Stichwort zu JOM

Terroropfer von Halle bekamen bislang 350.000 Euro Entschädigung

Überlebende Opfer und Betroffene des Anschlags von Halle haben bisher insgesamt 350.000 Euro als Entschädigung erhalten. Das schreibt die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf das Bundesjustizministerium. An zwei Hinterbliebene wurden demnach je 30.000 Euro ausgezahlt, an einen Hinterbliebenen 15.000 Euro. 55 Personen erhielten bis Anfang Januar Soforthilfen von je 5.000 Euro. Am 9. Oktober 2019 hatte der Täter Stephan …

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Halle-Anschlag: Gemeindevorsitzender tritt als Nebenkläger auf

Beim anstehenden Prozess gegen den Attentäter von Halle wollen auch die Jüdische Gemeinde und der US-Gast-Rabbiner als Nebenkläger auftreten. „Ich habe einen Anwalt beauftragt, mich als Nebenkläger zu vertreten“, sagte der Gemeindevorsitzende Max Privorozki dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Freitagsausgaben). Der Rabbiner Jeremy Borovitz aus Brooklyn (USA), der mit Familie und Freunden als Gast an den Feierlichkeiten in der Synagoge teilnahm, plant, …

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Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Halle sieht Parallelen zu 1938

Max Privorozki, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde in Halle, fühlt sich einen Monat nach dem Anschlag auf seine Synagoge an die Reichspogromnacht vor 71 Jahren erinnert. „Ich sehe Parallelen zwischen dem 9. November 1938 und dem 9. Oktober 2019, dem Tag des Anschlags in Halle auf unsere Synagoge“, sagte Privorozki der „Süddeutschen Zeitung“ (Wochenendausgabe). Privorozki, der während des Angriffs selbst im …

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Hallenser Gemeindevorsteher skeptisch bei Besuch von Maas und Pompeo

Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Halle (Saale), Max Privorozki, blickt skeptisch und geehrt zugleich auf den Besuch von Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) und des US-Außenministers Mike Pompeo in seiner Gemeinde. „Wir sind müde“, sagte Privorozki den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ (Donnerstagsausgaben). „Unsere Aufgabe ist eigentlich, das religiöse Leben zu organisieren und nicht Präsidenten und Minister zu empfangen“, so der Gemeindevorsteher …

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Antisemitismus-Beauftragter: Polizisten müssen Sabbat kennen

Der Antisemitismus-Beauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, fordert bundesweit einheitliche Sicherheitsstandards für jüdische Einrichtungen. Dem Mannheimer Morgen sagte er: „Die Sicherheitsbehörden brauchen Kenntnisse über jüdische Bräuche und Feiertage, um entsprechend vorbereitet zu sein. So wie in jeder Polizeidienststelle bekannt ist, dass Christen sonntags Gottesdienst feiern, müssen Polizisten auch den Sabbat und die hohen jüdischen Feiertage kennen.“ Klein betonte, er sei sich …

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Generalbundesanwalt beantragt Haftbefehl gegen Täter von Halle

Die Bundesanwaltschaft hat beim Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs Antrag auf Erlass eines Haftbefehls gegen den deutschen Staatsangehörigen Stephan B. wegen des Verdachts des zweifachen Mordes und des versuchten Mordes in mehreren Fällen sowie weiterer Straftaten gestellt. Das teilte der Generalbundesanwalt (GBA) beim Bundesgerichtshof am Donnerstag mit. Der Beschuldigte sei am Mittwoch vorläufig festgenommen worden. Dem Beschuldigten werde im Wesentlichen vorgeworfen, „aus …

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Anschlag in Halle: Attentäter wählte Synagoge gezielt aus

Der Attentäter von Halle hat nach derzeitigen Erkenntnissen die Synagoge in der Stadt gezielt für seinen Anschlag ausgewählt. Das berichtet die „Welt“ (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf Sicherheitskreise. Demnach habe sich der Mann nach seiner Festnahme bereits zum Tatgeschehen eingelassen. Dabei habe er den Ermittlern unter anderem erklärt, dass er in das Gotteshaus eindringen wollte. Auf dieselbe Absicht verweist ein zehnseitiger …

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FDP-Innenpolitiker will besseren Schutz jüdischer Einrichtungen

Der FDP-Innenpolitiker Konstantin Kuhle fordert, den Angriff auf eine Synagoge in Halle (Saale) auf die Tagesordnung der nächsten Innenministerkonferenz Anfang Dezember zu setzen. Die Ressortchefs von Bund und Ländern sollten „darüber befinden, wie jüdische Einrichtungen in Deutschland besser geschützt werden können“, sagte Kuhle dem „Handelsblatt“ (Donnerstagsausgabe). Die Länder sollten „hier einen gemeinsamen Standard für polizeiliche Präsenz vereinbaren und durchsetzen“. Der …

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Chef von Israels Blau-Weiß-Bündnis: Tat von Halle muss „Weckruf sein“

Der Vorsitzende des israelischen Mitte-Bündnisses „Blau-Weiß“, Benny Gantz, hat nach dem Angriff in Halle (Saale) zum verstärkten Kampf gegen Antisemitismus aufgerufen. „Das schreckliche Bild von Juden, die sich an Jom Kippur in ihrer Synagoge auf deutschem Boden verbarrikadieren, muss ein Weckruf sein“, sagte Gantz den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben). Antisemitismus müsse „mit aller Kraft bekämpft“ werden. Das schließe die „Verbreitung …

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Seehofer: Anzeichen für rechtsextremistisches Motiv bei Tat von Halle

Die Schießerei in Halle (Saale) hat nach Angaben von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) möglicherweise einen „rechtsextremistischen Hintergrund“. Nach Einschätzung des Generalbundesanwalts gebe es dafür „ausreichend Anhaltspunkte“, sagte Seehofer am Mittwoch in Berlin. Der Generalbundesanwalt habe die Ermittlungen übernommen. „Der höchste jüdische Feiertag Jom Kippur ist heute ein schwarzer Tag. Ein schwer bewaffneter Täter hat versucht, in eine Synagoge einzudringen, in …

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Täter von Halle trug Kampfanzug

Nach der Schießerei in Halle mit mindestens zwei Toten werden weitere Details bekannt: Auf Videoaufnahmen ist ein Täter zu sehen, der eine Art Kampfanzug trägt, aus einem Auto steigt und auf offener Straße um sich feuert. Unklar ist, ob es einen oder mehrere weitere Täter gibt, die Polizei sprach zwischenzeitlich von mehreren Flüchtigen. Über der Stadt kreiste lange ein Polizeihubschrauber, …

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