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News zu Gender Pay Gap

Gender Pay Gap ist ein Begriff der Soziologie und Sozialökonomie, der die Differenz der durchschnittlichen Brutto-Stundenlöhne von Frauen als prozentualen Anteil der durchschnittlichen Brutto-Stundenlöhne von Männern misst und damit die Verdienstunterschiede zwischen Männern und Frauen in der gesamten Volkswirtschaft beschreibt.
Nach einer Veröffentlichung der Generaldirektion Justiz der Europäischen Kommission von 2014 verdienen in den EU-Ländern Frauen im Durchschnitt pro Arbeitsstunde 16 % weniger als Männer. In den einzelnen Ländern ist der Gender Pay Gap unterschiedlich stark ausgeprägt. Deutschland gehört mit Österreich zu den Ländern, in denen der geschlechtsspezifische Verdienstunterschied am höchsten ist. In allen Berufsklassen verdienen Frauen in Deutschland weniger als Männer, jedoch ist der Unterschied in Frauenberufen am höchsten. So beträgt der Gender Pay Gap in Frauenberufen knapp 27 %, in Männerberufen 13 %.
Bei der statistischen Analyse des Verdienstunterschieds unterscheidet Eurostat zwischen einem bereinigten und einem unbereinigten Gender Pay Gap.

„Gender Pay Gap“ unverändert bei 21 Prozent

Im Jahr 2018 ist der allgemeine Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern – also der unbereinigte „Gender Pay Gap“ – im Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben. Frauen verdienten mit einem durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von 17,09 Euro 21 Prozent weniger als Männer (21,60 Euro), teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mit. Die …

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Umfrage: Mehrheit für gleiche Löhne für Frauen und Männer

Eine deutliche Mehrheit der Deutschen hält es laut einer aktuellen Umfrage für wichtig, dass die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen, der sogenannte Gender Pay Gap, geschlossen wird. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag des „Handelsblatts“ zum Internationalen Frauentag an diesem Freitag hervor. Demnach halten es …

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Löhne im Osten und Westen gleichen sich an

Wo verdienen Beschäftigte in Deutschland am meisten? In welchem Bundesland fällt das Einkommen besonders niedrig aus? Antworten auf Fragen rund um regionale Lohnunterschiede liefert der neue „Gehaltsatlas 2019“ von Gehalt.de. Für die Studie hat das Vergleichsportal 492.171 Datensätze aus den vergangenen 12 Monaten analysiert. Das Ergebnis: Hessen ist das Bundesland …

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Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern sinkt leicht

Der Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern hat sich im Jahr 2017 nur gering bewegt. Das teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag mit. Während der sogenannte unbereinigte Gender Pay Gap im Westen von 23 Prozent im Jahr 2016 auf 22 Prozent im Jahr 2017 sank, blieb er im Osten unverändert bei …

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IAB-Untersuchung: Gender Pay Gap ist regionales Phänomen

Die Gehaltslücke zwischen Männern und Frauen ist offenbar ein regionales Phänomen. Eine aktuell laufende Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigt, dass der Unterschied in der Bezahlung von Männern und Frauen je nach Region zwischen 38 und minus 17 Prozent beträgt. Die „Welt“ berichtet darüber in ihrer Montagausgabe. …

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Studie: Weibliche Vorstände verdienen weniger als Männer

In den Vorständen und Aufsichtsräten der börsennotierten Unternehmen in Deutschland klafft eine Gehaltslücke zwischen Mann und Frau. Dies ist das zentrale Ergebnis einer aktuellen Studie, welche die Boston Consulting Group (BCG) für das „Manager Magazin“ erstellt hat. Über alle Unternehmen gerechnet, erhält ein weiblicher Vorstand 2,1 Millionen Euro, gut 30 …

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Frauen verdienten 2015 im Schnitt 21 Prozent weniger als Männer

Frauen verdienten im vergangenen Jahr durchschnittlich 21 Prozent weniger als männliche Kollegen. Das berichtet „Bild“ (Mittwoch) unter Berufung auf Daten des Statistischen Bundesamts, die am Mittwoch veröffentlicht werden. Danach beträgt der Unterschied in Ostdeutschland 8 Prozent, im Westen 23 Prozent. Gegenüber 2014 ist dieser sogenannte „Gender Pay Gap“ ein leichter …

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Studie: Frauenanteile in Spitzengremien großer Unternehmen steigen kaum

Frauenquote

Eine ausgewogene Repräsentation von Frauen und Männern in den Spitzengremien der deutschen Wirtschaft bleibt einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zufolge in weiter Ferne: In den Vorständen der 200 umsatzstärksten Unternehmen lag der Frauenanteil Ende des Jahres 2015 bei gut sechs Prozent – ein Anstieg von weniger …

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DIW: Anteil von Frauen in Bank-Vorständen 2015 nur wenig gestiegen

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In den 100 größten Banken in Deutschland hat der Anteil der Frauen in den Vorständen am Ende des Jahres 2015 bei lediglich knapp acht Prozent gelegen – in den 59 größten Versicherungen waren es gut neun Prozent: Gegenüber dem Vorjahr ist die Quote nur minimal um jeweils knapp einen Prozentpunkt …

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