Stichwort zu Ifo Institut

Das ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e. V. ist eine Münchner Forschungseinrichtung, die sich als eines der größten Wirtschaftsforschungsinstitute Deutschlands mit der Analyse der Wirtschaftspolitik beschäftigt und monatlich den ifo-Geschäftsklimaindex ermittelt.

Wirtschaftsinstitute heben Wachstumsprognose kräftig an

Die führenden Wirtschaftsinstitute haben ihre Wachstumsprognose kräftig nach oben korrigiert: In ihrer neuen Gemeinschaftsdiagnose rechnen die Konjunkturforscher für dieses Jahr mit einem Plus von 1,9 und für das nächste Jahr von 2,0 Prozent, berichtet das „Handelsblatt“ (Mittwoch) unter Berufung auf mehrere mit dem Gutachten vertraute Personen. Im Frühjahr hatten die Forscher ein Wachstum von 1,5 in diesem und 1,8 Prozent …

Jetzt lesen »

Ifo-Geschäftsklima trübt sich überraschend ein

Das Geschäftsklima in der deutschen Wirtschaft hat sich im August überraschend eingetrübt. Der ifo-Geschäftsklimaindex sank auf 106,2 von 108,3 Punkten im Vormonat, wie das Münchner ifo Institut nach seiner monatlichen Umfrage mitteilte. Dabei handelt es sich um den niedrigsten Stadt seit Februar. „Die deutsche Konjunktur fällt in ein Sommerloch“, kommentierte ifo-Präsident Clemens Fuest die Daten. Befragungen im Vorfeld hatten dagegen …

Jetzt lesen »

ITB Berlin verbucht Rekord-Umsätze

Zuverlässiges Branchenbarometer, unverzichtbare Netzwerkplattform und wichtiger Impulsgeber für einen der weltweit bedeutendsten Industriezweige: Zu ihrem 50. Jubiläum hat die ITB Berlin ihre Bedeutung als führende Leistungsschau der globalen Reiseindustrie eindrucksvoll unterstrichen. Bilanz zum Abschluss der fünftägigen Leitmesse auf dem Gelände unter dem Berliner Funkturm: Die internationale Reisebranche trotzt der aktuellen Flüchtlingskrise ebenso wie den geopolitischen Risiken und präsentiert sich auch …

Jetzt lesen »

Studiengebühren: Parteienforscher sieht keine Chance für Comeback

Der Parteienforscher Thomas Poguntke rechnet nicht damit, dass die Studiengebühren auf absehbare Zeit wieder eingeführt werden könnten. „Damit würden sich die Parteien im Moment eine blutige Nase holen: SPD und Grüne etwa würden ihre Wahlversprechen brechen – und Stimmen verlieren“, sagte der Parteienforscher im Gespräch mit „Zeit Campus“. Poguntke ist Leiter des Instituts für Parteienrecht und Parteienforschung an der Universität …

Jetzt lesen »

Ifo-Chef Sinn: Reiche müssen zur Schuldenhilfe gezwungen werden

Hans-Werner Sinn, der Präsident des Münchener Instituts für Wirtschaftsforschung (Ifo), zweifelt daran, dass Griechenland und Portugal ihre Staatsfinanzen aus eigener Kraft in den Griff bekommen: Er fordert einen Schuldenschnitt für beide Länder und Zwangsabgaben für reiche Bürger in den Krisenländern Südeuropas. „Griechenland benötigt einen neuen Schuldenschnitt; dieses Mal freilich zulasten der öffentlichen Gläubiger“, schreibt Sinn laut eines Berichts der „Welt“ …

Jetzt lesen »

Wirtschaftsinstitute erwarten "verhaltenen Aufschwung"

Die Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr nach unten korrigiert und erwarten einen „verhaltenen Aufschwung“. Gingen die Forscher im Frühjahr noch von einem Plus beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Höhe von 2,1 Prozent aus, erwarten sie nun in ihrem Herbstgutachten ein Plus von 1,8 Prozent. „Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem verhaltenen Aufschwung, der vor allem von den …

Jetzt lesen »

Wirtschaftsinstitute erwarten kräftig steigende Löhne

Die führenden Wirtschaftsinstitute erwarten laut eines Berichts der „Welt“ in ihrer gemeinsamen Konjunkturprognose kräftig steigende Löhne: Demnach sollen die Löhne in diesem Jahr um 3,0 Prozent steigen und im kommenden Jahr immerhin noch um 2,5 Prozent. Die Forscher beziehen sich dabei auf die tatsächlich gezahlten Löhne, nicht auf die Tariflöhne. Angesichts der weiterhin niedrigen Inflationsraten lande von diesem Plus viel …

Jetzt lesen »

Flüchtlingskrise: Ifo-Chef Sinn will neue Agenda 2010

Nach Ansicht von Hans-Werner Sinn, Präsident des Münchner Ifo-Instituts, ist die Flüchtlingskrise nur durch radikale Sozialreformen in Deutschland zu bewältigen: „Wir sollten den Flüchtlingsstrom zum Anlass für eine neue Agenda 2010 nehmen“, sagte Sinn im Gespräch mit der Wochenzeitung „Die Zeit“. Konkret fordert er, den Mindestlohn abzuschaffen, weil nur so genug Jobs für die Flüchtlinge entstünden, die zu einem großen …

Jetzt lesen »

Ifo–Chef Sinn: Merkel hätte Friedensnobelpreis verdient

Nach Ansicht des Präsidenten des Münchner Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, hätte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) den Friedensnobelpreis verdient. „Ich würde mich sehr freuen, wenn die Bundeskanzlerin den Friedensnobelpreis bekäme, denn sie hat ihn für unser Land verdient“, sagte Sinn dem „Handelsblatt“. Politiker von der FDP und der Linkspartei sehen dagegen keinen Grund, der Kanzlerin den Preis zu verleihen. „Warum? Weil sie …

Jetzt lesen »

Ifo-Chef Sinn verteidigt VW

Der Präsident des Münchner Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, hält die Kritik an VW für überzogen. „Bei der VW-Affäre wird mit zweierlei Maß gemessen“, sagte Sinn dem „Handelsblatt“. Der Konzern habe „regulatorische Arbitrage“ betrieben, wie sie in der Finanzindustrie allgegenwärtig sei. Besonders schlimm sei es, wenn Investment-Fonds ihre Portfolios so programmierten, dass sie bessere Bewertungen bekommen, als sie verdienen. „Im Testlauf der …

Jetzt lesen »

Deutschland steigert Netto-Kapitalexporte auf neuen Rekord

Kapital

Nach Berechnungen des ifo Instituts wird Deutschland 2015 seinen Leistungsbilanz-Überschuss weiter steigern, und zwar auf den Rekordwert von 250 Milliarden Euro, nach 216 Milliarden Euro im Vorjahr. Treiber ist einmal mehr der Warenhandel, bei dem das ifo einen Export-Überschuss von 270 Milliarden erwartet, ebenfalls ein neuer Rekord. Dienstleistungen und Auslandseinkommen zusammen tragen negativ mit etwa 20 Milliarden Euro bei. Gestützt …

Jetzt lesen »