Stichwort zu Atomkraft

Belgien schaltet weiteren Pannen-Atomreaktor ab

Belgien schaltet den Atommeiler Thiange 2 in der Nacht zu Mittwoch ab. Der Reaktor war 40 Jahre in Betrieb und sorgte immer wieder für Schlagzeilen. 2012 wurden zahlreiche Mikrorisse am Druckbehälter festgestellt. Die Laufzeit für den Reaktor Thiange 3 soll hingegen um zehn Jahre verlängert werden. Insgesamt werden damit ab Mittwoch in Belgien noch fünf Kernreaktoren am Netz sein. Bundesumweltministerin …

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CDU streitet über Zukunft der Atomkraft

In der CDU herrscht Uneinigkeit darüber, wie langfristig mit Atomkraft umgegangen werden soll. Führende Vertreter fordern mehr Offenheit gegenüber der Technologie. „Wir müssen auch in Zukunft offen sein für die Kernkraft und dürfen diese nicht verteufeln, wie die Grünen es tun“, sagte CDU-Vize Carsten Linnemann der „Bild am Sonntag“. „Die CDU schreibt die Kernkraft nicht ab.“ Der CDU-Bundestagsabgeordnete Steffen Bilger …

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Verkehrsminister fordert Expertenkommission zu Atomlaufzeiten

Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) schlägt vor, eine unabhängige Expertenkommission über eine weitere Laufzeitverlängerung der drei Atomkraftwerke entscheiden zu lassen. Der Minister widersprach damit Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD), die zuvor ein Ende der Debatte gefordert hatte. „Wir brauchen jetzt keinen politischen Streit und keine Rechthaberei, sondern wir brauchen eine fachliche Antwort auf die Frage, wie wir stabile und bezahlbare Energieversorgung sicherstellen …

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Bundestagspräsidentin verlangt Ende der Atom-Debatte

Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) hat wiederkehrende Rufe der FDP und der Opposition nach längeren AKW-Laufzeiten kritisiert. „Machen wir uns nichts vor: Wenn wir jetzt neue Brennstäbe kaufen würden, laufen die alten Kernkraftwerke womöglich noch 20 Jahre“, sagte Bas der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Die Risiken seien hoch, wie die massiven Probleme in Frankreich zeigten. „Wir sollten es definitiv bei der letzten …

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CDU-Wirtschaftsrat kritisiert „Vollkasko-Mentalität“

Die Präsidentin des CDU-nahen Berufsverbands „Wirtschaftsrat der CDU“, Astrid Hamker, übt scharfe Kritik am Krisenmanagement der Bundesregierung. Die Milliardenhilfen, die die Regierung für die Unternehmen bereitstelle, sei den unionsnahen Wirtschaftsvertretern „überhaupt nicht recht“, sagte Hamker der „Welt“. „Wenn der Bundeskanzler verspricht, keiner wird zurückgelassen, `You`ll never walk alone`, dann ist das Augenwischerei.“ Olaf Scholz formuliere damit einen Anspruch, dem er …

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Grüne gegen neuen Atomstrom für E-Autos

Die Grünen im Bundestag haben empört auf den Vorstoß von Verkehrsminister Volker Wissing reagiert, die Atomlaufzeiten über das Frühjahr hinaus zu verlängern, um damit die grüne Transformation des Verkehrssektors voranzutreiben. „Mit uns Grünen wird es keine Verlängerung von Laufzeiten für AKW geben, weil Atomkraft eine teure und gefährliche Technologie ist“, sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Julia Verlinden den Zeitungen der Funke-Mediengruppe …

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RWE erwartet endgültigen Atomausstieg im April

RWE-Chef Markus Krebber geht davon aus, dass nach April endgültig Schluss ist mit der Atomkraft in Deutschland. „Ich erwarte derzeit nicht, dass die Kernkraftwerke über den April hinaus am Netz bleiben“, sagte Krebber der „Rheinischen Post“. „So hat es auch der Kanzler entschieden.“ Andernfalls tut Eile Not. „Alle Entscheidungsträger kennen die Restriktionen und Vorlaufzeiten für neue Brennstäbe, die man Monate …

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Wirtschaftsweise legen Jahresgutachten vor

Die Mitglieder des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, die sogenannten Wirtschaftsweisen, haben am Mittwoch ihr Jahresgutachten vorgelegt. Die wesentlichen Inhalte waren schon am Montag von mehreren Medien veröffentlicht worden. So beklagen die Ökonomen, dass die bisher beschlossenen oder geplanten Maßnahmen zur Bewältigung der Energiekrise nicht „zielgenau“ seien, weil sie wie zum Beispiel der Tankrabatt die Energiesparanreize schwächten oder im …

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Französische Regierung erwartet Entspannung im Streit mit Berlin

Nach den Misstönen in den deutsch-französischen Beziehungen hat sich Frankreichs Finanz- und Wirtschaftsminister Bruno Le Maire zuversichtlich gezeigt, dass die Differenzen beigelegt werden können. „Der politische Wille zur Zusammenarbeit ist in Paris und Berlin intakt“, sagte er dem „Handelsblatt“ und drei weiteren europäischen Zeitungen. Allerdings müssten sich Deutschland und Frankreich in einer neuen Realität zurechtfinden, die das Verhältnis auf eine …

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