Stichwort zu Globalisierung

Der Begriff Globalisierung bezeichnet den Vorgang, dass internationale Verflechtungen in vielen Bereichen (Wirtschaft, Politik, Kultur, Umwelt, Kommunikation) zunehmen, und zwar zwischen Individuen, Gesellschaften, Institutionen und Staaten.

Als Vorläufer der Globalisierung gilt der Kolonialismus vieler europäischer Staaten. Er begann mit der Entdeckung neuer Seewege und Länder. Hauptakteure waren jahrhundertelang Portugal und Spanien. England wurde bald nach Napoleons Ende die führende Seemacht der Welt (British Empire). Von etwa 1880 bis 1914 versuchten viele europäische Länder, Kolonien unter ihren Einfluss zu bringen bzw. zu halten (Hochphase des Imperialismus). Japan versuchte dies bis 1945.

Als wesentliche Ursachen der Globalisierung gelten

  • technische Fortschritte (siehe auch: Digitale Revolution, insbesondere in Kommunikations- und Transporttechnologien,
  • politische Entscheidungen und Maßnahmen zur Liberalisierung des Welthandels
  • das Bevölkerungswachstum in vielen Ländern
  • die Containerisierung des Stückguttransports (sie ermöglichte es, Transport, Umschlag und Zwischenlagerung effizienter zu machen).

Neue Landlust? – strukturschwache Regionen attraktiver machen

Der Bund unterstützt Länder und Kommunen, um die strukturschwachen Regionen attraktiver zu machen, um für Investoren und die Lebensqualität dort zu verbessern. Auch zukünftig können Mittel der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ eingesetzt werden, um eine regionale Daseinsvorsorge auszubauen und zu sichern. Neue Reformation der GRW-Förderung Es ist kein Geheimnis, dass kaum eine öffentliche Aufmerksamkeit vorhanden ist für wichtige politische …

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IWF fordert „großes staatliches Ausgabenprogramm“ in Deutschland

Der Internationale Währungsfonds (IWF) fordert die Bundesregierung auf, den Standort Deutschland mit staatlichen Investitionen zu stärken. Das Land habe „zweifelsohne große, aktuelle Probleme“, sagte Alfred Kammer, Direktor der Europaabteilung des IWF, dem „Spiegel“. Ob Energie, Infrastruktur, Fachkräfte oder Digitalisierung: Überall sei die Bundesrepublik „zurückgefallen“. Das koste Produktivität und Wachstum. Obendrein sei Deutschland besonders von der sich ändernden Globalisierung betroffen, so …

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Ifo: Handelskrieg mit China würde Deutschland schwer treffen

Eine Abkopplung der EU und Deutschland von China, die Vergeltungsmaßnahmen von der chinesischen Seite nach sich zöge, würde Deutschland wohl knapp sechsmal so viel kosten wie der Brexit. Das ist das Ergebnis einer Szenarioanalyse des Ifo-Instituts im Auftrag der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (VBW), die am Montag veröffentlicht wurde. „De-Globalisierung macht uns ärmer“, sagte Studien-Mitautorin Lisandra Flach. „Unternehmen sollten sich …

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FDP begrüßt Habeck-Vorstoß für neue Freihandelsabkommen

Die FDP hat die Initiative von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) für neue Freihandelsabkommen der EU und Deutschlands mit anderen Weltregionen begrüßt. Habeck hatte beim Weltwirtschaftsforum in Davos erklärt, offene Märkte und neue Handelsabkommen seien die richtige Antwort auf die drohende De-Globalisierung und Abschottung infolge des Ukraine-Kriegs. „Dass auch Grüne jetzt lieber über offene Märkte sprechen als über offene Ressentiments gegenüber …

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Habeck gegen „De-Globalisierung“

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat davor gewarnt, die Antwort auf die zahlreichen Krisen der vergangenen Jahre in einer „De-Globalisierung“ zu suchen. „Das würde Rückzug, Abschottung und Nationalismen bedeuten“, sagte er am Sonntag vor seiner Reise zum Weltwirtschaftsforum in Davos. Dabei sei die Stärke von Bündnissen derzeit mehr gefragt denn je. „Wir müssen stattdessen die politischen Rahmenbedingungen so gestalten, dass eine …

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Habeck fordert neue europäische Handelsagenda

Wirtschafts- und Klimaminister Robert Habeck (Grüne) hat einen Tag vor Beginn des Weltwirtschaftsforums in Davos eine neue europäische Handelsagenda gefordert. Die Antwort auf die drängenden Probleme der „wachstumsorientierten Hyperglobalisierung“ könne nicht sein, sich abzuschotten und der „der De-Globalisierung das Wort zu reden“, schreibt der Vizekanzler gemeinsam mit der grünen Fraktionsvorsitzenden Katharina Dröge in einem Gastbeitrag für die „taz“. Deutschland und …

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Hapag-Lloyd sieht leichte Entspannung an chinesischen Häfen

Nach dem harten Lockdown in China sieht Hapag-Lloyd-Chef Rolf Habben Jansen eine Entspannung an den chinesischen Häfen. „Wir sehen jetzt auch die ersten Zeichen, dass wieder mehr Ladung in den Häfen von Schanghai und Ningbo abgefertigt wird“, sagte er den Sendern RTL und ntv. Von daher erwarte er, dass in vier bis sechs Wochen die Situation sich weitestgehend normalisiere. Allerdings …

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Infineon warnt vor Verschärfung der Chipkrise

Der Chiphersteller Infineon warnt vor einer Verschärfung der Chipkrise infolge des Ukraine-Kriegs. Zum Teil gebe es „starke Abhängigkeiten von einzelnen Materialien und Ländern“, sagte Vorstandschef Reinhard Ploss dem „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe). Momentan zittern die Hersteller um das für ihre Produktion wichtige Gas Neon, was zum großen Teil aus der Ukraine stammt. „Wir können bestimmte Chemikalien nicht einfach so austauschen“, so Ploss. …

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Ifo befürchtet Wohlstandsverlust durch Ende der Globalisierung

Ifo-Präsident Clemens Fuest warnt vor einem Wohlstandsverlust durch ein Ende der Globalisierung. „Die Lieferkettenprobleme in den letzten Jahren sollten kein Anlass für Deutschland sein, den internationalen Handel einzuschränken“, sagte Fuest der „Welt am Sonntag“. Deutschlands Wohlstand hänge auch in Zukunft von der Einbindung in die globale Arbeitsteilung ab. Achim Truger, Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, hält dagegen …

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IfW befürchtet Wohlstandsverluste als Folge des Ukraine-Krieges

Das Institut für Weltwirtschaft (IfW) warnt vor langfristigen Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf die globalisierte Weltwirtschaft. „Die weltwirtschaftliche Verflechtung ist ein wichtiger Wohlstandsmotor, weil sie allen Beteiligten Spezialisierungsgewinne bietet“, sagte IfW-Vizepräsident Stefan Kooths der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstagausgabe). „Rückschritte bei der Globalisierung bedeuten Wachstumseinbußen.“ Eine solche Entkoppelung der Wirtschaftsräume wird nach den Worten von Kooths nicht unbedingt Beschäftigung kosten. „Aber der …

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