Stichwort zu Konjunktur

Die wirtschaftliche Entwicklung verläuft nicht stetig, sondern in konjunkturellen Auf- und Abschwüngen (Konjunkturzyklen): Einem Konjunkturaufschwung mit steigenden Wachstumsraten des BIP folgt regelmäßig eine Konjunkturabschwächung mit geringeren Wachstumsraten oder sogar sinkender Wertschöpfung (Rezession).

Im Aufschwung steigt die Beschäftigung, aber auch die Inflationsrate geht nach oben; im Abschwung sinkt die Beschäftigung, die Inflation schwächt sich ab. Um die Verringerung des Wachstums und die damit verbundene konjunkturelle Arbeitslosigkeit zu vermeiden, kann der Staat konjunkturpolitische Maßnahmen ergreifen.

Verbraucherstimmung zu Jahresbeginn etwas verbessert

Die Verbraucherstimmung in Deutschland startet mit etwas mehr Optimismus in das Jahr 2023. Sowohl die Konjunktur- als auch die Einkommenserwartung erholen sich weiter und legen spürbar zu, wie die GfK mit Veröffentlichung ihres Konsumklimaindex am Dienstag mitteilte. Die Anschaffungsneigung setzt allerdings ihr Auf und Ab der letzten Monate fort und verliert aktuell leicht. Die GfK prognostiziert das Konsumklima für Februar …

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Erhebliche Finanzierungslücken im Bundeshaushalt

In der Haushaltsplanung von Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) klaffen sowohl kurz- als auch mittelfristig erhebliche Finanzierungslücken. Das geht aus einer internen Präsentation des Bundesfinanzministeriums hervor, über die das „Handelsblatt“ berichtet. Demnach muss der Bund beim Etatplan für das kommende Jahr noch eine Finanzierungslücke von zwölf Milliarden Euro füllen, um die Schuldenbremse wie geplant einhalten zu können. Grund dafür seien „nicht …

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DAX legt zu Wochenstart deutlich zu – Gas wieder teurer

Zum Wochenstart hat der DAX deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsende wurde der Index mit 14.793 Punkten berechnet und damit 1,3 Prozent über Freitagsschluss. Dabei waren fast alle Werte im Plus, Papiere von Sartorius legten gar über fünf Prozent zu, gefolgt von Porsche, Vonovia und Merck. Kurz vor Feierabend waren nur die beiden Fresenius-Titel über ein Prozent im Minus, schlecht lief es …

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IWH erwartet trotz Energiekrise keine tiefe Rezession

Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) rechnet nicht mehr mit einer tiefen Rezession im kommenden Jahr. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte den Winter über leicht sinken und im Jahr 2023 insgesamt stagnieren, heißt es in der neuen Konjunkturprognose des Instituts, die am Dienstag veröffentlicht wurde. Im Jahr 2022 dürfte es demnach aufgrund der Erholung von der Pandemie in den ersten drei Quartalen …

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IfW rechnet nicht mehr mit Rezession

Im Gegensatz zu den meisten anderen Institutionen rechnet das Kieler IfW mittlerweile nicht mehr mit einer Rezession im kommenden Jahr. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde voraussichtlich um 0,3 Prozent zulegen, heißt es in der neuen Konjunkturprognose des IfW, die am Donnerstag veröffentlicht wurde. Im September war das Institut noch von einem Rückgang von 0,7 Prozent ausgegangen. Im laufenden Jahr dürfte das …

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Ifo erwartet mildere „Winterrezession“

Das Münchener Ifo-Institut geht davon aus, dass die erwartete „Winterrezession“ milder ausfallen wird als bislang angenommen. Laut der neuen Konjunkturprognose des Instituts, die am Mittwoch veröffentlicht wurde, wird die Wirtschaftsleistung 2023 nur um 0,1 Prozent schrumpfen. Im Herbst hatten die Forscher noch ein Minus von 0,3 Prozent erwartet. Auch für das ablaufende Jahr 2022 wurde die Prognose zum Anstieg der …

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Ergebnis der Warnstreiks: Der beschlossene Tarifabschluss wird übernommen!

Die IG Metall Bayern und der Arbeitgeberverband vbm haben bei den Tarifverhandlungen eine Einigung erzielt. Der in Baden-Württemberg beschlossene Tarifabschluss wird auch für Bayern übernommen. Das bedeutet eine Lohnsteigerung um 5,2% im Juni 2023 und nochmal um 3,3% ab Mai 2024. Insgesamt zeigte sich die IG Metall Bayern mit dem Ergebnis zufrieden. Das Paket aus prozentualen Entgelt-Steigerungen und steuerfreien Prämien …

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Unternehmen decken sich mit Krediten ein

Trotz der sich anbahnenden Rezession und zunehmender Eintrübung der Finanzierungsbedingungen haben deutsche Unternehmen und Selbstständige im zweiten Quartal in großem Umfang neue Bankdarlehen aufgenommen. Das von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) berechnete Kreditneugeschäft stieg im Vergleich zum Vorjahr um 21,3 Prozent. Das sei ein neuer Rekordzuwachs, so die Anstalt des öffentlichen Rechts. Ausschlaggebend für dieses starke Wachstum sei eine Kombination …

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Wirtschaftsweise legen Jahresgutachten vor

Die Mitglieder des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, die sogenannten Wirtschaftsweisen, haben am Mittwoch ihr Jahresgutachten vorgelegt. Die wesentlichen Inhalte waren schon am Montag von mehreren Medien veröffentlicht worden. So beklagen die Ökonomen, dass die bisher beschlossenen oder geplanten Maßnahmen zur Bewältigung der Energiekrise nicht „zielgenau“ seien, weil sie wie zum Beispiel der Tankrabatt die Energiesparanreize schwächten oder im …

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