News zu Mais

Getreideabkommen sorgt für mehr Tierfutter- statt Weizentransporte

Das Getreideabkommen zwischen Moskau und Kiew lindert die weltweiten Nahrungsengpässe bislang offenbar kaum. Zwar haben bis Donnerstag 63 Frachter die ukrainischen Häfen verlassen, doch nur 13 hatten Weizen geladen, berichtet der „Spiegel“. Die übrigen Schiffe transportierten hauptsächlich Mais, der in den allermeisten Fällen als Tierfutter oder zur Produktion von Biokraftstoff …

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Wetterdienst meldet sonnigsten Sommer seit Messbeginn

Der Sommer 2022 ist in Deutschland der sonnigste seit Aufzeichnungsbeginn gewesen. Das geht aus Auswertungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hervor, die am Dienstag veröffentlicht wurden. Mit fast 820 Stunden überragte die Sonnenscheindauer demnach ihr Soll von 614 Stunden (Periode 1961 bis 1990) um rund 35 Prozent. Im Vergleich zu 1991 …

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Bauernverband: Getreideernte erneut unterdurchschnittlich

Nach Angaben des Deutschen Bauernverbands (DBV) fällt die Getreideernte in der Bundesrepublik im Jahr 2022 erneut unterdurchschnittlich aus. Insgesamt rechne man in diesem Jahr mit einer Ernte von 43 Millionen Tonnen, teilte der DBV am Dienstag mit. Damit seien knapp zwei Prozent mehr geerntet worden als im vergangenen Jahr, die …

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Erster Getreidefrachter aus Ukraine erreicht rumänische Gewässer

Das erste Schiff mit Getreide, das nach der russischen Seeblockade einen ukrainischen Hafen verlassen konnte, hat am Montag rumänische Gewässer erreicht. Der Frachter Razoni mit Mais für Libyen an Bord kreuzte am Abend vor der Küste Rumäniens im Schwarzen Meer, wie Echtzeit-Schiffspositionskarten zeigen. Von dort aus reiht sich das Schiff …

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Erstes Getreide-Schiff verlässt Odessa nach Blockade

Erstmals seit Beginn des Krieges zwischen Russland und der Ukraine soll ein Schiff mit einer Getreidelieferung am Montagmorgen den Hafen der ukrainischen Stadt Odessa verlassen haben. Das teilte das türkische Verteidigungsministerium mit. Die Türkei hatte mit Russland, der Ukraine und Vertretern der Vereinten Nationen eine Vereinbarung getroffen, wonach Getreide-Lieferungen aus …

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Kornkammer Ukraine: Hunger durch blockierte Häfen und Ernteausfälle

Die Ukraine gilt weltweit als einer der Hauptlieferanten für Weizen, Gerste, Mais und Sonnenblumenöl. Durch die russische Invasion fehlen jedoch Lieferungen. Es gibt kriegsbedingte Ernteausfälle und Russlands Marine blockiert die Ausfahrt von Schiffsladungen mit Lebensmitteln. Dadurch droht vor allem in einigen afrikanischen Ländern sogar eine Hungersnot. Somalia zum Beispiel bezieht …

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Umweltministerin verteidigt Pläne für Biosprit-Ausstieg

Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) hat ihre Pläne gegen Kritik verteidigt, bis 2030 die Produktion von Pflanzen für Biokraftstoffe herunterzufahren. „Mit Blick auf steigende Lebensmittelpreise und drohende Hungerkrisen in vielen Ländern ist es schwer zu verantworten, dass wir Agrokraftstoffe im Motor verbrennen, die aus Nahrungspflanzen entstehen“, sagte sie der „Rheinischen Post“ …

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Getreidepreise explodieren

Der Krieg in der Ukraine hat Auswirkungen auf die globale Getreideversorgung und auf die Getreidepreise. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mitteilte, stiegen die Einfuhrpreise für Getreide im März 2022 gegenüber dem Vorjahresmonat um 53,6 Prozent. Eine höhere Veränderungsrate hatte es zuletzt im Mai 2011 gegeben (+74,0 Prozent gegenüber …

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Özdemir will Regelung zur Fruchtfolge verschieben

Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) will die EU-Regeln für den Anbau von Weizen aussetzen, um weltweite Hungersnöte infolge des Kriegs in der Ukraine zu vermeiden. „Damit könnten unsere Bauern mehr Weizen produzieren“, sagte Özdemir den Zeitungen der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft und der Stuttgarter Zeitung/Stuttgarter Nachrichten (Mittwochsausgaben). Konkret geht es darum, die …

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Union verlangt Initiative für dürreresistente Agrarpflanzen

Angesichts anhaltender Trockenheit in weiten Teilen Ostdeutschlands fordert die Union von Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) Initiativen zur Entwicklung dürreresistenter Agrarpflanzen. Das sagte der argrarpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Albert Stegemann (CDU), der „Welt am Sonntag“. Angesichts der aktuellen Situation müsse Özdemir „in Brüssel Druck machen, damit EU-weit neue Züchtungsmethoden zugelassen werden, …

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