Stichwort zu EFSA

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit ist eine Agentur der Europäischen Union, die über bestehende und neu auftretende Risiken in Zusammenhang mit der Lebensmittelkette informieren und dazu wissenschaftliche Beratung anbieten soll. Die Arbeit der Behörde deckt alle Themen ab, die eine direkte oder indirekte Auswirkung auf die Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit haben, einschließlich Tiergesundheit und Tierschutz, Pflanzenschutz und Pflanzengesundheit sowie Ernährung.
Die Agentur soll der Europäischen Kommission, dem Europäischen Parlament und den EU-Mitgliedstaaten helfen, effektive und zeitnahe Risikomanagemententscheidungen zu treffen, die den Gesundheitsschutz der europäischen Verbraucher und die Sicherheit der Lebensmittel- und Futtermittelkette gewährleisten. Die Behörde ist angehalten, die Öffentlichkeit in einer offenen und transparenten Art und Weise über alle ihren Tätigkeitsbereich betreffenden Belange zu informieren.
Die Agentur wurde im Januar 2002 gegründet und hat ihren Sitz in Parma. Rechtsgrundlage ist die Verordnung Nr. 178/2002 des Europäische Parlaments und des Rates.

Rufe nach EU-weitem Verbot des Pestizids Chlorpyrifos

Verbraucherschützer und Politiker fordern von der Europäischen Union, den Einsatz des Pestizids Chlorpyrifos zu untersagen. „Der Wirkstoff muss umgehend verboten werden“, sagte Matthias Wolfschmidt, Direktor für internationale Kampagnen der Organisation Foodwatch, der „taz“. Es sei unfassbar, dass sich für dieses Insektizid, welches seit vielen Jahren in der Kritik stehe, „die Zulassungen automatisch verlängern, weil die toxikologischen Prüfungen nicht abgeschlossen werden …

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Grüne wollen Umsetzung strenger EU-Zulassungsverfahren für Pestizide

Die Grünen im Bundestag fordern von der Bundesregierung, die Europäische Kommission zu zwingen, die strengen Bienen-Leitlinien bei der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln anzuwenden. „Die Anwendung der EU-Bienenleitlinie wird seit Jahren von der Bundesregierung und anderen Mitgliedsstaaten blockiert und damit verhindert, dass neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu Pestizid-Risiken für Bestäuber berücksichtigt werden“, sagte Harald Ebner, Sprecher für Gentechnik- und Bioökonomiepolitik der Grünen-Bundestagsfraktion, den …

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EU will Risiken für Bienen bei Pestizidzulassung laxer prüfen

Die meisten EU-Länder wollen die Risiken für Bienen bei der Pestizidzulassung nachlässiger prüfen, als von der zuständigen Fachbehörde empfohlen. 18 Mitgliedstaaten seien dafür, die „Bienenleitlinien“ von 2013/2014 der Europäischen Lebensmittelbehörde (Efsa) nur teilweise anzuwenden, berichtet die „taz“ unter Berufung auf eine Stellungnahme der EU-Kommission. Sie sei zuversichtlich, dass die Länder über eine entsprechende Beschlussvorlage bis „Ende des ersten Halbjahres“ abstimmen …

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EU und Deutschland wollen bienenschädliche Neonicotinoide verbieten

Die Bundesregierung wird dem europaweiten Verbot einer Gruppe für Bienen schädlicher Pestizide zustimmen. Dabei geht es um sogenannte Neonicotinoide, schreibt die „Süddeutsche Zeitung“. Sie sollen nach einem Vorschlag der EU-Kommission grundsätzlich nicht mehr auf Feldern eingesetzt werden, weil sie unter anderem das Nervensystem von Bienen angreifen. Imkerverbände und Naturschützer fordern ein solches Verbot bereits seit Jahren. Das Bundesumwelt- und das …

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Zwischen Hendricks und Schmidt bahnt sich neuer Streit an

