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News zu Geldpolitik

Ziel der Geldpolitik ist die Geldwertstabilität, also die Verhinderung von Inflation. Daneben soll die Geldpolitik die allgemeine Wirtschaftspolitik unterstützen. Zuständig für die Geldpolitik ist die Zentralbank; bis 1999 war dies die Deutsche Bundesbank, mit der Einführung der Gemeinschaftswährung Euro ist die geldpolitische Zuständigkeit auf die Europäische Zentralbank (EZB) übergegangen. Die wichtigsten Instrumente der Geldpolitik sind Erhöhung / Senkung der Leitzinsen und die Steuerung der Geldmenge.

Neue EZB-Präsidentin stellt ihre Rolle in der Notenbank klar

Die neue Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, hat ihre Rolle in der Notenbank klargestellt. In die alten Kategorien von Taube (eher lockere Geldpolitik) und Falke (eher strenge Geldpolitik) wolle sie sich nicht einordnen, sagte Lagarde der Wochenzeitung "Die Zeit". Menschen in Tauben und Falken aufzuteilen, sei ein sehr restriktiver …

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Sachverständigenrat rechnet nicht mit tiefgehender Rezession

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hat am Mittwoch sein Jahresgutachten 2019/20 an die Bundesregierung überreicht: Für Deutschland rechne man mit Zuwachsraten des realen Bruttoinlandsprodukts von 0,5 Prozent im Jahr 2019 und 0,9 Prozent im Jahr 2020, teilte das Gremium mit. Kalenderbereinigt wachse das BIP voraussichtlich jeweils um 0,5 …

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DIW-Chef: Lagarde muss Glaubwürdigkeit von EZB „wiederherstellen“

Nach Ansicht von DIW-Präsident Marcel Fratzscher hat die EZB unter der Führung von Mario Draghi an Glaubwürdigkeit verloren. Die designierte EZB-Präsidentin Christine Lagarde müsse "diese Glaubwürdigkeit, gerade in Deutschland, erst wiederherstellen", sagte Fratzscher der RTL/n-tv Redaktion. In anderen Ländern werde die Geldpolitik der EZB "mehr akzeptiert", so der DIW-Chef weiter. …

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Lagarde will EZB neu ausrichten

Die künftige Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, will die tiefe Spaltung in der Währungsbehörde überwinden. "Ich suche immer nach der gemeinsamen Basis, um die verschiedenen Meinungen zusammenzubringen", sagte Lagarde dem "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe. Man sollte sich jetzt darauf konzentrieren, wie man künftig wieder eine gemeinsame Linie …

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Scholz schlägt Isabel Schnabel als EZB-Direktorin vor

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat laut eines Zeitungsberichts die renommierte Wirtschaftsprofessorin Isabel Schnabel als Direktorin für die Europäische Zentralbank (EZB) vorgeschlagen. Der Vizekanzler habe den Vorschlag bereits mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) abgestimmt, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf eigene Informationen. Ein entsprechender …

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Steinbrück: Geldpolitik hat Handlungsfähigkeit verloren

Ex-Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) fordert die künftige EZB-Chefin Christine Lagarde auf, trotz der flauen Konjunktur nur sehr langsam aus den Negativzinsen auszusteigen. "Das bedarf nicht sofortiger Entscheidungen, aber einer kommunikativen Vorbereitung", sagte Steinbrück der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstagsausgabe). Lagarde übernimmt die EZB am 1. November. Steinbrück sagte, er halte es für …

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Österreichs Notenbankchef will grundlegenden EZB-Kurswechsel

Der österreichische Notenbankchef Robert Holzmann fordert einen grundlegenden Kurswechsel der Europäischen Zentralbank (EZB). "Ich plädiere dafür, zu überprüfen, ob das bisherige Paradigma der EZB noch richtig ist", sagte Holzmann dem "Handelsblatt" (Donnerstagsausgabe). In den vergangenen zehn bis 15 Jahren habe die sogenannte neo-keynesianische Sicht die Geldpolitik beherrscht. Auch Notenbanker, die …

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UBS-Verwaltungsratspräsident rechnet mit EZB-Politik ab

UBS-Verwaltungsratspräsident Axel Weber hat die Politik der EZB und ihres Präsidenten Mario Draghi scharf kritisiert. "Diesen Schritt der EZB fand ich voreilig und nicht angemessen. Diese Entscheidung, die Geldpolitik auf Jahre hinaus so festzulegen, hätte man vielleicht besser der Nachfolgerin Christine Lagarde überlassen. Ihre Hände sind nun erst mal gebunden", …

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Banken schrecken vor Klage gegen Negativzins zurück

Deutschlands Banken werden vorerst nicht gegen den Negativzins der Europäischen Zentralbank (EZB) vor Gericht ziehen, obwohl sie auf dem Klageweg unter Umständen Milliardenkosten abschütteln könnten. Zuletzt hatte ein Rechtsgutachten die Möglichkeit aufgezeigt, gegen die Belastung von Einlagen bei der Zentralbank zivilrechtlich vorzugehen. Die Negativzinsen bedeuten nicht nur zusätzliche Kosten in …

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Le Maire fordert höhere Staatsausgaben in Deutschland

Frankreichs Finanzminister Bruno Le Maire hat die Bundesregierung aufgefordert, die öffentlichen Investitionen deutlich zu steigern. "Wir sind der Ansicht, dass Deutschland weiterhin finanziellen Spielraum hat, um mehr Geld für Innovationen, die Energiewende und die Infrastruktur auszugeben", sagte Le Maire dem "Handelsblatt" (Freitagsausgabe). "Wir möchten, dass Deutschland seinen Beitrag leistet, dass …

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Union verlangt Untersuchung von internen Verhältnissen bei EZB

Als Konsequenz aus dem Rückzug von Sabine Lautenschläger aus dem Direktorium der Europäischen Zentralbank (EZB) verlangt die Union eine Untersuchung der internen Verhältnisse bei der EZB. "Ich bedauere sehr, dass mit Frau Lautenschläger eine dezidierte Vertreterin einer stabilitätsorientierten Geldpolitik das EZB-Direktorium vorzeitig verlässt. Ihr Rücktritt ist ein Alarmsignal", sagte Hans …

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