitsleistungen gehandelt, keine Waren; deswegen unterliegt der Arbeitsmarkt einer besonderen Regulierung durch die iTarifautonomie, durch Arbeitsschutz, Kündigungsschutz, Jugendschutz usw. Seit einigen Jahren wird versucht, den Arbeitsmarkt stärker zu deregulieren, um seine Flexibilität zu erhöhen. Darauf zielen die Vorschläge der Hartz-Kommission.

Kipping will Arbeitslosengeld deutlich erhöhen

Linken-Chefin Katja Kipping fordert eine deutliche Erhöhung des Arbeitslosengeldes. „Das Arbeitslosengeld I schützt die Mehrzahl der Bezieher nicht vor Einkommensarmut“, sagte Kipping den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagsausgaben). Der Abstand zwischen dem Arbeitslosengeld und einem Einkommen, bei dem kein Armutsrisiko mehr bestehe, sei in den vergangenen Jahren größer geworden. Diese „Armutslücke“ …

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Studie: Renteneintrittsalter steigt bis 2032 auf 65,6 Jahre

Das durchschnittliche Renteneintrittsalter steigt bis 2032 auf bis zu 65,6 Jahre. Das ergab eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), die am Mittwoch veröffentlicht wird und über die die Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ (Mittwochsausgaben) berichten. Das durchschnittliche Renteneintrittsalter werde demnach bis 2032 je nach Entwicklung des Arbeitsmarkts für Ältere …

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Feuerwehr-Gewerkschaft schlägt wegen Personalengpässen Alarm

Nach dem Brand in der Pariser Kathedrale Notre-Dame schlagen Vertreter der Feuerwehr hierzulande wegen Personalengpässen Alarm. „Jede zehnte bis fünfzehnte Stelle bei den Berufsfeuerwehren ist derzeit unbesetzt“, sagte Tobias Thiele, der Sprecher der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft, der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Mittwochsausgabe). Bei mehr als 30.000 Berufsfeuerwehrleuten in Deutschland ergebe sich eine …

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Linke wirft Regierung Dramatisierung des Fachkräftemangels vor

Die Linksfraktion im Bundestag hat der Bundesregierung eine Dramatisierung des Fachkräftemangels vorgeworfen und die Notwendigkeit des Fachkräftezuwanderungsgesetzes infrage gestellt. „Die Bundesregierung dramatisiert wider besseres Wissens den Fachkräftemangel. Ihr Fachkräfteeinwanderungsgesetz steht auf tönernen Füßen“, sagte Vize-Fraktionschefin Susanne Ferschl der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgabe). Ferschl beruft sich auf die Antwort der Bundesregierung auf …

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Hohe Wachstumsraten bei Erwerbsmigration

Ende 2018 sind rund 10,9 Millionen Personen mit ausschließlich ausländischer Staatsangehörigkeit im Ausländerzentralregister (AZR) erfasst gewesen: Darunter waren rund 266.000 Ausländer aus Staaten außerhalb der EU mit einem Aufenthaltstitel zum Zwecke der Erwerbstätigkeit, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mit. Zum Jahresende 2017 waren es noch 217.000 gewesen. Damit …

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Heil verlangt mehr Anstrengungen für Weiterbildung

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat als Reaktion auf den Berufsbildungsbericht zu weiteren Anstrengungen aufgerufen, um junge Menschen weiterzubilden. „Der deutsche Arbeitsmarkt benötigt dringend Fachkräfte. Und junge Menschen haben eine Chance verdient“, sagte Heil der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Der SPD-Politiker wies darauf hin, dass die Jobcenter und Arbeitsagenturen über „zielgerichtete Instrumente“ …

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Linken-Politiker Ernst hält schnelleren Kohleausstieg für machbar

Der Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Wirtschaft und Energie, Klaus Ernst (Linke), hat von der Bundesregierung einen wesentlich früheren Kohleausstieg gefordert. „Wir könnten die Kohlekraftwerke viel schneller abschalten, als es gegenwärtig vorgesehen ist. 2038 ist deutlich zu spät“, sagte Ernst am Rande der Internationalen Energiewende-Konferenz in Berlin dem Fernsehsender Phoenix. Das …

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Zahl der jungen Ungelernten erreicht Rekordhoch

Die Zahl der jungen Menschen ohne Berufsausbildung hat einen neuen Rekordwert erreicht. Nach Daten des Berufsbildungsberichts 2019, mit dem sich voraussichtlich an diesem Mittwoch das Kabinett beschäftigt, hat die Zahl der 20- bis 34-jährigen ohne Berufsabschluss 2017 die Marke von 2,1 Millionen überschritten. Sie verfügen somit „nicht über die Voraussetzung …

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CSU will Familien in Arbeitsvermittlung einbeziehen

Die CSU fordert Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) auf, die Familien von Langzeitarbeitslosen bundesweit in die Arbeitsvermittlung einzubeziehen. „Wenn wir diese Langzeitarbeitslosen wieder in den Arbeitsmarkt integrieren wollen, dann muss die Beratungsintensität steigen und die gesamte Familie, das Umfeld mitgenommen werden. Anders funktioniert es nicht“, sagte Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer (CSU) …

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