News zu Kippa

Klein: Gesellschaft mit Antisemitismus „infiziert“

Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, hat sich besorgt über eine Konjunktur antisemitischer Verschwörungsmythen bei den Protesten gegen den Umgang mit der Corona-Pandemie geäußert. „Das besorgt mich ganz besonders. Dass Milieus, die sonst nie etwas miteinander zu tun haben, die sich üblicherweise bekämpfen, plötzlich einig sind im Hass auf Juden, …

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Rabbiner Homolka: Christlicher Antijudaismus wirkt weiter

Der Rabbiner und Rektor des Abraham Geiger Kollegs Walter Homolka hat den Kirchen Antisemitismus vorgeworfen. „Die Kirchen müssen erkennen: Der christliche Antijudaismus wirkt weiter“, sagte er der Wochenzeitung „Die Zeit“. Homolka sprach sich außerdem dafür aus, das Relief der „Judensau“ entfernen zu lassen, welches an der Wittenberger Stadtkirche angebracht ist …

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Richterbund für effektiveren Kampf gegen Antisemitismus

Der Deutsche Richterbund (DRB) hat sich angesichts zunehmender antisemitischer Straftaten für einen verstärkten Kampf gegen Antisemitismus ausgesprochen. „Das geplante Gesetz gegen Hass und Rechtsextremismus ist angesichts zunehmender judenfeindlicher Straftaten und rechtsextremer Hetze die richtige Antwort des Rechtsstaats“, sagte DRB-Bundesgeschäftsführer Sven Rebehn den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ (Mittwochsausgaben). Es sei zu …

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Nach Hanau: Israels Botschafter sieht deutsche Demokratie bedroht

Nach dem Anschlag von Hanau sieht Israels Botschafter Jeremy Issacharoff die Demokratie in Deutschland in Gefahr. „Keine demokratische Gesellschaft kann überleben, wenn Minderheiten permanent bedroht oder geschädigt werden. Der Holocaust hat uns allen gezeigt, wohin ein solcher Hass führt und welche schrecklichen Folgen er haben kann, und genau darum geht …

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Zentralratspräsident: Antisemitische Äußerungen „salonfähig geworden“

Der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Josef Schuster, hat davor gewarnt, dass antisemitische Äußerungen in Deutschland zum Teil „salonfähig geworden“ seien. Es gebe heute wieder jüdische Menschen in Deutschland, die sich fragten, ob sie hier auf Dauer sicher leben könnten, sagte Schuster der RTL/n-tv-Redaktion. „Gerade die Ereignisse der …

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Ziemiak: „AfD möchte CDU und CSU zerstören“

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak führt die niedrigen Umfragewerte seiner Partei auf mangelnde Geschlossenheit zurück. „Die permanente Beschäftigung mit sich selbst ist einfach ein Fehler“, sagte er der „taz“ (Wochenendsausgabe). „Das nervt die Bürger nur noch. Wenn man ständig über Personen anstatt über Inhalte streitet, schadet das.“ Die Landtagswahlen in Ostdeutschland und …

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NRW-Innenminister: Juden müssen sich nicht fürchten

Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) hat nach dem rechtsextremistischen Anschlag in Halle den Juden in NRW die unverbrüchliche Unterstützung des Staates zugesichert. „Juden müssen sich in Nordrhein-Westfalen nicht fürchten. Die Polizei wird immer an ihrer Seite stehen“, sagte Reul der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe). Auch wenn sich „im Bereich antisemitischer Straftaten …

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Antisemitismus-Beauftragter: Juden sollen in Deutschland bleiben

Der Antisemitismus-Beauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, hat an die Juden in Deutschland appelliert, im Land zu bleiben. „Der Anschlag von Halle sollte nicht Auslöser dafür sein, dass wir über die Abwanderung von Juden sprechen müssen“, sagte Klein dem Mannheimer Morgen (Samstagausgabe). Klein sagte auch: „Es gibt Juden in Deutschland, die …

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EU-Kommission will ausreichenden Schutz von jüdischen Einrichtungen

Nach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle (Saale) hat die EU-Kommission alle EU-Mitgliedstaaten dazu aufgerufen, jüdische Einrichtungen ausreichend zu schützen und auch die Finanzierung der Sicherheitsmaßnahmen zu übernehmen. Ein entsprechendes Schreiben der Kommission sei an alle EU-Staaten gegangen, sagte die EU-Antisemitismusbeauftragte Katharina von Schnurbein den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagsausgaben). …

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FDP-Innenpolitiker will besseren Schutz jüdischer Einrichtungen

Der FDP-Innenpolitiker Konstantin Kuhle fordert, den Angriff auf eine Synagoge in Halle (Saale) auf die Tagesordnung der nächsten Innenministerkonferenz Anfang Dezember zu setzen. Die Ressortchefs von Bund und Ländern sollten „darüber befinden, wie jüdische Einrichtungen in Deutschland besser geschützt werden können“, sagte Kuhle dem „Handelsblatt“ (Donnerstagsausgabe). Die Länder sollten „hier …

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