Stichwort zu Jemen

Trittin kritisiert Ampel für Waffenlieferung nach Saudi-Arabien

Der Grünen-Politiker Jürgen Trittin hat die Zustimmung grüner Regierungsmitglieder zu Waffenexporten an Saudi-Arabien kritisiert. „Ich halte den Zeitpunkt und die Art der Waffenlieferungen für falsch“, sagte Trittin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben). „Es gibt keinen stabilen Waffenstillstand für den Jemen. Und deshalb hätte man solche Entscheidungen mindestens aussetzen müssen.“ Die Bundesregierung hatte kürzlich im Rahmen eines gemeinsamen Projekts mit Italien, …

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Baerbock rechtfertigt Rüstungs-Exportgenehmigung für Saudi-Arabien

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat die umstrittene Exportgenehmigung für Ausrüstung und Munition für Saudi-Arabien gerechtfertigt. „Es gibt keine direkten Waffenlieferungen von Deutschland nach Saudi-Arabien – gerade auch angesichts der verheerenden Menschenrechtslage vor Ort und in der Region“, sagte Baerbock der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). Allerdings sei Deutschland Teil von langjährigen Gemeinschaftsprojekten im Verteidigungsbereich mit den engsten europäischen Partnern. „Diese Projekte …

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Getreideabkommen sorgt für mehr Tierfutter- statt Weizentransporte

Das Getreideabkommen zwischen Moskau und Kiew lindert die weltweiten Nahrungsengpässe bislang offenbar kaum. Zwar haben bis Donnerstag 63 Frachter die ukrainischen Häfen verlassen, doch nur 13 hatten Weizen geladen, berichtet der „Spiegel“. Die übrigen Schiffe transportierten hauptsächlich Mais, der in den allermeisten Fällen als Tierfutter oder zur Produktion von Biokraftstoff verwendet wird. Ein Dutzend Schiffe hatte Soja- oder Sonnenblumenprodukte geladen. …

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Verheerende Sturzfluten: Mindestens neun Tote im Jemen

Am Wochenende sind im Jemen nach offiziellen Angaben mindestens neun Menschen durch Sturzfluten gestorben. Unter den Opfern sind drei Kinder, ein viertes wurde schwer verletzt. Schwere saisonale Regenfälle hatten in der letzten Woche die Hauptstadt Sanaa sowie die südwestliche Provinz Dhamar überschwemmt.

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Hilfsorganisation beklagt Mittel-Rückgang für bedürftige Länder

Der Präsident der internationalen Hilfsorganisation International Rescue Committee (IRC), David Miliband, fordert, neben der Ukraine nicht andere Krisenregionen zu vergessen. Es werde aufgrund des Ukraine-Kriegs schwieriger für seine Organisation, „die Aufmerksamkeit der Welt auch auf andere humanitäre Krisen in der Welt zu lenken“, sagte er den ARD-Tagesthemen. Davon seien insgesamt 300 Millionen Menschen in den Ländern betroffen, in denen das …

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Baerbock sagt Ukraine weitere Hilfe zu

Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat Kiew weitere Hilfe zugesagt. Es sei klar, dass die Ukraine weitere militärische Unterstützung brauche, um sich wehren zu können, sagte sie am Montagmorgen vor einem EU-Außenministertreffen in Luxemburg. Dafür sorge man gemeinsam mit den europäischen Partnern. Die Ukraine brauche weiteres militärisches Material, vor allem auch „schwere Waffen“, fügte die Grünen-Politikerin hinzu. „Jetzt ist keine Zeit …

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Zweimonatige Waffenruhe im Jemen – Bund erfreut

Unter Vermittlung der Vereinten Nation ist im Jemen eine Waffenruhe vereinbart worden und am Samstag 19 Uhr Ortszeit in Kraft getreten. Das Auswärtige Amt zeigte sich erfreut: „Wir begrüßen die vom Sondergesandten des Generalsekretärs der Vereinten Nationen, Hans Grundberg, vermittelte Vereinbarung einer zweimonatigen Waffenruhe für Jemen“, sagte ein Sprecher. Ebenso begrüße man „die abgestimmten vertrauensbildenden Maßnahmen, einschließlich der Einfuhr von …

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Welternährungsprogramm: Krieg schadet auch anderen Krisenregionen

Der Leiter des Büros des World Food Programme (WFP) der Vereinten Nationen in Deutschland, Martin Frick, warnt vor einem „humanitären Flächenbrand“ ausgelöst durch den Krieg in der Ukraine. Die humanitäre Lage im Land verschärfe sich, in vielen Orten gingen bereits die Lebensmittel aus, sagte er der „Welt“ (Freitagausgabe). Seine Organisation stelle sich auf eine längere Belagerung durch das russische Militär …

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RKI streicht alle Länder von Risiko-Liste

Das Robert-Koch-Institut (RKI) streicht auch die letzten Länder von der Liste der sogenannten Corona-„Hochrisikogebiete“. Darunter sind als letztes unter anderem Dänemark, Frankreich, Griechenland, die Niederlande, Österreich und die Schweiz. Ausgerechnet für Reisen nach Russland und Weißrussland, die derzeit im Krieg mit der Ukraine sind, spricht aus Corona-Gesichtspunkten ab Donnerstag, 0 Uhr, nun auch nichts mehr – die beiden Länder werden …

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