Stichwort zu Erdöl

Finanzministerium will 33 Prozent „Übergewinnsteuer“

Das Bundesfinanzministerium will sogenannte „Übergewinne“ von Mineralöl- und Gasunternehmen mit einem Steuersatz von 33 Prozent besteuern. „Der EU-Energiekrisenbeitrag ist eine Steuer im Sinne der Abgabenordnung“, heißt es in der Formulierungshilfe zum Jahressteuergesetz 2022, über die die „Welt“ (Mittwochsausgabe) berichtet. Alle im Erdöl-, Erdgas-, Kohle- und Raffineriebereich tätigen Unternehmen müssen demnach jenen Gewinn aus den Jahren 2022 und 2023 extra versteuern, …

Jetzt lesen »

Große Mehrheit der Tarifbeschäftigten erhält Weihnachtsgeld

Die große Mehrheit der Tarifbeschäftigten in Deutschland (85,7 Prozent) erhält im Jahr 2022 Weihnachtsgeld. Der Anteil ist in Ostdeutschland mit 88,5 Prozent etwas höher als im Westen mit 85,3 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mit. Die Höhe des Weihnachtsgeldes aller Tarifbeschäftigten liegt im Jahr 2022 in Deutschland durchschnittlich bei 2.747 Euro brutto. Das sind 2,6 Prozent mehr …

Jetzt lesen »

Eon offen für Abschöpfung von „Zufallsgewinnen“

Der Energiekonzern Eon ist offen für eine teilweise Abschöpfung von sogenannten „Zufallsgewinnen“, die die Bundesregierung zur Finanzierung der Energiehilfen plant. Dieses Vorhaben von EU und Bundesregierung sei „grundsätzlich nachvollziehbar“, sagte ein Eon-Sprecher der „Rheinischen Post“ (Freitag). „Es ist auch richtig, dass die Bundesregierung plant, eine `Solidarity Contribution` von Unternehmen in den Bereichen Erdöl, Erdgas, Kohle einzuführen. Denn sie profitieren aktuell …

Jetzt lesen »

Bund will zum Bau von LNG-Terminals Enteignungen erlauben

Die Bundesregierung will den Bau von LNG-Terminals beschleunigen, indem sie die Enteignung von Unternehmen erleichtert. Das geht aus einer Formulierungshilfe für die Ampelfraktionen hervor, über die das „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe) berichtet und die am Mittwoch im Bundeskabinett beschlossen werden soll. Mit dem Gesetz würde eine Rechtsgrundlage für die Enteignung „beweglicher Sachen“ geschaffen, die für die „Errichtung von Erdgasleitungen oder verbundener Infrastruktur …

Jetzt lesen »

Exporte nach Russland eingebrochen

Im August 2022 sind aus Deutschland insgesamt Waren im Wert von 128,7 Milliarden Euro exportiert worden. Das waren 23,1 Prozent mehr als im August 2021, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mit. Die Exporte nach Russland sanken im gleichen Zeitraum um 45,8 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Demgegenüber stiegen die Ausfuhren in das wichtigste Zielland deutscher Exporte, die USA, …

Jetzt lesen »

DAX dreht im Feiertagshandel ins Plus – Energiepreise uneinheitlich

Am Tag der Deutschen Einheit hat der DAX nach einem schwachen Start doch noch im Plus geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.209 Punkten berechnet, 0,8 Prozent mehr als im Vergleich zum Freitagsschluss. Am Nachmittag sorgten unter anderem gute Vorgaben aus den USA für Auftrieb. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Aktien von Sartorius, BASF …

Jetzt lesen »

Bundesregierung stellt Rosneft Deutschland unter Treuhandverwaltung

Die Bundesregierung stellt die Rosneft Deutschland GmbH und die RN Refining & Marketing GmbH unter Treuhandverwaltung der Bundesnetzagentur. Das teilte das Wirtschaftsministerium am Freitagmorgen mit. Damit solle die Bundesnetzagentur auch die Kontrolle über den jeweiligen Anteil in den drei Raffinerien PCK Schwedt, MiRo (Karlsruhe) und Bayernoil (Vohburg) übernehmen. Rosneft Deutschland vereint den Angaben zufolge insgesamt rund zwölf Prozent der deutschen …

Jetzt lesen »

Deutsche Warenexporte deutlich gestiegen

Im Juli 2022 sind aus Deutschland insgesamt Waren im Wert von 127,6 Milliarden Euro exportiert worden. Das waren 10,8 Prozent mehr als im Juli 2021, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mit. Die Exporte nach Russland sanken im gleichen Zeitraum infolge des Kriegs in der Ukraine und der gegen Russland getroffenen Sanktionen um 56,8 Prozent auf 1,0 Milliarden Euro. …

Jetzt lesen »

Anstieg der Importpreise schwächt sich leicht ab

Der Anstieg der Importpreise in Deutschland hat sich zuletzt leicht abgeschwächt. Im Juli 2022 waren sie um 28,9 Prozent höher als im Vorjahresmonat, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mit. Im Juni hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahr noch bei +29,9 Prozent gelegen, im Mai bei +30,6 Prozent. Gegenüber dem Vormonat stiegen die Importpreise im Juli um 1,4 Prozent. …

Jetzt lesen »