Nach dem Glyphosat-Eklat bahnt sich auch im Ringen um ein EU-Verbot von Neonicotinoiden, die für das Bienensterben verantwortlich gemacht werden, ein Streit zwischen Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) und Bundesagrarminister Christian Schmidt (CSU) an. „Vor dem Hintergrund des Insektensterbens und der Rolle, die Pflanzenschutzmittel dabei spielen, ist ein Verbot der Freilandanwendung von Neonicotinoiden die einzig richtige Schlussfolgerung der EU für Umwelt- …

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Neue EU-Vorgaben für Herstellung von Chips, Keksen oder Pommes

Die EU macht Ernst mit neuen Vorgaben für die Herstellung von Pommes Frites, Chips, Keksen und ähnlichen Nahrungsmitteln. Von April 2018 an gelten vor allem für Lebensmittelhersteller Auflagen, die den Gehalt an dem umstrittenen Arcylamid in gerösteten, gebackenen und frittierten Produkten reduzieren sollen, berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe in ihren Mittwochausgaben. Aber auch für Backstuben oder Imbissbuden sind neue Vorgaben …

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Nahrungsergänzungsmittel: Vitamine & Co. werden immer beliebter

Den Herstellern von Vitaminen & Co. ist es möglich, mit dem Gesundheitsbewusstsein der Deutschen ein gutes Geschäft zum machen. Denn mittlerweile greift jeder dritte Deutsche zu Nahrungsergänzungsmitteln und gibt dafür bis zu 300 Euro jährlich aus. Das zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage auf. Rund sechs Milliarden Euro setzt die Branche in Europa jährlich um und davon vier Milliarden allein in Deutschland. …

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Grüne: Bundesregierung soll gegen Glyphosat stimmen

Der Grünen-Europaabgeordnete Martin Häusling hat die deutsche Bundesregierung aufgefordert, in der entscheidenden Sitzung des EU-Agrarausschusses für ein Verbot des umstrittenen Pflanzenschutzmittels Glyphosat zu stimmen. „Eine Enthaltung reicht nicht. Nur, wenn Deutschland gemeinsam mit den Niederlanden für ein Verbot stimmt, kommt das Unkrautgift vom Feld“, sagte Häusling der „Berliner Zeitung“ (Mittwoch-Ausgabe). Die Vertreter der Mitgliedstaaten wollen diese Woche über ein Verbot …

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Forscher stellen Glyphosat-Bewertung der EU-Behörden in Frage

Der Streit um das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat spitzt sich weiter zu. Nachdem die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) vor Kurzem Entwarnung gab und den Stoff als „wahrscheinlich nicht krebserregend für Menschen“ einstufte, hat sich nun eine Gegenbewegung in der Wissenschaft formiert, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“. Knapp 100 internationale Forscher erheben in einem offenen Brief an EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis schwere Vorwürfe gegen …

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EU-Kommission fordert Klonverbot für Europäische Union

Berlin – Das Klonen von Tieren zu Nahrungsmittelzwecken soll in der Europäischen Union künftig erstmals verboten werden, außerdem sollen lebende Klontiere oder Fleisch von Klontieren aus Drittstaaten wie den USA nicht in die EU-Staaten importiert werden dürfen und in die Nahrungskette gelangen. „Die Mitgliedstaaten der EU sollen sicherstellen, dass Nahrung von geklonten Tieren nicht auf den Markt kommt“, heißt es …

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Lebensmittel: Betrug muss aufgedeckt und verhindert werden

Lebensmittel

„Lebensmittel sind wichtig und wertvoll. Unsere österreichischen Betriebe haben sich zum Ziel gesetzt, den Konsumentinnen und Konsumenten im In- und Ausland ein breites Angebot an hochwertigen Lebensmitteln zur Verfügung zu stellen. Rund 27.000 Menschen finden in den Unternehmen unserer Mitglieder Arbeit und erbringen zusammen über acht Mrd. Euro Wirtschaftsleistung in Österreich,“ nimmt Katharina Koßdorff, Geschäftsführerin des Fachverbandes der Lebensmittelindustrie, zur …

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