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News zu Konjunktur

Die wirtschaftliche Entwicklung verläuft nicht stetig, sondern in konjunkturellen Auf- und Abschwüngen (Konjunkturzyklen): Einem Konjunkturaufschwung mit steigenden Wachstumsraten des BIP folgt regelmäßig eine Konjunkturabschwächung mit geringeren Wachstumsraten oder sogar sinkender Wertschöpfung (Rezession).

Im Aufschwung steigt die Beschäftigung, aber auch die Inflationsrate geht nach oben; im Abschwung sinkt die Beschäftigung, die Inflation schwächt sich ab. Um die Verringerung des Wachstums und die damit verbundene konjunkturelle Arbeitslosigkeit zu vermeiden, kann der Staat konjunkturpolitische Maßnahmen ergreifen.

EZB-Rat-Mitglied Rehn warnt vor Gefahren durch Brexit

Angesichts der jüngsten schwachen Wirtschaftsdaten hat sich der finnische Notenbank-Präsident Olli Rehn besorgt über die Konjunktur in der Euro-Zone geäußert. „Tatsächlich hat sich das Wachstum deutlich abgeschwächt, und wir müssen uns Sorgen um die Konjunktur machen“, sagte Rehn der „Welt“ (Montagsausgabe). Der Finne ist auch Mitglied im EZB-Rat und gilt …

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SPD-Finanzpolitiker rebellieren gegen Schuldenbremse

In der SPD-Bundestagsfraktion wächst die Kritik an der Schuldenbremse und der Schwarzen Null. Das berichtet der „Spiegel“ in seiner aktuellen Ausgabe. „In den vergangenen Jahren haben der Bund und auch die Länder nicht genügend investiert, und das lag nicht zuletzt an den Beschränkungen des Grundgesetzes“, sagte Cansel Kiziltepe, Mitglied im …

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Kindler wirft Scholz „finanzpolitisches Harakiri“ vor

Der haushaltspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Sven-Christian Kindler, wirft Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) in Anbetracht der prognostizierten Eintrübung der Konjunktur „finanzpolitisches Harakiri“ vor. „Dauerhafte Mindereinnahmen und Mehrausgaben aus Überschüssen zu finanzieren, die konjunkturell sind, also schnell wieder verschwinden, ist finanzpolitisches Harakiri. Das zeigt sich jetzt“, sagte Kindler der „Heilbronner Stimme“ (Mittwochsausgabe) …

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Neuer Wirtschaftsweiser will höhere Spitzensteuer

Der neue Wirtschaftsweise Achim Truger will Steuern erhöhen, den Euro-Stabilitätspakt lockern und die Schuldenbremse verändern. „Der Spitzensteuersatz kann um ein paar Prozentpunkte steigen, ohne dass es ökonomisch Probleme bereitet“, sagte Truger der „Süddeutschen Zeitung“ (Mittwochsausgabe). Das Steuersystem sei ungerecht. „Die oberen 30 Prozent zahlen heute weniger als vor 20 Jahren, …

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Bundeshaushalt: Ungenutzte Investitionsmittel bei 20 Milliarden Euro

Die Summe der ungenutzten Investitionsmittel im Bundeshaushalt liegt aktuell bei knapp 20 Milliarden Euro. Das geht aus einem Schreiben des Bundesfinanzministeriums an den haushaltspolitischen Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Sven-Christian Kindler, hervor, über das die „Welt am Sonntag“ berichtet. Der Betrag ergebe sich nach dem vorläufigen Abschluss des Haushaltsjahres 2018 aus nicht …

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Firmen finden so wenig Akademiker wie nie

Noch nie seit der Wiedervereinigung waren Akademiker so dringend gesucht wie derzeit. Im vierten Quartal 2018 seien auf 100 offene Stellen nur 80 arbeitslose Hochschulabsolventen gekommen, berichtet das Nachrichtenmagazin Focus unter Berufung auf neue Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Zugleich sei die Zahl an offenen Akademikerjobs gegenüber …

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Ifo-Chef warnt GroKo vor Ausweitung der Sozialausgaben

Der Präsident des Ifo-Instituts, Clemens Fuest, sieht die Große Koalition auf einem falschen Weg. „Die Koalition sollte sich damit auseinandersetzen, dass die langfristige Entwicklung und Prosperität Deutschlands nicht als selbstverständlich angesehen werden kann. Die Koalition muss sich überlegen, ob sie die Expansion der Sozialausgaben fortsetzen will“, sagte Fuest den Zeitungen …

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Ifo-Institut senkt Konjunkturprognose

Das Münchener Ifo-Institut hat seine Konjunkturprognose für Deutschland für das laufende Jahr gesenkt. Für 2019 erwarte man nur noch 0,6 Prozent Wachstum, teilte das Institut am Donnerstag mit. Bisher war es noch von 1,1 Prozent Wachstum ausgegangen. Für 2020 erhöhte das Institut dagegen seine Konjunkturprognose von 1,6 auf 1,8 Prozent. …

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Betriebe fordern Hilfe im Kampf gegen Analphabetismus

Angesichts des Fachkräftemangels versuchen immer mehr Unternehmen, auch Defizite von geringqualifizierten Mitarbeitern so zu beheben, dass sie zumindest ihre täglichen Aufgaben bewältigen, Arbeitsanweisungen lesen oder schriftlich Informationen weitergeben können. Nach einer Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW), über die das „Handelsblatt“ berichtet, haben zuletzt 44 Prozent der Unternehmen, die …

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