Stichwort zu Maros Sefcovic

Maroš Šefčovič ist ein slowakischer Diplomat und Politiker. Seit 2009 ist er Mitglied der Europäischen Kommission.
Šefčovič studierte von 1984 bis 1985 an der Wirtschaftsuniversität Bratislava sowie von 1985 bis 1990 am Moskauer Staatlichen Institut für Internationale Beziehungen. 1990 schloss er sein Studium mit einem Berufsdoktorat der Rechtswissenschaft an der Comenius-Universität Bratislava ab; von 1996 bis 2000 ergänzte er es um ein PhD-Studium, ebenfalls an der Comenius-Universität.
1990 arbeitete Šefčovič als Berater des stellvertretenden Außenministers der Tschechoslowakei. Ab 1991 verfolgte er eine diplomatische Karriere, während der er unter anderem in Harare und Ottawa tätig war. 1998 war er kurzzeitig Büroleiter des slowakischen Außenministers, danach wurde er stellvertretender Leiter der slowakischen Vertretung bei der Europäischen Union und 1999 Botschafter in Israel. Ab 2003 war er Generaldirektor in der Abteilung „Europäische Angelegenheiten“ des slowakischen Außenministeriums; im folgenden Jahr wurde er nach dem EU-Beitritt der Slowakei Ständiger Vertreter seines Landes bei der EU.
Diesen Posten nahm er bis 2009 ein.

EU erwägt Sanktionen gegen Großbritannien

Die Europäische Union und Großbritannien stehen ein halbes Jahr nach dem Vollzug des Brexit wohl vor einem schweren Konflikt. Das berichtet der „Spiegel“ in seiner neuen Ausgabe unter Berufung auf einen vertraulichen Bericht des deutschen EU-Botschafters Michael Clauß. Der zuständige EU-Kommissar Maros Sefcovic warnte bei einem Treffen mit den Botschaftern der EU-Länder demnach, dass London das Nordirlandprotokoll möglicherweise nicht umsetzen …

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Weber droht weiter mit Blockade des Handelsabkommens mit London

EVP-Fraktionschef Manfred Weber (CSU) blockiert weiter die Ratifikation des Abkommens über die künftigen Beziehungen mit dem Vereinigten Königreich. „Wir können dem neuen Abkommen als Parlament nur zustimmen, wenn London den Abzugsvertrag einhält“, sagte er am Donnerstag der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Der im Dezember geschlossene Handels-und Kooperationsvertrag wird derzeit nur vorläufig angewendet, dies ist bis Ende April begrenzt. „Wir werden uns …

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Von der Leyen bricht Versprechen gegenüber EU-Parlament

Die EU-Kommission hat ihr Versprechen, Gesetzeswünsche aus dem Europaparlament umzusetzen, kassiert. Das berichtet der „Spiegel“ in seiner neuen Ausgabe. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) hatte vor ihrer Wahl zugesagt, das bisherige alleinige Vorschlagsrecht der Kommission für Gesetze zu erweitern. Wenn eine Mehrheit der Abgeordneten einen Gesetzesvorschlag wünsche, werde sie „in Form eines Rechtsakts reagieren“, versprach von der Leyen im …

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Deutsche Sozialdemokraten im EU-Parlament kritisieren von der Leyen

Unmittelbar vor Beginn der Anhörungen der designierten Mitglieder der neuen EU-Kommission hat der Vorsitzende der deutschen Sozialdemokraten im Europäischen Parlament, Jens Geier (SPD), die neue Präsidentin der Europäischen Kommission scharf kritisiert. „Ich verstehe nicht, warum die designierte Kommissionspräsidentin anders als Jean-Claude Juncker vor fünf Jahren problematische Personalvorschläge der EU-Mitgliedstaaten nicht sofort abgelehnt und damit einen möglichen Ansehensverlust der Europäischen Union …

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DIHK fordert wehrhaftes Auftreten der EU

Volker Treier, Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), fordert im Streit um die neuen US-Zölle auf Stahl und Aluminium ein geschlossenes und wehrhaftes Auftreten der EU. „So wichtig es ist, im Gespräch mit den USA zu bleiben – man muss partnerschaftlich und auf Augenhöhe verhandeln können“, sagte Treier dem „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe). Mit WTO-konformen Gegenmaßnahmen solle deutlich gemacht werden, wie …

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EU-Kommission verlangt von Autoindustrie radikalen Wandel

Die Europäische Union verlangt von der Autoindustrie einen radikalen Wandel, um die internationalen Verpflichtungen zum Klimaschutz einhalten zu können. „Um die Pariser Weltklimaziele zu erreichen, sollten wir bis 2030 den Anteil von Null-Emissions-Autos auf 20 Prozent steigern“, sagte Maros Sefcovic, für Energie zuständiger EU-Kommissions-Vizepräsident der „Welt am Sonntag“. „2050 sollten zwischen 50 bis 60 Prozent der Autos emissionsfrei fahren.“ Die …

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EU-Kommissionsvize tritt für umfangreichere Auto-Abgastests ein

Der für Energiefragen zuständige EU-Kommissions-Vizepräsident Maros Sefcovic tritt dafür ein, dass Autos umfangreicher als bislang auf ihre Abgaswerte hin untersucht werden sollten. „Wir müssen auch darüber diskutieren, ob es nicht sinnvoll wäre, Autos nicht nur vor der Zulassung, sondern über den Lebenszyklus hinweg zu testen“, sagte Sefcovic der „Welt“. „In den USA ist das ja bereits üblich.“ Der Kommissions-Vize reagiert …

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EU will Moskaus Energie-Macht brechen

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Brüssel – Die Länder der Europäischen Union sollen nach dem Willen der EU-Kommission ihre Kräfte vereinen, um sich Russland auf dem Energiemarkt besser entgegenstellen zu können. Das sieht das Konzept einer „Energie-Union“ vor, die der für Energiepolitik zuständige Vizepräsident der Kommission, Maros Sefcovic, an diesem Mittwoch präsentieren will, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“. Die Energie-Union könne die EU gegen Lieferengpässe wappnen, …

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EU-Kommissions-Vizepräsident fürchtet Transitland Türkei nicht

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Brüssel – Nach dem Aus der South-Stream-Pipeline will Moskau die Türkei zur neuen Drehscheibe für russisches Gas machen. Maros Sefcovic, als Vizepräsident der EU-Kommission für die Energieunion verantwortlich, fürchtet die neue Macht des Transitlandes Türkei nicht: „Ich bin zwar erst ein paar Wochen im Amt, habe aber bereits viele Gespräche in der Region geführt, unter anderem mit dem türkischen Energieminister“, …

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EU verteidigt hohe Bezüge ihrer Beamten

Brüssel – Nach massiver Kritik an den Gehältern der EU-Beamten hat der oberste Personalchef Europas deren Bezahlung verteidigt. Die Europäische Kommission konkurriere mit den Vereinten Nationen, der Weltbank, dem Internationalen Währungsfonds und internationalen Anwaltskanzleien um dieselben Leute, sagte Kommissions-Vizepräsident Maros Sefcovic der „Süddeutschen Zeitung“. Europa sei angewiesen auf „gute Spezialisten, die den Konzerngiganten der Welt gegenübertreten können und den Top-Bankern, …

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