Stichwort zu Libor

Chef der Monopolkommission fordert Konsequenzen aus dem Libor-Skandal

Berlin – Der Chef der deutschen Monopolkommission, Daniel Zimmer, hat die Politik aufgefordert, Konsequenzen aus dem Libor-Skandal um manipulierte Zinssätze zu ziehen. „Die Manipulation wurde den Bankmitarbeitern leicht gemacht, es gab keine hoheitliche Kontrolle über die Festsetzung der Zinsen“, sagte der Jurist dem Nachrichten-Magazin „Der Spiegel“. Die EU-Kommission hatte vergangene Woche gegen acht Finanzinstitute Kartellstrafen verhängt Zimmer beklagt jedoch, dass …

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BaFin fordert Reform der Referenzpreise an den Finanzmärkten

Berlin – Die deutsche Finanzaufsicht BaFin fordert eine weitreichende Reform der manipulationsanfälligen Referenzpreise an den Finanzmärkten. „Referenzpreise, die nur auf mehr oder weniger willkürlichen Schätzungen beruhen, sind nicht belastbar“, sagte Raimund Röseler, Leiter der Bankenaufsicht der BaFin, der „Welt am Sonntag“. Der Branche allein traut er etwa nicht zu, verlässliche Referenzzinssätze zu ermitteln, an denen sich zahlreiche Finanzverträge weltweit orientieren. …

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Zinsskandal: EU-Kommission verhängt Rekordstrafe gegen Großbanken

Brüssel – Die EU-Kommission hat mehrere Großbanken wegen der Manipulation von verschiedenen Zinssätzen zu einer Rekordstrafe von insgesamt 1,71 Milliarden Euro verurteilt. Vier der von der Geldbuße betroffenen Institute beteiligten sich an einem Kartell in Bezug auf Zinsderivate in Euro, sechs von ihnen nahmen an einer oder mehreren bilateralen Absprachen in Bezug auf Zinsderivate in japanischen Yen teil, wie die …

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Ermittler untersuchen Währungs-Manipulationen

Frankfurt/Main – Finanzbehörden in Europa , den USA und Asien gehen gemeinsam dem Verdacht nach, wonach international tätige Banken im großen Stil Währungskurse manipuliert haben sollen. Das schreibt die „Süddeutsche Zeitung“ in ihrer Ausgabe am Mittwoch. Dabei sollen Banken Geschäfte mit fremden Währungen in der Absicht getätigt haben, den Kurs zu einer bestimmten Uhrzeit zu beeinflussen. Neben dieser mutmaßlichen Kursmanipulation …

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Deutsche Bank weitet interne Untersuchungen im Libor- Skandal aus

Frankfurt/Main – Die internen Ermittlungen der Deutschen Bank in der Affäre um die Manipulation wichtiger Referenzzinsen werden ausgeweitet. Wie das „Handelsblatt“ (Montagausgabe) aus Finanzkreisen erfuhr, wurden jetzt rund 50 Mitarbeiter des größten deutschen Geldhauses zu Gesprächen eingeladen. Die Interviews sollen in der vergangenen Woche begonnen haben und sich über die kommenden Tage und Wochen erstrecken. Dabei können die betroffenen Mitarbeiter …

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EU-Kommission will Zinsmanipulation durch schärfere Kontrollen verhindern

Berlin – Die EU-Kommission reagiert auf den Skandal um die Manipulation von Referenzzinssätzen und will durch strenge Aufsicht verhindern, dass sich dies wiederholen kann. „Der Vorschlag bedeutet das Ende der unbeaufsichtigten Erstellung von Libor und Euribor und anderen Indizes“, sagte der zuständige EU-Kommissar Michel Barnier der „Welt“. „Ihre Verwalter brauchen künftig eine entsprechende Zulassung von den Aufsichtsbehörden.“ Die Kontrolle soll …

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Nach Libor-Affäre: Neuer Verdacht gegen deutsche Banken

Frankfurt/Main – Nach der Libor-Affäre droht den Banken nun der nächste große Skandal: Die deutsche Bankenaufsicht Bafin prüft nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“, ob deutsche Geldhäuser an den Manipulationen rund um den Derivate-Referenzwert ISDAfix beteiligt sind. „Wir gehen den Vorwürfen nach“, sagte ein Sprecher der Behörde. Hinter dem Vorstoß der deutschen Bankenaufsicht stecken Berichte des Nachrichtendienstes Bloomberg, denen zufolge die …

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Bundesbank-Vorstand: Manipulation von Referenzzinsen härter ahnden

Frankfurt/Main – Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret hat sich für ein härteres Vorgehen gegen Manipulationen von Referenzzinssätzen ausgesprochen. „Die Manipulation von Referenzzinssätzen ist alles andere als ein Kavaliersdelikt“, sagte er dem „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe). „Insofern begrüße ich ausdrücklich entsprechende Initiativen auf europäischer Ebene, solche Vergehen künftig unter Strafe zu stellen“, fügte Dombret hinzu. Dass die bisherigen Referenzzinssätze wie Libor und Euribor anfällig für …

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Bafin prüft Offshore-Geschäfte deutscher Banken

Frankfurt/Main – Die Finanzaufsicht Bafin kündigt an, die Offshore-Geschäfte deutscher Banken genauer unter die Lupe zu nehmen. „Wir werden eine Erhebung unter den Banken zu ihren Geschäften in Steueroasen starten. Die Institute müssen uns erläutern, was genau sie dort machen – und mit wem sie da Geschäfte abschließen“, sagte Raimund Röseler, Exekutivdirektor Bankenaufsicht im Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ (Montag: …

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US-Marktaufseher fordert Gefängnisstrafen für Banker

Washington – Das für die Ermittlungen im Libor-Skandal zuständige Mitglied der US-Marktaufsicht CFTC, Bart Chilton, fordert drastisch höhere Strafen für Banker. „Bankern und anderen Marktteilnehmern muss eines klar sein: Sie müssen in den Knast, wenn sie in gravierender Weise gegen das Gesetz verstoßen“, sagte er im Interview mit dem „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe). Daher arbeite er daran, dass die Behörde in Zukunft …

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US-Behörden ermitteln im Libor-Skandal gegen weitere europäische Banken

New York – Die US-Finanzmarktaufsicht CFTC gibt sich mit der Bestrafung der britischen Royal Bank of Scotland nicht zufrieden. Schon bald dürften weitere europäische Institute wegen der Manipulation des Referenzzinssatzes Libor hohe Geldbußen bezahlen müssen. „Die Anhörungen gehen weiter. Ich würde mich wundern, wenn wir nicht schon bald von neuen Vergleichen hören würden“, sagte Bart Chilton, der im Vorstand der …

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