Betriebsrat

Der Betriebsrat vertritt die Interessen der Arbeitnehmer gegenüber der Betriebsleitung, er überwacht die für Arbeitnehmer geltenden Gesetze und Vorschriften; er nimmt auch Anregungen der Jugend- und Auszubildendenvertretungen entgegen und unterstützt deren Belange. Jugendvertreter gibt es in Betrieben, in denen mindestens fünf Jugendliche beschäftigt sind.

In Betrieben ab fünf Arbeitnehmern wird alle vier Jahre ein Betriebsrat gewählt. Bei fünf bis 20 Arbeitnehmern besteht der Betriebsrat aus einer Person. Bei größeren Unternehmen steigt die Zahl der Betriebsräte entsprechend. Ab 200 Arbeitnehmern wird ein Betriebsrat von der Arbeit freigestellt. Die Kosten trägt das Unternehmen. Im öffentlichen Dienst heißt der Betriebsrat „Personalrat“.

Eurowings-Personal fordert Betriebsrat und mehr Einfluss

Eurowings-Personal fordert Betriebsrat und mehr Einfluss

Die Lufthansa muss bei ihrem neuen Billig-Langstreckenableger unter der Marke Eurowings mit steigenden Personalkosten rechnen – und Forderungen der Gewerkschaften nach besseren Arbeitsbedingungen. Wie der „Spiegel“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, geht das aus einem Informationsschreiben für das Cockpitpersonal hervor. Die Preise zu Fernzielen wie Miami oder die Dominikanische Republik sind bei Eurowings auch deshalb […]

Thyssenkrupp-Betriebsrat setzt im Kampf gegen Stahlfusion auf Laschet

Thyssenkrupp-Betriebsrat setzt im Kampf gegen Stahlfusion auf Laschet

Der Thyssenkrupp-Betriebsrat hofft im Kampf gegen eine mögliche Fusion der Stahlsparte mit dem indischen Konzern Tata auf Rückendeckung durch den künftigen NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU). „Wir hoffen, dass die neue NRW-Landesregierung klar Position bezieht und eine Stahlfusion von Thyssenkrupp und Tata aufgrund der hohen Risiken für die deutschen Standorte und Arbeitsplätze ablehnt“, sagte Günter Back,

Streit um Stahlfusion: IG Metall will klare Position von Kraft

Streit um Stahlfusion: IG Metall will klare Position von Kraft

Kurz vor der NRW-Landtagswahl zeigt sich die IG Metall enttäuscht über mangelnden Rückhalt von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) angesichts der Möglichkeit von Werksschließungen im Zuge einer Stahlfusion von Thyssen-Krupp mit dem indischen Konzern Tata: „Ich bin sehr irritiert, dass Ministerpräsidentin Kraft nicht klar Position bezieht“, sagte der frühere Gewerkschaftschef Detlef Wetzel, der die IG Metall

Tesla droht Streik in Deutschland

Tesla droht Streik in Deutschland

Dem US-Elektroautobauer Tesla droht ein Streik bei der vor wenigen Monaten übernommenen Automatisierungssparte Tesla Grohmann Automation im rheinland-pfälzischen Prüm: Die Gewerkschaft IG Metall hatte die Aufnahme von Tarifverhandlungen gefordert. „Wir haben vom Unternehmen eine nicht zufriedenstellende Antwort bekommen“, sagte Patrick Georg von der zuständigen IG Metall Trier der „Welt am Sonntag“. Tesla spiele auf Zeit.

DGB-Chef Hoffmann lobt Schulz-Vorstoß zu Arbeitslosengeld

DGB-Chef Hoffmann lobt Schulz-Vorstoß zu Arbeitslosengeld

Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Reiner Hoffmann, hat die arbeitsmarktpolitischen Reformankündigungen des designierten SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz gelobt. „Der Ansatz, die Bezugsdauer von Arbeitslosengeld I zu verlängern, ist richtig“, sagte Hoffmann den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstag). „Die Schutzlücken müssen geschlossen werden“. Hoffmann verwies darauf, dass Ältere immer noch schlechte Chancen auf dem Arbeitsmarkt hätten. „Insbesondere

Thyssen-Krupp-Betriebsrat erhöht Druck auf Konzernchef

Thyssen-Krupp-Betriebsrat erhöht Druck auf Konzernchef

Nach monatelangen Spekulationen über eine mögliche Stahlfusion mit dem indischen Konkurrenten Tata fordert Thyssen-Krupp-Konzernbetriebsratschef Wilhelm Segerath einen Schlussstrich. „Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an dem die Beschäftigten von Thyssen-Krupp und insbesondere im Stahlbereich endlich Klarheit haben müssen“, sagte Segerath im Gespräch mit der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (WAZ, Dienstagausgabe). „Die Sorgen der Beschäftigten sind groß. Die

Flüchtlingskrise: Ramelow lobt Thüringer Unternehmer

Flüchtlingskrise: Ramelow lobt Thüringer Unternehmer

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hat die Rolle der Unternehmen bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise in seinem Bundesland gelobt: „Das Geheimnis dieses Erfolges war ganz wesentlich die Wirtschaft – waren engagierte Unternehmer und Arbeitgeber“, sagte der Ministerpräsident ein Jahr nach dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise dem Wirtschaftsmagazin ‚Capital‘ (Ausgabe 1/2017). Bisher waren Arbeitgeber meist kritisiert worden, ihr

Bundeswirtschaftsministerium stärkt Osram-Belegschaft den Rücken

Bundeswirtschaftsministerium stärkt Osram-Belegschaft den Rücken

Die Belegschaft des Lichttechnik-Konzerns Osram kann bei ihrem Kampf gegen eine Übernahme durch chinesische Investoren auf die Unterstützung der Bundesregierung zählen: „Stellungnahmen von der Arbeitnehmerseite und den Gewerkschaften werden wir sehr ernst nehmen“, sagte Matthias Machnig (SPD), Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, dem „Handelsblatt“. Nach der IG Metall hatte am Mittwoch auch der Osram-Betriebsrat Widerstand gegen die

Nordrhein-Westfalen lehnt Einstieg bei Thyssenkrupp ab

Nordrhein-Westfalen lehnt Einstieg bei Thyssenkrupp ab

Die nordrhein-westfälische Landesregierung will Thyssenkrupp nicht als weiterer Eigentümer zur Seite springen: „Wir sind sehr eng im Gespräch mit allen Beteiligten. Aber der Staat ist nicht der bessere Unternehmer“, sagte NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe). Der Betriebsrat hatte einen Einstieg des Landes gefordert. Duin kündigte an, dass er in zwei Wochen eine

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