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News zu Edmund Phelps

Edmund Strother Phelps ist ein US-amerikanischer Ökonom an der Columbia University, dem „für seine Analyse intertemporaler Zielkonflikte in makroökonomischer Politik“ der Wirtschaftsnobelpreis des Jahres 2006 zuerkannt wurde. Von der Grande École Sciences Po Paris wurde ihm die Ehrendoktorwürde verliehen.
1961 wies Phelps darauf hin, dass nicht die Produktion pro Kopf, sondern der Konsum pro Kopf maximiert werden müsse. Dies ist dann der Fall, wenn alle Löhne konsumiert werden und alle Zinseinkommen gespart werden, wie Phelps zeigte. Eine optimale Sparquote ist also dann erreicht, wenn der Zinssatz einer Volkswirtschaft der Wachstumsrate entspricht. Diese Erkenntnis ging als Goldene Regel der Akkumulation in die Wachstumstheorie ein. Kritisiert wird an der Goldenen Regel, dass sie anders als die Ramsey-Regel von Frank Plumpton Ramsey keine Zeitpräferenzen berücksichtigt.

Euro-Krise: Nobelpreisträger kritisieren Bundesregierung scharf

Berlin – Gleich vier Ökonomie-Nobelpreisträger haben die Politik der Bundesregierung in der Euro-Krise gegenüber der „Welt am Sonntag“ scharf kritisiert. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) verfolge „in Europa eine völlig falsche Politik“, sagte Eric Maskin, der an der Harvard University lehrt und 2007 mit dem Nobelpreis geehrt wurde. „Der von ihr …

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Experte: Deutschland wachstumsschwach und innovationsarm

Berlin – Der Ökonomie-Nobelpreisträger Edmund Phelps hält Deutschland für wachstumsschwach und innovationsarm. „Deutschland ist eines dieser vormals dynamischen Länder, dem etwas verloren gegangen ist“, sagte Phelps der „Welt am Sonntag“ (8. Dezember 2013). Die deutsche Exportorientierung habe „eine Zeit lang auch sehr gut funktioniert“, so Phelps weiter. „Aber jetzt wächst …

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