Stichwort zu Erdgas

DIW interpretiert Putins Pipeline-Äußerung als „Erpressung“

Die Energieexpertin des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Claudia Kemfert, hat dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nach dessen Aussage über eine jederzeit mögliche Inbetriebnahme der Erdgas-Pipeline Nord Stream 2 politische Taktiererei vorgeworfen. „Dass Kreml-Chef Putin nun Nord Stream 2 ins Gespräch bringt, zeigt, dass es bei Nord Stream 1 niemals um technische, sondern um reine politische Gründe ging“, sagte Kemfert …

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Energieexperte erwartet weitere Gaspreis-Erhöhungen

Der Energieexperte des RWI-Leibniz-Institutes, Manuel Frondel, erwartet einen weiteren Anstieg der Gaspreise. „Kurzfristig könnten wir noch weitere Preisanstiege sehen, wenn am Donnerstag Nord Stream 1 weiterhin abgeschaltet bleibt“, sagte Frondel der „Rheinischen Post“ (Dienstagausgabe). „Über kurz oder lang erwarte ich aber wieder einen Rückgang beim Gaspreis, weil durch die hohen Gaspreise immer mehr neue Gasprojekte in Angriff genommen werden und …

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Uniper-Rettungspaket soll diese Woche stehen

Die Eckpunkte des Rettungspakets für den angeschlagenen Gashändler Uniper sollen Verhandlungskreisen zufolge diese Woche stehen. Dabei geht es um eine Grundsatzentscheidung darüber, ob der Bund bei Uniper einsteigt oder nur das Gasgeschäft ausgegliedert (Carve-Out) und dem Bund überantwortet wird. Zudem werden verschiedene Optionen etwa zur Höhe der Hilfszahlungen ausgearbeitet, abhängig von der Menge des Gases, das künftig aus Russland ankommt. …

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Rationierung bei russischer Gas-Lieferblockade wohl unumgänglich

Führende europäische Energieexperten halten Erdgas-Rationierungen im kommenden Winter für unumgänglich, sollte Russland seine Lieferungen in den Westen stoppen. „Ein kompletter Ausfall Russlands kann nur gedeckt werden, indem die Europäer ihren Verbrauch verringern“, sagte Ben McWilliams, Forscher des Brüsseler Thinktanks Bruegel, dem „Spiegel“. Andreas Schröder, Leiter der Energiemarktanalyse beim Londoner Analysehaus ICIS sagte demselben „Wenn gar kein russisches Gas mehr kommt, …

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Hat Deutschland einen gigantischen Gasvorrat?

Im deutschen Nordwesten lagern, eingeschlossen in Schiefergestein, riesige Mengen Gas. Auch in der Nordsee gibt es noch unerschlossene Vorkommen, die sich mit Hilfe der Fracking-Methode fördern ließen. Beim Fracking wird ein Chemiecocktail ins Gestein gedrückt. Dabei entstehen Risse, durch die das Gas ausströmt und eingefangen werden kann. Im Schiefergestein steckt Erdgas, das rund ein Fünftel des deutschen Gasbedarfs decken könnte.

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Kliniken in NRW zahlen bis zu acht Mal mehr für Gas

Die explodierenden Gaspreise treffen die Kliniken in NRW derzeit mit enormer Härte. Das sagte der Präsident der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen, Ingo Morell, der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (Montagsausgaben). „Wenn die gerade ausgelaufenen Lieferverträge mit den Energieversorgern neu zur Disposition stehen, dann können die Kosten für Erdgas mitunter um das Achtfache in 2023 im Vergleich zum Jahr 2020 steigen.“ Andere Häuser zahlten im …

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CDU-Wirtschaftsrat will Kurswechsel in heimischer Gas-Förderpolitik

Vor dem Hintergrund der drohenden Gasknappheit fordert der CDU-Wirtschaftsrat einen grundlegenden Kurswechsel in der heimischen Förderpolitik einschließlich einer Neubewertung der in Deutschland weitgehend verbotenen Fracking-Methode. „Wir wollen Flüssiggas aus Katar oder Kanada importieren, was richtig ist, aber wir legen in der aktuellen Situation nicht alle Optionen auf den Tisch“, sagte der Generalsekretär des Wirtschaftsrates, Wolfgang Steiger, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Mit …

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Gaspreise verdreifachen sich laut Bundesnetzagentur

Die Bundesnetzagentur warnt, dass sich die Preise für Erdgas im kommenden Jahr mehr als verdreifachen könnten. „Bei denen, die jetzt ihre Heizkostenabrechnung bekommen, verdoppeln sich die Abschläge bereits – und da sind die Folgen des Ukraine-Krieges noch gar nicht berücksichtigt. Ab 2023 müssen sich Gaskunden auf eine Verdreifachung der Abschläge einstellen, mindestens.“, sagte der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, im …

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Staatliche Maßnahmen dämpfen Inflation – 7,6 Prozent bestätigt

Das Statistische Bundesamt hat seine Schätzung bestätigt, wonach die Inflationsrate im Juni bei 7,6 Prozent lag. Gleichzeitig wurden weitere Details bekannt gegeben. „Hauptursachen für die hohe Inflation sind nach wie vor Preiserhöhungen bei den Energieprodukten“, sagte Georg Thiel, Präsident des Statistischen Bundesamtes, am Mittwoch. „Leicht dämpfend wirkten sich im Juni 2022 das 9-Euro-Ticket und der Tankrabatt auf die Gesamtteuerung aus.“ …

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