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News zu Nationalsozialistischer Untergrund

Nationalsozialistischer Untergrund bezeichnet eine im November 2011 öffentlich bekannt gewordene rechtsextreme terroristische Vereinigung in Deutschland, der nach bisherigen Erkenntnissen Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe angehörten und die aus der rechtsextremen Szene der 1990er Jahre hervorging. Die Anzahl der Unterstützer ist unklar, sie könnte bis zu 200 Personen betragen.
Dem NSU werden unter anderem eine Mordserie in den Jahren 2000 bis 2006, das Nagelbomben-Attentat in Köln 2004, ein Sprengstoffanschlag in Nürnberg 1999, der Anschlag auf die Saarbrücker Wehrmachts-Ausstellung 1999, der Sprengstoffanschlag in einer Düsseldorfer S-Bahnstation 2000, ein Sprengstoffanschlag in der Kölner Probsteigasse 2001 sowie der Polizistenmord von Heilbronn 2007 zur Last gelegt. Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof bezeichnet sie als „rechtsextremistische Gruppierung“, deren Zweck es gewesen sei, „aus einer fremden- und staatsfeindlichen Gesinnung heraus vor allem Mitbürger ausländischer Herkunft zu töten“.

Reform des Strafprozesses soll Befangenheitsanträge entschärfen

Reform des Strafprozesses soll Befangenheitsantraege entschaerfen 310x205 - Reform des Strafprozesses soll Befangenheitsanträge entschärfen

Strafverteidiger sollen es künftig schwerer haben, durch Befangenheitsanträge einen Prozess zu verzögern. Das berichtet der "Spiegel" in seiner neuen Ausgabe. Die Koalition habe sich auf eine entsprechende Reform der Strafprozessordnung geeinigt. Demnach kann ein Prozess künftig bis zu zwei Wochen lang weitergeführt werden, auch wenn noch nicht über eine mögliche …

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Türkei kritisiert NSU-Urteil

Türkei kritisiert NSU Urteil 310x205 - Türkei kritisiert NSU-Urteil

Die türkische Regierung hat das Urteil im Prozess gegen Mitglieder der rechtsextremen Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) kritisiert. Man habe die lebenslange Haftstrafe für die Hauptangeklagte und die langen Freiheitsstrafen für die Mitangeklagten "zur Kenntnis genommen", teilte das türkische Außenministerium am Mittwoch in Ankara mit. Allerdings sei der gesamte Hintergrund der …

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Seehofer: NSU-Urteil ist kein Schlusspunkt

Seehofer NSU Urteil ist kein Schlusspunkt 310x205 - Seehofer: NSU-Urteil ist kein Schlusspunkt

Nach dem Urteil gegen Mitglieder der rechtsextremen Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) hat Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) angekündigt, dass das Prozessende kein Schlusspunkt für die Gesellschaft und die Sicherheitsbehörden sei. "Mit dem heutigen Urteil hat die Justiz ihre Arbeit abgeschlossen. Das Gerichtsurteil kann jedoch den Schmerz der Angehörigen und das Leid …

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Verteidiger von Beate Z. kündigt nach NSU-Urteil Revision an

Verteidiger von Beate Z. kündigt nach NSU Urteil Revision an 310x205 - Verteidiger von Beate Z. kündigt nach NSU-Urteil Revision an

Nach der Verurteilung der Hauptangeklagten im Prozess gegen Mitglieder der rechtsextremen Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU), Beate Z., hat einer ihrer Verteidiger angekündigt, Revision einzulegen. Die Verurteilung wegen Mittäterschaft an den Morden und Raubstraftaten der mutmaßlichen ausführenden Täter sei "nicht tragfähig begründbar", sagte der Anwalt am Mittwochmittag in einer Verhandlungspause. Damit …

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NSU-Prozess: Lebenslänglich für Beate Z.

