Stichwort zu Erdgas

Finanzministerium will 33 Prozent „Übergewinnsteuer“

Das Bundesfinanzministerium will sogenannte „Übergewinne“ von Mineralöl- und Gasunternehmen mit einem Steuersatz von 33 Prozent besteuern. „Der EU-Energiekrisenbeitrag ist eine Steuer im Sinne der Abgabenordnung“, heißt es in der Formulierungshilfe zum Jahressteuergesetz 2022, über die die „Welt“ (Mittwochsausgabe) berichtet. Alle im Erdöl-, Erdgas-, Kohle- und Raffineriebereich tätigen Unternehmen müssen demnach jenen Gewinn aus den Jahren 2022 und 2023 extra versteuern, …

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Gaspreisbremse soll rückwirkend ab Januar gelten

Die zum 1. März 2023 geplante Gaspreisbremse soll offenbar rückwirkend schon ab Januar gelten. Das berichtet der „Spiegel“ unter Berufung auf einen Gesetzentwurf für die Gas- und Strompreisbremse, den Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) am Dienstagmorgen in die Ressortabstimmung gegeben hat. Am Kern des Vorhabens ändert sich demnach nichts. Die Verbraucher „erhalten von ihren Lieferanten 80 Prozent ihres Erdgas- oder Wärmeverbrauchs …

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LNG-Tanker warten vor der Küste

Die Gasspeicher sind voll. Auch EU-weit beträgt die Auslastung der Gasspeicher über 95 Prozent. Spanien kann beispielsweise kein Gas mehr aufnehmen – vor der iberischen Küste warten LNG-Tanker darauf, endlich anlegen zu können. Andere Gasverkäufer halten ihre LNG-Schiffe mit Absicht zurück und lassen diese in der Hoffnung auf steigende Preis an den europäischen Küsten dümpeln. Denn der Preis für Erdgas …

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BASF vertraut weiter auf China als Wachstumsmarkt

BASF-Chef Martin Brudermüller vertraut trotz der politisch ungünstigen Entwicklung weiter auf China als Wachstumsmarkt. Aber auch für BASF gebe es „rote Linien“, sagte Brudermüller dem „Handelsblatt“. Seien diese überschritten, „dann geht es dort nicht weiter“. Der BASF-Chef warnte zugleich davor, dass die europäische Chemieindustrie aufgrund hoher Energiekosten und überzogener Regulierung im Rahmen des Green Deals der EU langfristig an Wettbewerbsfähigkeit …

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Große Mehrheit der Tarifbeschäftigten erhält Weihnachtsgeld

Die große Mehrheit der Tarifbeschäftigten in Deutschland (85,7 Prozent) erhält im Jahr 2022 Weihnachtsgeld. Der Anteil ist in Ostdeutschland mit 88,5 Prozent etwas höher als im Westen mit 85,3 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mit. Die Höhe des Weihnachtsgeldes aller Tarifbeschäftigten liegt im Jahr 2022 in Deutschland durchschnittlich bei 2.747 Euro brutto. Das sind 2,6 Prozent mehr …

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Bundesrat macht Weg für Gas-Dezemberhilfe frei

Der Bundesrat hat den Weg für die einmalige Übernahme der Abschlagszahlungen für Gas- und Fernwärmekunden im Dezember freigemacht. Die Länderkammer segnete die geplanten Soforthilfen in einer Sondersitzung am Montag ab. Das Gesetz entstand auf Vorschlag der von der Bundesregierung eingesetzten Expertenkommission für Gas und Wärme. Haushalts- und Gewerbekunden sowie kleinere und mittlere Unternehmen mit einem Jahresverbrauch von bis zu 1.500 …

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Statistisches Bundesamt bestätigt 10,4 Prozent Inflationsrate

Das Statistische Bundesamt hat die Ende Oktober in der vorläufigen Schätzung ausgewiesene Inflationsrate von 10,4 Prozent bestätigt. „Hauptursachen für die hohe Inflation sind nach wie vor enorme Preiserhöhungen bei den Energieprodukten“, sagte Behördenchef Georg Thiel. „Aber wir beobachten zunehmend auch Preisanstiege bei vielen anderen Waren und Dienstleistungen. Besonders spürbar für die privaten Haushalte sind mittlerweile die steigenden Preise für Nahrungsmittel.“ …

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Bundestag beschließt einmalige Übernahme von Gasabschlägen

Der Bundestag hat die einmalige Übernahme der Abschlagszahlungen für Gas- und Fernwärmekunden für den Dezember 2022 beschlossen. Das Gesetz soll am 14. November im Bundesrat abschließend beraten werden und anschließend in Kraft treten. Es entstand auf Vorschlag der von der Bundesregierung eingesetzten Expertenkommission für Gas und Wärme. Haushalts- und Gewerbekunden sowie kleinere und mittlere Unternehmen mit einem Jahresverbrauch von bis …

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Geophysikerin lobt „große Fortschritte“ beim Fracking

Die Vorsitzende der von der Bundesregierung eingesetzten Expertenkommission zum Fracking, Charlotte Krawczyk, hält die Technologie mittlerweile für deutlich sicherer und die Risiken besser kontrollierbar, als in der Vergangenheit. In den vergangenen Jahren habe es „große Fortschritte gegeben“, sagte Krawczyk der Wochenzeitung „Die Zeit“. Die Technologien seien stark weiterentwickelt worden. Zudem gebe es inzwischen die Möglichkeit, „das Fracking viel besser zu …

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