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News zu Einkommensteuer

Wer Einkommen hat, ist steuerpflichtig, d.h. er oder sie muss einen Teil seines Einkommens an den Staat abtreten, sofern das zu versteuernde Einkommen über einer bestimmten Höhe liegt. Der aktuelle Grundfreibetrag liegt seit 2005 bei 7.664 Euro für Ledige und 15.329 Euro für Verheiratete. Wer weniger verdient, muss keine Einkommensteuer bezahlen, wer mehr verdient, muss mindestens 15% Steuern entrichten. Dieser Steuersatz ist der Einstiegstarif.

Bei weiter steigendem Einkommen müssen nun nicht einfach proportional mehr Steuern abgeführt werden, also konstant 15% des zu versteuernden Einkommens, vielmehr steigt bei höherem Einkommen der Steuertarif selbst mit an: die Einkommensteuer ist also progressiv ausgestaltet (Steuerprogression). Der zu entrichtende Steuerbetrag erhöht sich überproportional mit steigendem Einkommen; zurzeit liegt der Spitzensteuersatz bei 42%; er gilt ab einem Jahreseinkommen von 52.151 Euro.

Die Einkommensteuer ist die wichtigste Steuer für den Staat. Die Einkommensteuer ist nicht nur von privaten Personen (privaten Haushalten) zu entrichten, sondern auch von Einzelunternehmern und Personengesellschaften. Der Einkommensteuer unterliegen prinzipiell alle Einkommen; die Einkünfte müssen in einer Einkommensteuererklärung angegeben werden. Wer hierbei absichtlich falsche Angaben macht, begeht Steuerhinterziehung und kann dafür bestraft werden.

Kommunen haben mehr Geld

Die Kommunen haben im ersten Halbjahr 2017 einen Finanzierungsüberschuss von 0,6 Milliarden Euro verzeichnet, im ersten Halbjahr 2016 hatte es noch ein Defizit von drei Milliarden Euro gegeben. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mit. Für die Kernhaushalte der Gemeinden war im ersten Halbjahr 2017 ein Finanzierungsdefizit von …

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FDP macht Steuersenkung zu Koalitionsbedingung

Zwei Wochen vor der Bundestagswahl macht der FDP-Vorsitzende Christian Lindner unter anderem Steuerentlastungen und eine Änderung der Energiepolitik zu Koalitionsbedingungen. “Wir treten nur in Koalitionen ein, wenn es ein liberales Profil gibt”, sagte Lindner dem Focus. “Die Spirale bei Steuern und Abgaben muss endlich wieder nach unten gedreht werden, nicht …

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Ifo-Institut berechnet Steuerpläne von Union und SPD

Die Steuerpläne von Union und SPD entlasten die Steuerzahler höchst unterschiedlich. Besonders weit klaffen die Pläne bei den Gutverdienern auseinander. So hätte ein Spitzenverdiener bei der Umsetzung des Unions-Konzepts in den Jahren 2018 bis 2021 insgesamt bis zu 10.000 Euro mehr in der Tasche als bei der SPD. Dies geht …

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Scholz: Unions-Steuerkonzept ohne Chance auf Umsetzung

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) gibt dem Steuerkonzept der Union aufgrund der Mehrheitsverhältnisse im Bundesrat keine Chance. “Das Konzept der Union ist nicht seriös. Einige Länder werden trotz ihrer aktuell guten Haushaltslage sehr große Mühe haben, 2020 das Verfassungsgebot zu erfüllen, keine neuen Schulden mehr zu machen. Kein Ministerpräsident …

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IW analysiert steuerliche Auswirkungen der Programme von SPD und Union

Eine Analyse der steuerpolitischen Ankündigungen von Union und SPD im Rahmen des Wahlkampfes ergibt unerwartete Unterschiede. Dies zeigen Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln (IW) für die “Welt am Sonntag”. So würden alleinstehende Geringverdiener mit einem Bruttoeinkommen von 22.000 Euro im Jahr – eigentlich die Kernklientel der SPD …

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DIW schlägt niedrigere Mehrwertsteuer vor

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) plädiert dafür, dass die nächste Bundesregierung die Mehrwertsteuer anstelle der Einkommensteuer senkt: Schon eine Mehrwertsteuer von 18 Prozent statt derzeit 19 Prozent würde die Verbraucher um elf Milliarden Euro entlasten, berichtet der “Spiegel” unter Berufung auf eine Studie des Instituts. Weitere vier Milliarden Euro …

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Neue Details: Union will Geringverdiener deutlich entlasten

Die Union will Geringverdiener im Steuersystem deutlich entlasten. So soll der mittlere Steuersatz von 24 Prozent laut dem gemeinsamen Steuerkonzept von CDU/CSU künftig nicht mehr ab 13.997 Euro, sondern erst ab einem Einkommen von 16.625 Euro greifen, berichtet das “Handelsblatt” in seiner Donnerstagausgabe. Die CSU hatte auf Basis des Steuerkonzepts …

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Experte äußert verfassungsrechtliche Zweifel an SPD-Plan zur Soli-Abschaffung

An dem Plan des SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz zur Teilabschaffung des Solidaritätszuschlages gibt es erhebliche Zweifel. Wie die “Bild” (Dienstag) berichtet, sieht Hanno Kube, Professor für Öffentliches Recht an der Universität Heidelberg, in einer sozialen Staffelung der Abgabe die Belastungsklarheit von Einkommen verletzt. In einem Gutachten für die Initiative Neue Soziale …

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Arbeitgeber-Präsident gegen Steuersenkungen

Arbeitgeber-Präsident Ingo Kramer hat vor Steuersenkungen nach der Bundestagswahl gewarnt. Mit Steuergeschenken wäre er “sehr vorsichtig”, sagte Kramer den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstag). “Wir haben derzeit sprudelnde Steuerquellen und einen erheblichen Überschuss im Haushalt. Das liegt aber auch daran, dass wir keine Zinsen zahlen müssen”, erklärte Kramer. Er sprach sich …

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