NSU Prozess Lebenslänglich für Beate Z 310x205 - NSU-Prozess: Lebenslänglich für Beate Z.

Im Prozess gegen Mitglieder der rechtsextremen Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) ist die Hauptangeklagte Beate Z. zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das geht aus dem Urteil des Oberlandesgerichts München hervor, welches nach fünf Jahren und insgesamt 438 Verhandlungstagen am Mittwoch gesprochen wurde. Z. wurde unter anderem des zehnfachen Mordes schuldig …

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NSU-Prozess: Anwälte fordern maximal zehn Jahre Haft für Beate Z.

NSU Prozess Anwälte fordern maximal zehn Jahre Haft für Beate Z 310x205 - NSU-Prozess: Anwälte fordern maximal zehn Jahre Haft für Beate Z.

Im Prozess gegen Mitglieder der Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) am Oberlandesgericht München haben die Verteidiger der Hauptangeklagten Beate Z. eine maximal zehnjährige Haftstrafe gefordert. Ihre Mandantin solle nicht wegen Mittäterschaft oder Beihilfe an den Morden und Anschlägen des NSU zur Rechenschaft gezogen werden, sagten die Anwälte von Z. am Donnerstag …

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Verfassungsschützer hatten Hinweise auf NSU

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Der hessische Verfassungsschutz und mindestens eine andere Verfassungsschutzbehörde erhielten nach Informationen der "Frankfurter Rundschau" (Mittwochsausgabe) Ende der 90er Jahre einen Hinweis auf "National Sozialistische Untergrundkämpfer Deutschlands". Zumindest in Hessen wurde der Hinweis nicht weiterverfolgt, schreibt die Zeitung. Die Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) flog 2011 auf und wird beschuldigt, von 2000 …

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Türkische Gemeinde: Allen NSU-Opfern gleiche Aufmerksamkeit schenken

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Die Türkische Gemeinde in Deutschland fordert, allen Opfern der Terrorzelle NSU die gleiche Aufmerksamkeit zu schenken wie der 2007 in Heilbronn erschossenen Polizistin. Es sei richtig, dass an den Mord an der Polizistin erinnert werde: "Man sollte aber den anderen Opfern genauso viel Aufmerksamkeit zukommen lassen", sagte der Bundesvorsitzende Gökay …

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Petra Pau: NSU-Untersuchungsausschuss fehlen wichtige Akten

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Obwohl der NSU-Untersuchungsausschuss in dieser Woche in die Beweisaufnahme eintreten wird, fehlten noch immer "sehr wichtige Akten", beklagte Petra Pau, Obfrau der Linkspartei, gegenüber der Tageszeitung "Neues Deutschland" (Montagausgabe). Sie beträfen insbesondere Dokumente über V-Leute der Geheimdienstoperation "Rennsteig". Pau warnte die Regierung davor, abermals auf Zeit spielen zu wollen. Die …

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Ermittler übersahen möglicherweise NSU-Anschlagsziel

Ermittler haben möglicherweise ein ausgespähtes Anschlagsziel der Terrorzelle "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) übersehen. Um potenzielle Mordopfer herauszufinden, untersuchten sie Markierungen in Stadtplänen, die in der Wohnung der Terrorgruppe gefunden worden waren, berichtet der "Spiegel". Zu möglichen Anschlagszielen in Stuttgart schrieb das baden-württembergische Innenministerium 2014 in einem Bericht, die Stadtpläne böten "keine …

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Kampf gegen Neonazis: Friedrich mahnt Länder

Berlin - Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hat seine Kollegen in den Bundesländern gemahnt, ihr Versprechen zu erfüllen und im Kampf gegen gewalttätigen Rechtsextremismus enger und vertrauensvoller zusammenzuarbeiten. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung" (Donnerstagausgabe). Anlass für die Intervention des Ministers ist der Verdacht, dass sich Neo-Nazis in ganz Deutschland zu einem …

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