Start > News zu Kalte Progression (Seite 2)

News zu Kalte Progression

Die kalte Progression im engeren Sinne ist die Steuermehrbelastung, die im Zeitablauf dann eintritt, wenn bei einem progressiven Einkommensteuertarif der Grundfreibetrag und die Tarifkennlinie nicht an die Preissteigerungsrate angepasst werden. Beispiel: Die Inflation betrage in einem Jahr 2 Prozent. Ein Steuerpflichtiger erziele im gleichen Jahr einen Zuwachs des Nominaleinkommens vor Steuer von ebenfalls 2 Prozent. Damit wäre ein Kaufkraftausgleich erreicht, wenn nicht wegen seines höheren Nominaleinkommens seine Steuerbelastung aufgrund des progressiven Tarifs anstiege. Nach Abzug der Mehrsteuer hat er trotz eines höheren Nominaleinkommens eine geringere Kaufkraft.

Lindner: „Gier des Staates hat kleptokratische Züge angenommen“

Kurz vor Veröffentlichung der Steuerschätzung hat FDP-Chef Christian Lindner eine Entlastung der Bürger gefordert: „Die Gier des Staates hat kleptokratische Züge angenommen. Für die FDP ist klar, dass in diesem Jahr eine Trendwende in der Steuerpolitik erreicht werden muss“, sagte Lindner dem „Handelsblatt“. Die jährlichen Einnahmen des Staates werden laut …

Jetzt lesen »

Finanzministerium rechnet bis 2020 mit 55 Milliarden Euro Steuerplus

Der Staat kann bis Ende des Jahrzehnts weiter mit steigenden Steuereinnahmen rechnen: Das Bundesfinanzministerium geht von einem Steuerplus für Bund, Länder und Gemeinden in Höhe von 55 Milliarden Euro bis 2020 gegenüber der Steuerschätzung vom vergangenen November aus, berichtet das „Handelsblatt“ (Montagsausgabe) unter Verweis auf Schätzerkreise. Der Arbeitskreis der Steuerschätzer …

Jetzt lesen »

Spitzengewerkschafter wollen Steuerentlastungen für Mittelschicht

Führende Gewerkschafter fordern die Politik auf, die Mittelschicht steuerlich zu entlasten. Das berichtet die „Welt am Sonntag“. Millionen von Arbeitnehmern würden steuerlich behandelt wie Spitzenverdiener, obwohl sie nur Tariflohn bekämen, kritisierte etwa Michael Vassiliadis, der Vorsitzende der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE). „Unter den Millionen Beschäftigten, die inzwischen den …

Jetzt lesen »

CDU will Insolvenzordnung für Euro-Staaten

Die CDU tritt für eine geordnete Insolvenz von Euro-Staaten ein. In einer Erklärung für die am Freitag beginnende Klausur des CDU-Vorstands im Saarland heißt es laut eines Berichts der Zeitungen der Funke-Mediengruppe: „Den Europäischen Stabilitätsmechanismus wollen wir mit einer Insolvenzordnung für Euro-Staaten ergänzen.“ Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) wird in seinem …

Jetzt lesen »

„Kalte Progression“ belastet Steuerzahler auch 2017

Trotz des Abbaus der „kalten Progression“ für die Jahre 2016 und 2017 werden die Steuerzahler weiterhin stark durch die heimlichen Steuererhöhungen belastet. Ein Durchschnittsverdiener zahlt auch nach den Korrekturen 2017 wegen des Effekts 115 Euro mehr Steuern als im Jahr 2010: Dies geht aus einer Studie des Instituts der deutschen …

Jetzt lesen »

Schäuble will steuerfreies Existenzminimum anheben

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) will das steuerfreie Existenzminimum anheben. Das geht aus einem Gesetzentwurf hervor, den das Bundeskabinett in den nächsten Wochen beschließen wird, berichtet der „Spiegel“ in seiner am Samstag erscheinenden Ausgabe. Danach steigt der Grundfreibetrag von derzeit 8.652 Euro für 2017 um 170 Euro, ein Jahr später um …

Jetzt lesen »

Schäuble will Steuer-Entlastung schnell durchs Kabinett bringen

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble kann es mit der angekündigten Mini-Steuersenkung nicht schnell genug gehen. Schon nächsten Mittwoch soll die Regierung seinen Plänen zustimmen. „Wir wollen die Entlastungen jetzt schnell beschließen“, sagte Schäuble zu „Bild“. Bei den Fraktionen liegt ein entsprechendes Papier nach „Bild“-Informationen bereits vor. Erst am Dienstag hatte der Minister …

Jetzt lesen »

Familienunternehmer warnen vor Fehlern bei Erbschaftsteuer-Reform

Kurz vor einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Kanzlerin Merkel (CDU) warnen Familienunternehmer wie Jürgen Heraeus vor Fehlern bei der Reform der Erbschaftsteuer. Seit Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) seinen ersten Reformentwurf vorgelegt hat, wächst die Angst, dass die Politik völlig überzieht: „Die Politiker – da nehme ich auch Wolfgang Schäuble nicht …

Jetzt lesen »

Söder fordert "grundlegende Korrekturen" in der Steuerpolitik

dts_image_7162_sonncgbpnk_2172_445_334

Der bayerische Finanzminister Markus Söder (CSU) hat die Steuerpläne von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) kritisiert. Söder schreibt in einem Gastbeitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (F.A.Z./Montagsausgabe): „Es braucht grundlegende Korrekturen an dem jetzigen Vorschlag des Bundesfinanzministeriums. Die bisher vorgesehenen Freigrenzen entsprechen nicht der ökonomischen Realität.“ Das gelte auch für die …

Jetzt lesen »