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News zu DDR

Die Deutsche Demokratische Republik war ein Staat in Mitteleuropa, der von 1949 bis 1990 existierte. Aus der Teilung Deutschlands nach 1945 entstanden, war sie bis zur friedlichen Revolution im Herbst 1989 eine kommunistische bzw. realsozialistische Diktatur unter Führung der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, die sich zum Marxismus-Leninismus bekannte. Die DDR verstand sich als „sozialistischer Staat der Arbeiter und Bauern“ und deutscher Friedensstaat, der die Wurzeln für Krieg und Faschismus beseitigt habe. Hervorgegangen aus der Sowjetischen Besatzungszone, die mit der Aufteilung des besiegten Deutschland entstanden war, blieben die DDR und ihre Staatsführung wie die anderen realsozialistischen Ostblockländer während der vier Jahrzehnte ihres Bestehens weitgehend von der Sowjetunion abhängig.
Große Teile der Bevölkerung waren mit den herrschenden politischen und wirtschaftlichen Verhältnissen nicht einverstanden. Dies zeigte sich in der Frühphase besonders drastisch beim Volksaufstand am 17.

Historikerkommission: BND hat im Kalten Krieg versagt

Der Bundesnachrichtendienst (BND) hat während des Kalten Krieges versagt. Zu diesem Ergebnis kommt Rolf-Dieter Müller von der “Unabhängigen Historikerkommission”, die im Auftrag des BND dessen Geschichte erforscht, berichtet der “Spiegel”. Laut Müller waren die Einblicke des Geheimdienstes in die DDR “oft armselig”, die Militäraufklärung funktionierte “nur zeitweise”, und vom Balkan …

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Reagan bereute gegenüber Moskau seine Mauer-Rede

US-Präsident Ronald Reagan hat offenbar seinen legendären Aufruf “Tear down this wall” (“Reißen Sie diese Mauer ein”) in Westberlin 1987 nachträglich gegenüber Moskau abgemildert. Das berichtet der “Spiegel”. Im Gespräch mit dem sowjetischen Außenminister Eduard Schewardnadse ruderte Reagan am 23. September 1988 zurück, wie der US-Experte Tom Blanton auf einer …

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Döpfner zum ARD-Streit: Nordkorea-Vergleich hat Zweck erfüllt

Mathias Döpfner, Präsident des Verlegerverbandes BDZV und Chef des Axel-Springer-Konzerns, steht zu seinem umstrittenen Nordkorea-Vergleich. “Für mich ist der Begriff nicht wichtig, aber wenn Sie so wollen, hat er seinen Zweck erfüllt. Er hat große Aufmerksamkeit für ein bisher unterschätztes Thema geschaffen”, sagte Döpfner dem “Spiegel”. Die Zuspitzung im Streit …

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BND installierte Spitzel bei Willy Brandt

Der ehemalige SPD-Chef Willy Brandt wurde in seiner Zeit als Vizekanzler und Außenminister vom Bundesnachrichtendienst (BND) geheimdienstlich umfangreicher überwacht als bislang bekannt. Um ihn und andere führende Sozialdemokraten auszuspionieren, wurde ein Spitzel in der Parteizentrale platziert, berichtet die “Süddeutsche Zeitung” unter Berufung auf Dokumente aus einem bislang geheimen Nachlass des …

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Wehrbeauftragter will Diskussion um neuen Traditionserlass

Der Wehrbeauftragte Hans-Peter Bartels hat eine breite Diskussion in der Bundeswehr über den Umgang mit der Vergangenheit angemahnt. Den Zeitungen der Funke-Mediengruppe sagte Bartels, wenn er am Entwurf für einen Traditionserlass etwas vermisse, dann das Stichwort Europa, “auch die Frauen und die Soldaten mit Migrationshintergrund kommen im Erlass nicht vor”. …

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De Maizière: Siemens-Pläne zu Stellenstreichungen stärken die AfD

Der letzte DDR-Ministerpräsident und frühere CDU-Vize Lothar de Maizière wirft dem Siemens-Konzern vor, mit seiner Politik des Arbeitsplatzabbaus insbesondere in Ostdeutschland ein Programm zur Stärkung der AfD auf den Weg zu bringen. “Die Schließung des Siemenswerks in Görlitz würde die Arbeitslosenquote auf 24 Prozent ansteigen lassen. Damit wird die Region …

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Letzter DDR-Regierungschef: Merkel muss mehr für den Osten tun

Der letzte DDR-Ministerpräsident und frühere CDU-Bundesvize Lothar de Maizière ist vor dem Hintergrund der drohenden Stellenstreichungen bei Siemens enttäuscht von Angela Merkels Einsatz für Ostdeutschland. “Natürlich muss die Kanzlerin die Interessen aller Bürger vertreten, aber ich hätte mir in den letzten Wochen gewünscht, dass sie auch als Stimme aus dem …

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Ehemalige politische DDR-Gefangene fühlen sich erneut ausgegrenzt

Die politischen Gefangenen aus DDR-Zeiten leiden nach Angaben des Leiters der Berliner “Beratungsstelle Gegenwind für politisch Traumatisierte der SED-Diktatur”, Stefan Trobisch-Lütge, bis heute unter ihrer Verfolgung und fühlen oft erneut ausgegrenzt. “Die Mauer zwischen Ost und West ist für diese Menschen schon gefallen”, sagte er der “Berliner Zeitung” (Donnerstagsausgabe) anlässlich …

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Zentralrat der Juden für Schüler-Pflichtbesuche in KZ-Gedenkstätten

Der Zentralrat der Juden in Deutschland fordert, dass alle Schüler der höheren Schulklassen eine KZ-Gedenkstätte besuchen müssen. Zentralratspräsident Josef Schuster sagte dem MDR-Magazin “Exakt”, dass bei solch einem Pflichtbesuch an authentischen Orten das historische Geschehen begreifbarer wird als in Büchern oder Filmen: “Ich halte solche Besuche auch für Schüler mit …

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