Stichwort zu Frank Brettschneider

Kommunikationsforscher sieht Kanzlerfrage bei Union offen

Am Verhalten von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer nach den Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen sieht der Kommunikationsforscher von der Universität Hohenheim, Frank Brettschneider, dass die Frage der Kanzlernachfolge in der Union noch nicht entschieden ist. „Auf Seiten der CDU ist es schon bemerkenswert, dass Herr Ziemiak auftritt und Annegret Kramp-Karrenbauer mehr oder weniger abgetaucht ist“, sagte Brettschneider der „Heilbronner Stimme“ (Freitagsausgabe). …

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Meinungsforscher wollen ihre Methoden überarbeiten

Das Image der Meinungsforscher hat in den vergangenen Jahren stark gelitten, doch die Demoskopen haben nach Fehlschlägen bei den Wahlen zum US-Präsidenten, dem EU-Austritt der Briten und der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ihre Methoden überprüft. So mussten die Analysen neue politische Kräfteverhältnisse miteinbeziehen, die bislang ohne Präzedenz waren, sagten renommierte Meinungsforscher der „Zeit“. „Wenn man wiederholte Befragungen über die Zeit hinweg …

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Sprachforscher: Koalitionsvertrag sehr unverständlich

Berlin – Die Koalitionsvereinbarung von Union und SPD ist aus Sicht von Sprachwissenschaftlern für Normalbürger kaum zu verstehen. Das berichtet die „Welt“ in ihrer Samstagsausgabe. Zwar sei der Koalitionsvertrag ein Fachtext, sagte Frank Brettschneider, Professor am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Hohenheim – „Aber selbst für einen Fachtext ist er formal sehr unverständlich. Die Universität hat gemeinsam mit den Experten …

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SPD kritisiert Umfrageinstitute

Berlin – Angesichts der zunehmenden Bedeutung von Umfragen warnt die SPD vor einem zu großen Einfluss der Demoskopie: „Wir müssen aufpassen, dass wir nicht zu einer Umfragedemokratie werden“, sagte SPD-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann der „Welt am Sonntag“. In Wahlkampfzeiten werde die öffentliche Meinung stark von Umfragen geprägt. Aber, so Oppermann: „Mit Umfragen darf keine Politik gemacht werden.“ Die FDP kritisierte die …

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Studie: Wahlprogramme der Parteien sind unverständlich

Berlin – Fremdwörter und Fachbegriffe, Anglizismen und „Denglisch“, lange und verschachtelte Sätze: Die Programme der Parteien zur Bundestagswahl am 22. September sind in weiten Teilen unverständlich. Manche Passagen muss man mehr mehrfach lesen, um auch nur zu ahnen, was gemeint ist. „Die Parteien verschenken große Kommunikationschancen“, sagte Frank Brettschneider vom Institut für Kommunikationswissenschaft an der Universität Hohenheim der „Welt am …

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