Stichwort zu Einkommensschere

Niedersachsens Ministerpräsident will höheren Spitzensteuersatz

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat sich für eine grundlegende Steuerreform ausgesprochen. Der Spitzensteuersatz dürfe „nicht schon bei mittleren Einkommen von etwas mehr als 50.000 Euro brutto im Jahr beginnen“, sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben). „Spitzensteuern sind für Spitzenverdiener, können dann aber auch höher sein.“ Die Einnahmen könne man nutzen, um kleinere und mittlere Einkommen zu entlasten. „Wir …

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Tübinger Oberbürgermeister wehrt sich gegen Rassismus-Vorwürfe

Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) wehrt sich gegen Rassismus-Vorwürfe wegen kritischer Aussagen zur Migration und der jüngsten Werbekampagne der Deutschen Bahn. „Mein Problem ist doch, dass ich ausspreche, was man nicht aussprechen soll: dass Migration auch zu Problemen führt. Man muss darüber reden, sonst vertiefen sich die Gräben nur noch. Schweigen ist keine Lösung“, sagte Palmer dem Nachrichtenmagazin Focus. …

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Permira-Chef fürchtet wachsende soziale Ungleichheit

Der Co-Chef der europäischen Beteiligungsgesellschaft Permira, Kurt Björklund, appelliert an die Politik, die soziale Ungleichheit entschlossener zu bekämpfen. „Die Einkommensschere zwischen Arbeitern und Unternehmern ist in den vergangenen drei Jahrzehnten deutlich auseinander gegangen – und das ist so nicht nachhaltig“, warnte der finnische Topmanager im „Handelsblatt“. Hier sei vor allem die Politik gefragt. „Es wird sicher künftig in einigen Ländern …

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Wohnkostenanstieg verschärft Ungleichheit in Deutschland

Veränderungen am Wohnungsmarkt verstärken die Einkommensunterschiede in Deutschland erheblich. Das zeigt ein langfristiger Vergleich der real verfügbaren Einkommen vor und nach Abzug der Wohnungsausgaben zwischen 1993 und 2013, über den die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Montagsausgabe) berichtet. In diesem Zeitraum hatte sich die Einkommensschere hierzulande ohnehin stark geöffnet. Die Wohnkosten haben die wachsende Ungleichheit noch verschärft. Für das untere Fünftel der …

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Sterblichkeit armer Kinder in den USA nimmt ab

Reichere Menschen haben eine tiefere Sterblichkeitsrate als ärmere. Die gängige Annahme, dass sich dieser Effekt in den letzten Jahren verstärkt hat, widerlegt eine aktuelle Studie der Universität Zürich. Anstelle der Lebenserwartung bei Geburt untersucht sie die Sterblichkeitsraten nach Altersgruppen in verschiedenen Regionen der USA. Das Resultat: Die Sterblichkeitsraten von wirtschaftlich benachteiligten Kindern und Jugendlichen sinken und gleichen sich jenen in …

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