Stichwort zu Hilfsmaßnahmen

Bundesregierung rechnet mit 6,0 Prozent Inflation in 2023

Die Bundesregierung rechnet für das Jahr 2023 mit 6,0 Prozent Inflation – nachdem die Teuerung im Vorjahr bei 7,9 Prozent lag. Das steht im neuen Jahreswirtschaftsbericht, den das Wirtschaftsministerium am Mittwoch vorgelegt hat. Die für das Jahr 2023 erwartete Kerninflationsrate, die die stark volatilen Preise für Nahrungsmittel und Energie nicht berücksichtige, dürfte laut der Prognose bei 5,6 Prozent liegen. Der …

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Finanzielle Belastungen nach Kriegsbeginn höher als in Coronakrise

Knapp zehn Monate nach Beginn des Kriegs in der Ukraine sind die finanziellen Belastungen für Erwerbstätige und Arbeitsuchende höher als zu jedem Zeitpunkt während der Corona-Pandemie. Das geht aus einer Umfrage des Instituts Kantar für die Hans-Böckler-Stiftung hervor, die am Dienstag veröffentlicht wurde. Demnach ist der Anteil der Erwerbspersonen, die ihre aktuelle finanzielle Situation als stark oder äußerst belastend einstufen, …

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Grüne schließen Änderungen bei Energiepreisbremsen nicht aus

Kurz vor dem Bundestagsbeschluss zur Gas- und Strompreisbremse hat die Grünen-Chefin Ricarda Lang für 2023 mögliche Änderungen an den Maßnahmen angekündigt. Im kommenden Jahr müsse man „immer wieder schauen, wie können wir die Gas- und Strompreisbremse noch zielgerichteter und noch gerechter machen“, sagte Lang den Sendern RTL und ntv. Sie reagierte damit auf Kritik daran, dass reichere Bürger voraussichtlich stärker …

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Öffentliche Kulturausgaben während Coronakrise stark gestiegen

Bund, Länder und Gemeinden haben im Corona-Jahr 2020 zusammen 14,5 Milliarden Euro für Kultur ausgegeben. Das waren fast 16 Prozent oder 2,0 Milliarden Euro mehr als im Vorjahr, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mit. Grund für den starken Ausgaben-Anstieg waren vor allem die Corona-Hilfsmaßnahmen von Bund und Ländern. Mit diesem Sondereffekt waren die Kulturausgaben um 55 Prozent höher …

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Staatsdefizit liegt 2023 bei 4,5 Prozent 

Deutschlands Staatsdefizit wird 2023 mit 4,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) deutlich höher ausfallen als bislang gedacht. Das berichtet der „Spiegel“ in seiner neuen Ausgabe. Gegenüber der ursprünglichen Planung wird es sich damit mehr als verdoppeln. Das Magazin beruft sich auf Berechnungsunterlagen des Bundesfinanzministeriums für den Stabilitätsrat. Das Koordinierungsgremium von Bund und Ländern für die Staatsfinanzen tagt kommende Woche. Ursache für …

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Bundesbankpräsident erwartet weitere Zinserhöhungen

Bundesbankpräsident Joachim Nagel hat angedeutet, dass die Europäische Zentralbank auch im Dezember zu weiteren Zinsschritten gezwungen sein wird. „Klar ist: Die Zinserhöhungen müssen weitergehen“, sagte Nagel dem Fernsehsender Phoenix. „Das Inflationsbild erweist sich als hartnäckig, und wir müssen mit dem, was wir tun, noch hartnäckiger sein, um die Inflation zurückzudrängen.“ Er schätze die Lage so ein, dass bis zum Beginn …

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Hälfte der Verbraucher zahlt noch keine höheren Stromabschläge

Eine Umfrage der Wirtschaftsauskunftei „Schufa“ zeigt, dass fast die Hälfte der Verbraucher (46 Prozent) noch keine höheren Abschläge für Stromlieferungen zahlen. Das berichtet die „Welt am Sonntag“. Bei nur jedem vierten Befragten haben die Energieversorger die Vorauszahlungen im Zuge der jüngsten Preissteigerungen bereits angehoben. 23 Prozent der Verbraucher haben die Summe hingegen freiwillig angepasst. Die verbliebenen sechs Prozent wissen es …

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Österreichs Finanzminister fürchtet Subventionswettlauf

Der österreichische Finanzminister Magnus Brunner fordert von Ursula von der Leyen, der Präsidentin der Europäischen Kommission, mehr Engagement in der Energiekrise und fürchtet einen Subventionswettlauf zur Krisenbekämpfung. „Ich erwarte mir in der Energiekrise von der Kommission mehr Initiative, vor allem mehr konkrete Vorschläge, die auch umsetzbar sind“, sagte der ÖVP-Politiker der „Welt“ (Mittwochsausgabe). „Auf nationaler Ebene können wir nur Härten …

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Wirtschaftsforscher warnen vor Privatinsolvenzen im Immobiliensektor

Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) hält einen Anstieg der Privatinsolvenzen für möglich. „Davon könnten nicht nur Haushalte mit sehr niedrigen Einkommen betroffen sein, sondern im Zuge des mit der Inflation einhergehenden Zinsanstiegs auch Immobilienbesitzer, die sehr knapp kalkuliert haben und in nächster Zeit eine Anschlussfinanzierung benötigen“, sagte IWH-Vizepräsident Oliver Holtemöller dem „Handelsblatt“ (Montagausgabe). Kritisch stuft Holtemöller auch die wirtschaftliche …

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DIW fordert viertes „Entlastungspaket“

Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, hält die bisher beschlossenen „Entlastungen“ für nicht ausreichend. „Wir befinden uns nicht nur in einer wirtschaftlichen, sondern auch in einer sozialen Notlage“, sagte Fratzscher dem „Handelsblatt“. „Die Bundesregierung muss dringend mit einem vierten Entlastungspaket nachlegen.“ Die weiteren Hilfsmaßnahmen sollten aus Sicht Fratzschers sowohl eine Strom- und Gaspreisebremse beinhalten als auch …

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Chemieindustrie dringt auf weitere Hilfen

Die chemische Industrie fordert dringend weitere Hilfen vom Staat. Die Wertschöpfungsketten begännen zu reißen, Unternehmen müssten bereits Produktion stilllegen, sagte Wolfgang Große Entrup, Hauptgeschäftsführer des Branchenverbandes VCI der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Samstagausgabe). Vor allem im Mittelstand stünden Unternehmen mit dem Rücken zur Wand. „Wir haben sehr viele, die schreien buchstäblich um Hilfe.“ Der VCI fordert nach Große Entrups Worten unter …

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