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News zu Gender Pay Gap

Gender Pay Gap ist ein Begriff der Soziologie und Sozialökonomie, der die Differenz der durchschnittlichen Brutto-Stundenlöhne von Frauen als prozentualen Anteil der durchschnittlichen Brutto-Stundenlöhne von Männern misst und damit die Verdienstunterschiede zwischen Männern und Frauen in der gesamten Volkswirtschaft beschreibt.
Nach einer Veröffentlichung der Generaldirektion Justiz der Europäischen Kommission von 2014 verdienen in den EU-Ländern Frauen im Durchschnitt pro Arbeitsstunde 16 % weniger als Männer. In den einzelnen Ländern ist der Gender Pay Gap unterschiedlich stark ausgeprägt. Deutschland gehört mit Österreich zu den Ländern, in denen der geschlechtsspezifische Verdienstunterschied am höchsten ist. In allen Berufsklassen verdienen Frauen in Deutschland weniger als Männer, jedoch ist der Unterschied in Frauenberufen am höchsten. So beträgt der Gender Pay Gap in Frauenberufen knapp 27 %, in Männerberufen 13 %.
Bei der statistischen Analyse des Verdienstunterschieds unterscheidet Eurostat zwischen einem bereinigten und einem unbereinigten Gender Pay Gap.

Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern sinkt leicht

Der Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern hat sich im Jahr 2017 nur gering bewegt. Das teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag mit. Während der sogenannte unbereinigte Gender Pay Gap im Westen von 23 Prozent im Jahr 2016 auf 22 Prozent im Jahr 2017 sank, blieb er im Osten unverändert bei …

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IAB-Untersuchung: Gender Pay Gap ist regionales Phänomen

Die Gehaltslücke zwischen Männern und Frauen ist offenbar ein regionales Phänomen. Eine aktuell laufende Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigt, dass der Unterschied in der Bezahlung von Männern und Frauen je nach Region zwischen 38 und minus 17 Prozent beträgt. Die „Welt“ berichtet darüber in ihrer Montagausgabe. …

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Studie: Weibliche Vorstände verdienen weniger als Männer

In den Vorständen und Aufsichtsräten der börsennotierten Unternehmen in Deutschland klafft eine Gehaltslücke zwischen Mann und Frau. Dies ist das zentrale Ergebnis einer aktuellen Studie, welche die Boston Consulting Group (BCG) für das „Manager Magazin“ erstellt hat. Über alle Unternehmen gerechnet, erhält ein weiblicher Vorstand 2,1 Millionen Euro, gut 30 …

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Frauen verdienten 2015 im Schnitt 21 Prozent weniger als Männer

Frauen verdienten im vergangenen Jahr durchschnittlich 21 Prozent weniger als männliche Kollegen. Das berichtet „Bild“ (Mittwoch) unter Berufung auf Daten des Statistischen Bundesamts, die am Mittwoch veröffentlicht werden. Danach beträgt der Unterschied in Ostdeutschland 8 Prozent, im Westen 23 Prozent. Gegenüber 2014 ist dieser sogenannte „Gender Pay Gap“ ein leichter …

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Studie: Frauenanteile in Spitzengremien großer Unternehmen steigen kaum

Frauenquote

Eine ausgewogene Repräsentation von Frauen und Männern in den Spitzengremien der deutschen Wirtschaft bleibt einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zufolge in weiter Ferne: In den Vorständen der 200 umsatzstärksten Unternehmen lag der Frauenanteil Ende des Jahres 2015 bei gut sechs Prozent – ein Anstieg von weniger …

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DIW: Anteil von Frauen in Bank-Vorständen 2015 nur wenig gestiegen

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In den 100 größten Banken in Deutschland hat der Anteil der Frauen in den Vorständen am Ende des Jahres 2015 bei lediglich knapp acht Prozent gelegen – in den 59 größten Versicherungen waren es gut neun Prozent: Gegenüber dem Vorjahr ist die Quote nur minimal um jeweils knapp einen Prozentpunkt …

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SPD beklagt "himmelschreiende Ungerechtigkeit" bei Entlohnung von Mann und Frau

Berlin – SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi und die Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen, Elke Ferner, haben die Lohnunterschiede zwischen Mann und Frau als „himmelschreiende Ungerechtigkeit“ bezeichnet. „Seit sage und schreibe 20 Jahren klafft eine Lohnlücke zwischen Frauen und Männern von mindestens 20 Prozent. Mit gegenwärtig 22 Prozent Lohnunterschied gehört Deutschland zu …

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Einzelhandel: Was verdienen Verkäuferinnen und Verkäufer?

Berlin – Das Bruttomonatseinkommen von Verkäuferinnen und Verkäufern im Einzelhandel beträgt auf Basis einer 38-Stunden-Woche ohne Sonderzahlungen durchschnittlich 1.890 Euro. Zu diesem Ergebnis kommt eine Online-Umfrage des Internetportals www.lohnspiegel.de, das vom WSI-Tarifarchiv der Hans-Böckler-Stiftung betreut wird*. Rund 1.400 Verkäuferinnen und Verkäufer haben sich daran beteiligt. „Unsere Daten zeigen eine große …

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Arbeitsmarktreformen: Wo Deutschland von Nachbarländern lernen kann

Berlin – Trotz der positiven Entwicklung bei Beschäftigtenzahlen und Arbeitslosigkeit ist der deutsche Arbeitsmarkt reformbedürftig. Das gilt vor allem mit Blick auf die deutlich gesunkene Tarifbindung sowie den hohen Anteil atypischer Arbeitsverhältnisse wie Teilzeitarbeit, befristete Beschäftigung, Leiharbeit und Minijobs. Bei einer Neuordnung des Arbeitsmarktes kann sich die deutsche Politik in …

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