Stichwort zu Edward Snowden

Edward Joseph Snowden ist ein US-amerikanischer Whistleblower. Seine Enthüllungen gaben Einblicke in das Ausmaß der weltweiten Überwachungs- und Spionagepraktiken von Geheimdiensten – überwiegend der Vereinigten Staaten und Großbritanniens. Diese lösten so im Sommer 2013 die NSA-Affäre aus.
Er wurde dafür mehrfach von nichtstaatlichen Organisationen ausgezeichnet und für den Friedensnobelpreis nominiert.

Gysi wirft Weißrussland „Akt staatlicher Luftpiraterie“ vor

Der außenpolitische Sprecher der Linksfraktion, Gregor Gysi, hat die erzwungene Zwangslandung eines Ryanair-Fluges in Minsk und die anschließende Festnahme des Oppositionsaktivisten Roman Protasevich als einen „Akt staatlicher Luftpiraterie“ verurteilt. In der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ erinnerte Gysi zugleich an umstrittene Aktionen der USA und Russlands. Nach seinen Worten kann es deshalb nur eine Antwort geben: „Die internationale Staatengemeinschaft muss kollektiv aus …

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Snowden fordert Ermittlungen gegen Nawalny-Attentäter

Der US-Whistleblower Edward Snowden, der seit 2013 im Moskauer Exil lebt, fordert Konsequenzen aus dem Giftanschlag auf den russischen Oppositionellen Alexei Nawalny. „Wenn er tatsächlich vergiftet wurde, ist das ein Verbrechen gegen ganz Russland“, sagte Snowden der Wochenzeitung „Die Zeit“. Es müsse Ermittlungen geben, und alle, die damit zu tun hätten, gehörten ins Gefängnis. Zugleich verurteilte Snowden jede Art von …

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Initiative macht sich für Freilassung von Assange stark

Eine überparteiliche Initiative macht sich für die Freilassung von Wikileaks-Gründer Julian Assange aus britischer Auslieferungshaft beziehungsweise die Verbesserung seiner Haftbedingungen stark. Ihre Vertreter wollten am kommenden Donnerstag gemeinsam in Berlin vor die Presse treten, berichten die Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ (Samstagausgaben) unter Berufung auf eigene Informationen. Zu der Initiative zählten der ehemalige SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel, der ehemalige Bundesinnenminister Gerhart Baum …

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Hamburger Datenschützer warnt vor Spionage bei China-Reisen

Wegen zunehmender Spionagegefahr hat der Hamburger Datenschützer Johannes Caspar zur Vorsicht bei China-Reisen geraten. „Die Risiken für die Integrität informationstechnischer Systeme sind überall dort, wo Sicherheitsbehörden und Geheimdienste keiner rechtsstaatlichen datenschutzrechtlichen Kontrolle unterliegen, für privat sowie in öffentlicher Funktion Reisende hoch“, sagte Caspar dem „Handelsblatt“. Auch wenn es bislang keinen chinesischen Edward Snowden gebe, müsse gerade auch in China von …

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Snowden warnt vor weiterentwickelten Überwachungssystemen

Der US-Whistleblower Edward Snowden warnt vor immer ausgefeilteren Überwachungssystemen der Geheimdienste. „Sie entwickeln immer neue Methoden der Überwachung und die werden immer effizienter“, sagte Snowden im Deutschlandfunk. Deshalb sei Misstrauen und Vorsicht gegenüber Regierungen geboten. Durch die Kooperation mit bedeutenden Unternehmen als „Mittelsmänner“ würden persönliche Daten abgefangen, gehackt und analysiert und damit eine massive Überwachung bewerkstelligt, so der Whistleblower. Gleichzeitig …

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Snowden vermutet Kooperation von Amazon und Regierungen

Der US-Whistleblower Edward Snowden geht davon aus, dass der Online-Versandhandelskonzern Amazon viele seiner Daten an staatliche Behörden weitergibt. „Ich bin ziemlich sicher, dass Amazon enorm viele Informationen mit den Regierungen teilt“, sagte Snowden der „Welt am Sonntag“. Zudem, so Snowden, habe Amazon einen erheblichen Teil des Datenaustauschs im Netz unter seine Kontrolle gebracht. „Amazon kontrolliert das halbe Internet mit seiner …

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Geteiltes Echo auf Snowdens Wunsch nach politischem Asyl in EU

Die Ankündigung des US-Whistleblowers Edward Snowden, sich in Europa um politisches Asyl zu bemühen, löst in Deutschland ein geteiltes Echo aus: Während Politiker der SPD, Grünen und Linken Verständnis für Snowden signalisieren, weisen Vertreter der Union und der Liberalen das Ansinnen des seit sechs Jahren in Russland lebenden Amerikaners zurück. Es sei „ein Armutszeugnis für die westlichen Demokratien, dass sich …

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Snowden: Trump, Johnson und AfD nicht vorübergehend

Der Whistleblower Edward Snowden warnt davor, den Aufstieg von Politikern wie dem US-Präsidenten Donald Trump und dem britischen Premierminister Boris Johnson oder der AfD nur als vorübergehende Abweichung von der politischen Norm zu betrachten. „Überall haben Politiker und Unternehmer verstanden, dass sie Technologien nutzen können, um die Welt auf einem neuen Level beeinflussen zu können“, sagte der 36-Jährige dem „Spiegel“. …

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Snowden will politisches Asyl in der EU

Der in Russland gestrandete US-Whistleblower Edward Snowden hofft doch noch darauf, in Deutschland oder einem anderen Land der Europäischen Union politisches Asyl zu bekommen. „Wenn Deutschland mich aufnehmen würde, würde es inzwischen nicht mehr als ein feindlicher Akt gegen die USA aufgefasst“, sagte Snowden der „Welt“ (Samstagausgabe). Dies sei für jeden, der „objektiv auf die Geschichte blickt“, offensichtlich. Deutschland habe …

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5G-Ausbau: Kelber kritisiert USA in Huawei-Debatte

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber (SPD) hat im Streit um eine Beteiligung des chinesischen IT-Konzerns Huawei am Aufbau westlicher 5G-Netze die USA scharf kritisiert. Als europäischer Bürger finde er es „ganz interessant, dass ausgerechnet die Amerikaner vor Huawei warnen“, sagte Kelber dem „Handelsblatt“ (Mittwochsausgabe). Die USA hätten einst „selbst dafür gesorgt, dass in Cisco-Hardware Hintertüren eingebaut wurden“. Hintergrund sind die Enthüllungen …

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Grüne und Bitkom stellen No-Spy-Abkommen bei 5G-Ausbau infrage

Das Vorhaben der Bundesregierung, ausländische Unternehmen, die sich am Aufbau des Mobilfunknetzes im 5G-Standard beteiligen, zu einer Art No-Spy-Abkommen zu verpflichten, stößt auf Kritik. „Das hat schon damals bei Edward Snowden nicht geklappt“, sagt der Geheimdienstexperte der Grünen im Bundestag, Konstantin von Notz, in der aktuellen Ausgabe des „Spiegel“. US-Unternehmen würden ein solches Übereinkommen vermutlich nicht eingehen. Die Bundesregierung will …

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