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News zu Geldpolitik

Ziel der Geldpolitik ist die Geldwertstabilität, also die Verhinderung von Inflation. Daneben soll die Geldpolitik die allgemeine Wirtschaftspolitik unterstützen. Zuständig für die Geldpolitik ist die Zentralbank; bis 1999 war dies die Deutsche Bundesbank, mit der Einführung der Gemeinschaftswährung Euro ist die geldpolitische Zuständigkeit auf die Europäische Zentralbank (EZB) übergegangen. Die wichtigsten Instrumente der Geldpolitik sind Erhöhung / Senkung der Leitzinsen und die Steuerung der Geldmenge.

Studie: Wird in Asien die Liquidität knapp?

Nachdem die globale Liquidität 2018 knapper wurde, stehen Länder in Asien massiv unter Druck. Bezogen auf die Anfälligkeit für Kapitalabflüsse stellt Coface in einer neuen Studie zum asiatischen Raum eine größere Divergenz fest. Einige wenige Märkte werden von ihrer proaktiven Geldpolitik sowie ausreichend Reserven profitieren. Andere geraten dagegen vermehrt unter …

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Europäischer Rechnungshof fordert effizientere EU-Förderpolitik

Europas oberste Rechnungsprüfer fordern eine effizientere EU-Förderpolitik. „Die Strukturpolitik müsste zielgerichteter sein. Unsere Berichte über Regionalflughäfen, über die Transeuropäischen Netze, über Häfen zeigen, dass Vorhaben nicht in jedem Fall effizient waren“, sagte der Präsident des Europäischen Rechnungshofes, Klaus Heiner Lehne, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstagsausgabe). „So wuchsen Häfen, die plötzlich …

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Bundesbank kritisiert EU-Kompromiss mit Italien

Nach der Einigung im Haushaltsstreit zwischen der italienischen Regierung und der EU-Kommission hat sich Bundesbank-Präsident Jens Weidmann besorgt über die möglichen Folgen der Vereinbarung geäußert. „Ich bin nicht verärgert, sondern besorgt, was das für die künftige Haushaltsdisziplin im Euro-Raum bedeutet“, sagte Weidmann der „Welt am Sonntag“. „Der ursprünglich zugesagte Defizitabbau …

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Ex-EZB-Vize Constâncio fürchtet Abschwung in den USA

Der frühere EZB-Vizepräsident Vítor Constâncio sieht die wirtschaftliche Entwicklung in den USA als größtes Risiko für die Weltwirtschaft. „Wie viele andere Ökonomen erwarte ich für das Jahr 2020, dass die USA eine deutliche Abschwächung erleben und eine Rezession in viele Teile der Welt exportieren“, sagte Constâncio dem „Handelsblatt“ (Donnerstagsausgabe). Constâncio, …

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DIW-Chef begrüßt EuGH-Urteil zu EZB-Anleihenkäufen

Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, hat das Urteil des EuGH zu den Anleihenkäufen der Europäischen Zentralbank begrüßt. „Der Europäischen Gerichtshof bestätigt die Rechtmäßigkeit der EZB-Anleihenkäufe und widerlegt die deutschen Gegner des Euro und der EZB“, sagte er der „Passauer Neuen Presse“ (Mittwochsausgabe). Die Entscheidung sei …

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IfW-Chef Snower hält nichts vom Autogipfel in Washington

Der Präsident des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel, Dennis Snower, hat das für Dienstag anberaumte Treffen zwischen deutschen Automanagern und der US-Regierung in Washington kritisiert. „Ich halte nichts davon. Die Konzernchefs haben keine Verhandlungshoheit. Es sollte mit Regierungsvertretern und nicht mit Interessengruppen verhandelt werden“, sagte Snower dem „Handelsblatt“. Es sei …

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Wirtschaftsweiser warnt vor „krisenhafter Zuspitzung“ in Italien

Vor dem Hintergrund des Budgetstreits zwischen Italien und der EU-Kommission hat der Frankfurter Wirtschaftsweise Volker Wieland die italienische Regierung deutlich kritisiert und vor den Folgen einer Eskalation des Konflikts gewarnt. „Sollte die Regierung in Rom den Konfrontationskurs fortsetzen, ist eine krisenhafte Zuspitzung nicht völlig auszuschließen“, schreibt Wieland in einem Gastbeitrag …

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Sachverständigenrat sieht Wirtschaft vor großen Herausforderungen

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hat am Mittwoch sein Jahresgutachten 2018/19 an die Bundesregierung überreicht: Für Deutschland rechne man mit Zuwachsraten des realen Bruttoinlandsprodukts von 1,6 Prozent im Jahr 2018 und 1,5 Prozent im Jahr 2019, teilte das Gremium mit. Damit sinke die BIP-Wachstumsrate allmählich in Richtung des …

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Oberste Datenschützer prüfen Bundesbank-Regeln

Handelsverbote und neue Meldepflichten für Bundesbankmitarbeiter beschäftigen jetzt die oberste Datenschutzbehörde. Nach einer Beschwerde eines oder einer Beschäftigten gegen die neuen Regeln überprüft die Bundesbeauftragte für den Datenschutz (BfDI) in Bonn die Angelegenheit und hat die Notenbank zu einer Stellungnahme aufgefordert, berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Samstagausgabe). Im Zentrum steht …

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