Stichwort zu Makroökonomie

Analyse: Gaspreisbremse entlastet Reiche stärker

Die geplante Gaspreisbremse würde Haushalte mit viel Geld mehr als ärmere Haushalte entlasten. Das geht aus einer Analyse des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung für die Wochenzeitung „Die Zeit“ hervor. Demnach bekommen die ärmsten zehn Prozent der Haushalte durch die aktuell diskutierte Gaspreisbremse im Schnitt 893 Euro im Jahr erstattet. Ihre Heizrechnung würde sich bei unverändertem …

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Experten und Politik spekulieren über Kosten eines Gaspreisdeckels

Die diskutierte Preisbremse für Gasverbraucher könnte laut Berechnungen der Vorsitzenden der neuen Gas-Expertenkommission der Bundesregierung, Veronika Grimm, „nur“ einen zweistelligen Milliardenbetrag kosten. Das „Handelsblatt“ berichtet darüber. Würde man das von Grimm vorgeschlagene Modell wählen, lägen die Kosten für den Staat demnach bei 24,4 Milliarden Euro jährlich. Annahmen für die Berechnung sind allerdings, dass der durchschnittliche Gaspreis im kommenden Jahr 25 …

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Studie: Mehrheit unzufrieden mit ÖPNV-Infrastruktur

Die Mehrheit der Deutschen ist unzufrieden mit der öffentlichen Infrastruktur. Das geht aus einer Studie des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung hervor, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben) berichten. Kritik gibt es demnach an der unzureichenden Anbindung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) und der Bahn. Gerade einmal 39 Prozent der Befragten äußerten sich positiv über die ÖPNV- …

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Ökonom will Umverteilung mit Übergewinnsteuer

Die Übergewinnsteuer könnte aus Sicht des Ökonomen Sebastian Dullien in Kombination mit einer Umverteilung auf die Bevölkerung zu Entlastungen führen. „Die Übergewinnsteuer verhindert ja zunächst nicht den Preisanstieg, sondern schafft Einnahmen für den Staat“, sagte er dem Nachrichtenportal Watson. „Wenn man sie umverteilen würde, würde das natürlich die Belastungen senken. Allerdings: Quantitativ dürfte sie ein Stück geringer ausfallen als die …

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Gasumlage könnte Inflation auf mehr als zehn Prozent treiben

Die ab Oktober geltende Gasumlage könnte die Inflationsrate in Deutschland auf mehr als zehn Prozent erhöhen. Das zeigen Berechnungen des gewerkschaftsnahen Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), über die das „Handelsblatt“ berichtet. Die Höhe der Umlage wird am Montag erstmals festgelegt und soll zwischen 1,5 und fünf Cent je verbrauchter Kilowattstunde liegen. Offen ist noch, ob darauf zusätzlich Mehrwertsteuer erhoben …

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Spitzen-Ökonomen warnen vor neuer Eurokrise

Mehrere Spitzen-Ökonomen warnen vor einem erneuten Aufflammen der Eurokrise. „Putin würde sich über einen Zusammenbruch des Euro und politische Instabilität in der EU sicher freuen“, sagte der Wirtschaftsweise Achim Truger den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagausgaben). Der Ökonom, der Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ist, hält die steigenden Risikozuschläge bei hoch verschuldeten Staaten für ein Problem. „Kommt es …

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Grüne wollen höhere Grundsicherung

Vor der „konzertierten Aktion“ im Kanzleramt dringt Grünen-Fraktionschef Britta Haßelmann auf eine gezielte Entlastung von Geringverdienern. „Auch Menschen, die wenig haben, mit kleinen Einkommen und kleinen Renten, müssen die Gewissheit haben, dass die nächste Heizrechnung sie nicht in finanzielle Nöte bringt“, sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Und dort, wo Hilfe besonders dringend benötigt wird, werden wir auch über gezielte …

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Ökonom Dullien will Sonderbesteuerung für Kraftstoffkonzerne

Der Ökonom Sebastian Dullien fordert angesichts steigender Kraftstoffpreise eine Sonderbesteuerung von Öl-Konzernen. „Die Anzeichen, dass die Mineralölkonzerne einen Teil des Tankrabatts genutzt haben, um ihre Margen zu erhöhen, stärkt die Argumente für eine zusätzliche Besteuerung der Extragewinne“, sagte der Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der „Bild“ (Freitagausgabe). Zwar sei eine solche Extrabesteuerung rechtlich nicht ganz einfach umzusetzen, …

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Studie: Familien spüren Inflation am stärksten

Wer Kinder hat, leidet laut einer Studie überdurchschnittlich unter der Inflation. Für Paare mit zwei Kindern und bis zu 2.600 Euro Nettomonatslohn stiegen die Preise im April um acht Prozent und damit deutlich mehr als die allgemeine Inflationsrate von 7,4 Prozent, so eine Erhebung des Instituts für Makroökonomie (IMK), über die die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet. Auch vierköpfige Familien mit 3.600 …

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Ökonomen warnen vor künstlicher Senkung der Energiepreise

In der Energiekrise sprechen sich führende Ökonomen gegen die geplante Steuersenkung auf Kraftstoffe und das angekündigte Hilfspaket für Unternehmen aus. „Solche pauschalen Subventionen verhindern Anpassungen“, sagte Sebastian Dullien, Wissenschaftlicher Direktor des gewerkschaftsnahen Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), dem „Spiegel“. Dadurch werde man irgendwann echte Knappheiten haben – „und dann muss per Dekret rationiert werden“. Auch die Ökonomin Veronika Grimm …

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DIW will 100 Euro Lebensmittelpauschale für Transferempfänger

Um Menschen mit geringen Einkommen zu entlasten, will das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) eine Lebensmittelpauschale. „Sinnvoll wäre eine einmalige Lebensmittelpauschale von 100 Euro für Transferempfänger“, sagte der Leiter der Abteilung für Makroökonomie, Alexander Kriwoluzky, dem „Tagesspiegel“ (Samstagausgabe). Auch DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell forderte als Sofortmaßnahme einen finanziellen Zuschlag für Bezieher von Sozialtransfers, um die stark steigenden Preise für Energie und …

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