Stichwort zu Lohndumping

Jeder dreizehnte ALG-I-Empfänger braucht zusätzlich Hartz IV

Etwa jeder dreizehnte Empfänger von Arbeislosengeld I muss zusätzlich Hartz IV beantragen. Grund dafür sind zu viele schlecht bezahlte Jobs, wie „Business Insider“ berichtet. Aus einer Antwort des Ministeriums für Arbeit und Soziales auf eine Anfrage der Linkenfraktion geht hervor, dass in Deutschland im ersten Halbjahr dieses Jahres 7,7 Prozent der Menschen im Arbeitslosengeld I Grundsicherung beantragen mussten. Demnach erhielten …

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Innenministerin will Einwanderung auch von geringer Qualifizierten

Innenministerin Nancy Faeser (SPD) will auch geringer qualifizierten Arbeitskräften aus dem Ausland die Einwanderung erleichtern. Dass diese Menschen nach Deutschland kommen, sei „in unserem ureigenen Interesse“, sagte Faeser der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (FAS). „Wir brauchen nicht nur Fachkräfte. Wir müssen auch geringer Qualifizierten vorübergehend die Beschäftigung in Deutschland erlauben. In Hotels und Restaurants haben wir zum Beispiel enorme Personalengpässe. Wichtig …

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Heil will Tariftreuegesetz schon 2022

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat ein Tariftreuegesetz angekündigt, wonach Unternehmen nur dann öffentliche Aufträge erhalten, wenn sie Tariflöhne zahlen. „Öffentliche Aufträge des Bundes werden künftig nur noch an die Unternehmen gehen, die nach Tarif bezahlen“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Freitagausgaben). Das solle möglichst schon im Jahr 2022 gesetzlich so festgelegt werden. „Das ist ein Signal für faire Löhne. Als …

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DGB: Tarifflucht kostet Sozialversicherungen jährlich Milliarden

Durch Tarifflucht und Lohndumping gehen den Sozialversicherungen in Deutschland jährlich etwa 30 Milliarden Euro verloren. Das geht aus Berechnungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) hervor, über die das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Montagsausgaben) berichtet. Im Westen belaufen sich die Mindereinnahmen für die Sozialversicherungen demnach auf 19,5 Milliarden Euro, im Osten auf 10,3 Milliarden Euro. Laut den Berechnungen, die nach Angaben des DGB auf …

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Vollzeitbeschäftigte ohne deutschen Pass verdienen 900 Euro weniger

Die Gehaltskluft zwischen deutschen und ausländischen Arbeitnehmern ist in den vergangenen zehn Jahren immer größer geworden. Ende 2020 verdienten Vollzeitbeschäftigte ohne deutschen Pass im Schnitt 2.638 Euro brutto, geht aus einer Antwort des Arbeitsministeriums auf eine AfD-Anfrage hervor, über die die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstagausgabe) berichtet. Das waren 903 Euro weniger als der Durchschnittsverdienst von Arbeitnehmern mit deutschem Pass 2010 …

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Ostlöhne liegen weiter unter Westlöhnen

Ostdeutsche verdienen im Monat noch immer weniger als Arbeitnehmer in den westdeutschen Bundesländern. Das berichtet das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ unter Berufung auf eine Antwort des Statistischen Bundesamtes auf eine Anfrage der Linksfraktion. Die Differenz betrug im vergangenem Jahr 997 Euro brutto. Damit hat sich die Lohnlücke zwischen Ost und West im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2019 verkleinert, als die Bruttolöhne …

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DGB begrüßt SPD-Vorstoß für höheren Mindestlohn

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) unterstützt die Initiative von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und Bundesfinanzminister Olaf Scholz (beide SPD) für einen Mindestlohn von zwölf Euro. „Diesen Vorstoß begrüßen wir ausdrücklich“, sagte DGB-Chef Reiner Hoffmann dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Dienstagsausgaben). „Wir fordern seit Langem einen armutsfesten Mindestlohn von zwölf Euro je Zeitstunde als unterste Haltelinie. Darunter darf in Deutschland nichts gehen“, sagte er. „Alle …

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Real-Beschäftigte fürchten Lohndumping bei Übernahme durch Edeka

Die Gewerkschaft Verdi fürchtet, dass die Supermarktkette Edeka bei der geplanten Übernahme von 44 Märkten des Konkurrenten Real die Gehälter drücken könnte. „Anders als Kaufland hat uns Edeka bisher weder zugesagt, alle Real-Beschäftigten zu übernehmen, noch ihre Löhne und Sonderzahlungen konstant zu halten oder sie gar nach Flächentarifvertrag für den Einzelhandel zu bezahlen“, sagte der zuständige Verdi-Fachleiter Orhan Akman dem …

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Debatte um Recht auf Home Office geht weiter

Der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann will in der Corona-Pandemie einen Rechtsanspruch aufs Home Office für die Beschäftigten durchsetzen. „Wir fordern einen Rechtsanspruch auf Home Office – jedenfalls da, wo es machbar ist“, sagte Hoffmann der „Süddeutschen Zeitung“ (Montagausgabe). „Es kann nicht sein, dass die Arbeitgeber allein darüber entscheiden“, sagte er weiter. Ebenso müsse sichergestellt werden, „dass niemand ins Home Office gezwungen …

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Estlands Präsidentin: OECD muss deutsche Klimaschutzpolitik prüfen

Die estnische Staatspräsidentin und Bewerberin ums Amt der OECD-Generalsekretärin, Kersti Kaljulaid, warnt vor Wettbewerbsverzerrung und Lohndumping durch die Sozial- und Klimapolitik der Industriestaaten. „Gerade Deutschland hat viele Ideen für einen schnellen Umstieg zur Klimaneutralität. Aber kein Staat darf dabei seine eigenen Unternehmen einseitig fördern“, sagte Kaljulaid dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Donnerstagausgaben). Der CO2-Ausstieg müsse marktbasiert organisiert werden. „Die OECD muss also …

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Bundesregierung: 9,4 Milliarden Euro für Niedriglohn-Aufstockung

Die staatlichen Hartz-IV-Zuzahlungen an Beschäftigte mit geringem Einkommen haben sich in den vergangenen Jahren trotz des wirtschaftlichen Aufschwungs am Arbeitsmarkt kaum verändert. Demnach flossen allein 2019 rund 9,4 Milliarden Euro an Hartz-IV-Bedarfsgemeinschaften mit mindestens einem abhängigen Erwerbstätigen, wie es aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Linken-Fraktion im Bundestag hervorgeht, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagausgaben) …

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