Stichwort zu Dmitrij Medwedew

Dmitri Anatoljewitsch Medwedew ist ein russischer Politiker. Er war von 2008 bis 2012 Präsident Russlands und ist seit dem 8. Mai 2012 Ministerpräsident der Russischen Föderation. Medwedew ist außerdem seit Mai 2012 Vorsitzender der Partei Einiges Russland.
Er wurde am 14. November 2005 vom Staatspräsidenten Wladimir Putin zum Ersten Stellvertretenden Ministerpräsidenten Russlands ernannt und zwei Jahre später, am 10. Dezember 2007, von zwei führenden Parlamentsparteien für die Nachfolge als Präsident der Russischen Föderation vorgeschlagen. Am 2. März 2008 wurde Medwedew zum Präsidenten und Nachfolger von Wladimir Putin gewählt. Die offizielle Amtseinführung Medwedews fand am 7. Mai 2008 statt, dem Tag, an dem die Amtszeit Putins endete.
Putin und Medwedew arbeiteten bereits in der Stadtverwaltung von Sankt Petersburg in der ersten Hälfte der 1990er Jahre zusammen. Putin holte ihn Ende der 1990er Jahre in die Präsidialverwaltung nach Moskau. Seitdem stieg Medwedew als deren Leiter und als Vorsitzender des Aufsichtsrats beim führenden russischen Erdgaskonzern Gazprom zu einem der wichtigsten Politiker Russlands auf, blieb bis zu seinem Wechsel in die Regierung 2005 einer breiteren Öffentlichkeit aber weitgehend unbekannt.

Medwedew redet bei Kohl-Trauerakt

Beim Trauerakt für Helmut Kohl am 1. Juli in Straßburg wird nun auch Russland prominent vertreten sein. Nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ (Dienstagausgabe) wird Premierminister Dmitrij Medwedew zu der Trauerfeier im Europäischen Parlament anreisen und eine Rede halten. Damit soll die besondere Rolle der damaligen Sowjetunion bei der Wiedervereinigung Deutschlands gewürdigt werden. Mit Bill Clinton, Emmanuel Macron und Medwedew sprechen …

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Russland fordert vom Westen Ende der Sanktionen

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Russland verlangt vom Westen ein Ende der gegen das Land verhängten Sanktionen. Vorleistungen wie eine einseitige Aufhebung der von Moskau verhängten Importverbote für Lebensmittel lehnt Russland indes ab: „Wir erwarten den ersten Schritt von unseren Kollegen von der Europäischen Union“, sagte Premierminister Dmitrij Medwedew im Interview mit dem „Handelsblatt“ (Freitagausgabe). Europa solle den „Mut finden und zugeben, dass die Wirtschaftssanktionen …

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Medwedew: EU verhält sich wie „Elefant im Porzellanladen“

Moskau – Der russische Ministerpräsident Dmitri Medwedew hat der EU vorgeworfen, sie habe sich in der Zypern-Krise „wie der Elefant im Porzellanladen“ verhalten. In einem Gespräch mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Donnerstagausgabe) sagte Medwedew am Mittwoch in Moskau, „alle Fehler, die gemacht werden konnten, wurden gemacht, einschließlich der Untergrabung des Vertrauens in die Finanzinstitute als ganzes, nicht nur der zyprischen“. …

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Medwedew kündigt Privatisierungs-Offensive an

Moskau – Russland wird in diesem Jahr eine Privatisierungs-Offensive starten. Das kündigte der russische Regierungschef Dmitri Medwedew im „Handelsblatt“ an: „Unser Ziel ist kein Staatskapitalismus oder eine Staatswirtschaft“, sagte Medwedew. Trotz Deals wie bei der Übernahme des bisher privaten britisch-russischen Ölförderers TNK-BP durch den vom Kreml kontrollierten Rosneft-Ölkonzern gebe es keine Verstaatlichungstendenzen in seinem Land. Vielmehr würden nach dem Verkauf …

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Putins Umfragewerte sinken

Moskau – Stark sinkende Umfragewerte bringen Russlands Präsident Wladimir Putin in Bedrängnis. Michail Dmitrijew vom liberalen „Zentrum für Strategische Studien“ sagte dem Nachrichtenmagazin „Focus“, nach jüngsten Umfragen vertrauten dem Staatschef noch 44 Prozent der Russen. Im Jahr 2008 waren es noch 70 Prozent. Dieser Abstieg sei ein Alarmsignal. Das „Zentrum für Strategische Studien“ steht Premierminister Dmitri Medwedew nahe. Nach Informationen …

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