Stichwort zu DDR

Die Deutsche Demokratische Republik war ein Staat in Mitteleuropa, der von 1949 bis 1990 existierte. Aus der Teilung Deutschlands nach 1945 entstanden, war sie bis zur friedlichen Revolution im Herbst 1989 eine kommunistische bzw. realsozialistische Diktatur unter Führung der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, die sich zum Marxismus-Leninismus bekannte. Die DDR verstand sich als „sozialistischer Staat der Arbeiter und Bauern“ und deutscher Friedensstaat, der die Wurzeln für Krieg und Faschismus beseitigt habe. Hervorgegangen aus der Sowjetischen Besatzungszone, die mit der Aufteilung des besiegten Deutschland entstanden war, blieben die DDR und ihre Staatsführung wie die anderen realsozialistischen Ostblockländer während der vier Jahrzehnte ihres Bestehens weitgehend von der Sowjetunion abhängig.
Große Teile der Bevölkerung waren mit den herrschenden politischen und wirtschaftlichen Verhältnissen nicht einverstanden. Dies zeigte sich in der Frühphase besonders drastisch beim Volksaufstand am 17.

Betroffene Betriebe sollen nach Oder-Fischsterben Hilfe bekommen

Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) kündigt an, den vom Fischsterben in der Oder betroffenen Betrieben helfen zu wollen. Das Kabinett habe am Mittwoch besprochen, „dass wir Hilfen für die von der Katastrophe betroffenen Betriebe auf den Weg bringen werden, wenn das nötig wird“, sagte Lemke dem „Spiegel“. Zudem werde der Bund das Land Brandenburg unterstützen, „bei den laufenden Analysen zur Schadensursache …

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Lebenserwartung in Teilen Deutschlands stark gesunken

In einigen Teilen Deutschlands ist die Lebenserwartung im zweiten Pandemiejahr 2021 stark gesunken. Das zeigen Berechnungen des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB), die am Mittwoch veröffentlicht wurden. Demnach hat Deutschland bei der Lebenserwartung im Jahr 2021 insgesamt etwas stärkere Rückgänge verzeichnet als 2020. Im internationalen Vergleich steht das Land aber weiterhin relativ gut da. Der nationale Durchschnitt verdecke aber „erhebliche regionale …

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Verdächtiger gesteht geplante Lauterbach-Entführung

Einer der fünf mutmaßlichen Terroristen, die eine Entführung von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) geplant haben sollen, hat ein Geständnis abgelegt. Der Buchhalter und ehemalige NVA-Soldat Sven B. räumte die Vorwürfe der Bundesanwaltschaft weitgehend ein, berichtet der „Spiegel“. Demnach sollte der Entführung ein politischer Umsturz folgen. Nach Angaben von B.s Verteidiger plante sein Mandant, den Minister durch Bewaffnete vorübergehend gefangen zu …

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Antisemitismusbeauftragter begrüßt Urteil gegen Ex-KZ-Wachmann

Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, hat das Urteil des Landgerichts Neuruppin gegen einen 101-jährigen ehemaligen Wachmann im KZ Sachsenhausen gelobt. „Ich begrüße die Entscheidung des Landgerichts“, sagte Klein dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Das Urteil mache deutlich, dass Schuld keine Altersgrenze nach oben kenne. Der Angeklagte habe vor rund 80 Jahren schwere Schuld auf sich geladen. „Es ist kein Ruhmesblatt, weder …

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Urlaub an der Ostsee einmal „anders“ – Ferien auf dem Wasser

Die deutsche Ostseeküste ist mit 964 Kilometern nicht nur deutlich länger als die deutsche Nordseeküste mit 621 Kilometern, sondern sie zählt auch fast ein Drittel mehr Besucher mit rund sieben Millionen Gästen pro Jahr im Vergleich zu den leicht über fünf Millionen an der Nordsee. Nicht nur die bezaubernden und malerischen Landschaften der Küste tragen zu der immensen Attraktivität bei, …

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Ostbeauftragter räumt Fehleinschätzungen mit Blick auf Putin ein

Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Carsten Schneider (SPD), hat eigene Fehleinschätzungen mit Blick auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin eingeräumt. Er sei immer der Meinung gewesen, „man muss mit Russland irgendwie hinkommen“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Die Ängste der Länder in Osteuropa habe er nicht ernst genug genommen. „Ich habe mich bewusst für Nord Stream 2 ausgesprochen. Dass Putin …

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Zivilschutz: Bund ohne öffentliche Bunkeranlagen in Ostdeutschland

Der Bund verfügt derzeit über 599 Zivilschutzräume für den Kriegsfall – keiner davon jedoch in Ostdeutschland. Das berichtet das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Donnerstagausgaben) unter Berufung auf die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben. Die meisten davon liegen demnach in Baden-Württemberg und Bayern mit 220 beziehungsweise 156 Schutzräumen. Im bevölkerungsreichsten Land Nordrhein-Westfalen gibt es noch 50 solcher Anlagen, das kleine Saarland verfügt über eine verhältnismäßig …

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Immer weniger Schüler lernen Russisch

Die Zahl der Schüler, die an allgemeinbildenden Schulen in Deutschland Russisch als Fremdsprache erlernen, ist in den vergangenen Jahrzehnten stetig zurückgegangen. Im Schuljahr 2020/2021 waren es nur noch rund 94.000 Schüler, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mit. Das entspricht einem Rückgang von 83 Prozent gegenüber 1992/1993, dem ersten Schuljahr, für das Daten für das gesamte Bundesgebiet vorliegen. Damals …

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1.500 Strela-Raketen in Ukraine eingetroffen – Kiew bestellt selbst

Die Ukraine hat neue Waffenlieferungen aus Bundeswehrbeständen erhalten. Am Freitag wurden den ukrainischen Streitkräften 1.500 weitere Luftabwehrraketen vom Typ Strela übergeben, berichtet die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf ukrainische Regierungskreise. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hatte am Mittwoch gesagt, dass weitere Strela-Raketen geliefert werden sollen, dabei aber keine Angabe über den Umfang der nächsten Tranchen gemacht. Anfang März waren der …

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Bund lieferte Ukraine bereits deutlich mehr Kriegsmaterial

Die Bundesregierung hat der Ukraine wohl bereits deutlich mehr Waffen und andere Rüstungsgüter geliefert als bisher bekannt. Das berichtet der „Spiegel“ unter Berufung auf eine vertrauliche Liste aus dem Wirtschaftsministerium von Robert Habeck (Grüne). Demnach erhielt die ukrainische Armee allein bis zum 7. März Rüstungsgüter im Wert von 37,3 Millionen Euro. Mit 31,3 Millionen Euro ist der Großteil der Lieferungen …

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Maximal 2.000 „Strela“-Raketen in Bundeswehr-Beständen nutzbar

Bei der geplanten Lieferung von 2.700 DDR-Flugabwehrraketen vom Typ „Strela“ an die ukrainische Armee muss die Bundesregierung zurückrudern. Laut „Spiegel“ ist ein großer Teil der „Strela“-Raketen in den Beständen der Bundeswehr nicht nur völlig veraltet, sondern auch nicht mehr einsetzbar. Dem Bericht zufolge kommen nur maximal 2.000 der Raketen in den Lagern der Truppe potenziell für eine Abgabe an die …

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