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News zu Offshore Leaks

Offshore-Leaks ist ein Leak vom April 2013, das die unternehmensinternen Datenbestände der beiden Weltmarktführer für Gründung und Verwaltung von Trusts an Offshore-Finanzplätzen betrifft. Es handelt sich um einen Auszug eines größeren Datenbestandes, der 2010 an diverse Steuerbehörden und drei Jahre später über eine anonyme Person an die Journalisten des Internationalen Konsortiums für investigativen Journalisten gelangte. Der Umfang der Daten ist weit größer als bei allen vorangegangenen Leaks: Die Dokumente enthalten Daten über die Kundenbeziehungen, die etwa 130.000 Personen aus verschiedenen Ländern betreffen, darunter auch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Sie enthalten außerdem Informationen über die Beteiligung zahlreicher Großbanken an diesem Geschäft.
Weltweit berichteten Medien über die aufgedeckten Kapitalbewegungen. Die Journalisten behaupten, dass die offengelegten Geschäfte der Steuerflucht in Steueroasen dienten; es wurde aber auch darauf hingewiesen, dass solche Konstrukte die fremde Rechtsordnung nutzen können, um von Bürokratieerleichterungen im internationalen Handelsverkehr und von steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten zu profitieren.

Offshore-Leaks-Daten werden teilweise zugänglich gemacht

Berlin – Die Namen und weitere Daten von mehr als einhunderttausend Treuhandgesellschaften und Firmen in Steueroasen sind nun für jeden Internetnutzer zugänglich. Wie der NDR und die „Süddeutsche Zeitung“ berichten, wird das Internationale Konsortium für Investigativen Journalismus (ICIJ) einen Teil der so genannten „Offshore-Leaks“-Daten am Samstagmorgen im Internet veröffentlichen. „Dadurch …

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Finanzministerium bekommt Zugriff auf Offshore-Leaks-Daten

Berlin – Den deutschen Behörden ist zugesagt worden, 400 Gigabyte Daten aus etlichen Steueroasen – darunter die Britischen Jungferninseln, Singapur und die Cook-Inseln – auswerten zu können, in deren Besitz die US-amerikanischen, britischen und australischen Steuerbehörden gelangt sind. Nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ handelt es sich in weiten Teilen um …

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„Offshore-Leaks“: NDR gibt kein Recherchematerial weiter

Hamburg – Der NDR wird keine Rechercheunterlagen des Projekts „Offshore-Leaks“ an Behörden weitergeben. Man habe großes Verständnis für das Interesse an den brisanten Unterlagen, es sei aber nicht möglich, dem von mehreren Politikern geäußerten Wunsch nachzukommen, sagte Sendersprecher Martin Gartzke am Freitag. „An allererster Stelle ist der Informantenschutz zu nennen, …

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Steueroasen erhalten über 300 Millionen Euro Entwicklungshilfe aus Deutschland

Berlin – Die in den Unterlagen von „Offshore-Leaks“ genannten Steueroasen erhalten nach Recherchen der „Bild-Zeitung“ (Samstagausgabe) mehr als 300 Millionen Euro an Entwicklungshilfe aus Deutschland. Das geht aus Unterlagen des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hervor. Demnach erhielten 17 der genannten Länder im Jahr 2010 allein 311,3 Millionen …

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