Stichwort zu Ottmar Edenhofer

Ottmar Georg Edenhofer ist ein deutscher Ökonom und beschäftigt sich mit klima- und energiewirtschaftlichen Fragen. Derzeit ist er Professor für die Ökonomie des Klimawandels an der Technischen Universität Berlin, Vorsitzender der Arbeitsgruppe III des Weltklimarates, stellvertretender Direktor und Chefökonom am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, Direktor des „Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change“. Er ist Mitglied der Themengruppe Klima, Energie und Umwelt der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina sowie der Akademie der Wissenschaften in Hamburg.

Streit um CO2-Preis nimmt Fahrt auf

Der Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (VZBV), Klaus Müller, warnt vor sozialer Ungerechtigkeit durch steigende CO2-Preise infolge des neuen Klimaschutzgesetzes. „Alle zusätzlichen Einnahmen aus der Bepreisung von CO2 müssen an die Bürger – idealerweise pro Kopf – zurückfließen“, sagte Müller dem „Spiegel“. Auch der Co-Chef des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Ottmar Edenhofer, spricht sich für eine Rückgabe der entsprechenden Einnahmen „nach sozialen …

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Umweltökonomen dringen auf Reaktion nach Klima-Urteil

Ökonomen haben die Politik nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Klimaschutzgesetz zum Handeln aufgefordert. Die deutsche Politik müsse nun die Maßnahmen darlegen, mit denen sie die Klimaziele erreichen will, sagte Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, dem „Handelsblatt“ (Freitagausgabe). „Die deutschen Emissionen werden nicht wegen dieses Urteils stärker sinken müssen, sondern wegen der Zielverschärfung der Europäischen Union.“ Ein zweiter …

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SPD und Grüne wollen Flächenfraß bremsen

Wissenschaftler sowie Politiker von SPD und Grünen wollen handelbare Bebauungsrechte nach dem Vorbild des CO2-Emissionshandels. Damit soll der Flächenfraß gebremst werden, berichtet die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“. Demnach können freie Böden und Wälder Treibhausgase aufnehmen. Nach Ansicht des Direktors des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Ottmar Edenhofer, ist Boden daher „weltweit eine absolute Schlüsselfrage beim Klimaschutz im 21. Jahrhundert“. Zertifikate zur Bodennutzung könnten …

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Klimaforscher warnt vor Kohle-Comeback

Der Potsdamer Klimaforscher und Direktor des Mercator Research Insititute on Global Commons and Climate Change (MCC), Ottmar Edenhofer, hat vor einem Comeback fossiler Energieträger im Zuge der Corona-Rezession gewarnt. „Die Gefahr ist groß, dass viele Regierungen zur Belebung der Konjunktur wieder auf Kohlestrom setzen“, sagte Edenhofer dem „Spiegel“. Weltweit seien noch immer zu viele Kohlekraftwerke in Betrieb, heißt es in …

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Potsdam-Institut gegen pauschale Auto-Kaufprämien

Der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Ottmar Edenhofer, sieht Kaufprämien für Autos, wie sie von der Automobilbranche gefordert werden, kritisch. „Das ist keine gute Idee, weil hier nicht zwischen konventionellen und klimafreundlichen Antriebstechnologien unterschieden wird“, sagte Edenhofer dem „Handelsblatt“ (Montagausgabe). „Was strukturpolitisch falsch ist, das kann konjunkturpolitisch nicht richtig sein“, ergänzte der Ökonom, der auch Kanzlerin Angela Merkel in …

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Potsdam-Institut fordert europäischen Klimaschutz-Fonds

Der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Ottmar Edenhofer, appelliert an die Politik, mittels eines europäischen Fonds massive Investitionen in nachhaltige, klimaschonende Projekte für die Zeit nach der Coronakrise anzureizen. Es gehe ihm darum, „dass man auf europäischer Ebene einen sehr langfristig orientierten Investitionsfonds aufsetzt, der Staatsanleihen ausgibt mit einer Verzinsung von vielleicht einem Prozent und extrem langer Laufzeit – …

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Klimaökonom sieht in Klimapaket „Dokument der Mutlosigkeit“

Der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Ottmar Edenhofer, hält das von der Bundesregierung präsentierte „Klimaschutzprogramm 2030“ für ein „Dokument der Mutlosigkeit“. Die selbst gesetzten Klimaziele werde die Große Koalition damit nicht erreichen, sagte Edenhofer dem „Handelsblatt“. Den von der Bundesregierung festgelegten CO2-Preis von zehn Euro je Tonne in den Sektoren Verkehr und Gebäude hält Edenhofer für zu niedrig. „Ein …

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Chef der Wirtschaftsweisen kritisiert Klimapläne

Ein CO2-Preis muss nach Überzeugung von Christoph M. Schmidt, Vorsitzender des Sachverständigenrates, „für eine erfolgreiche Energiewende das zentrale Leitinstrument sein“. Er habe die Sorge, dass der CO2-Preis in der aktuellen politischen Debatte „nur eine Nebenrolle spielen wird“, sagte Schmidt dem „Handelsblatt“. Der Chef der Wirtschaftsweisen, zugleich Präsident des Wirtschaftsforschungsinstituts RWI in Essen, hält die Debatte über Einzelmaßnahmen, die derzeit von …

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Ökonomen warnen Regierung vor „Klein-Klein“ beim Klimaschutz

Führende Ökonomen haben die Bundesregierung davor gewarnt, sich bei der Vorbereitung eines Klimaschutzpakets in Einzelmaßnahmen zu verlieren. „Es droht jetzt auch hier das Klein-Klein dieser Regierung, indem jedes Ressort irgendwas liefert und keiner die Dinge systematisch zusammenführt“, sagte der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, dem „Handelsblatt“. Ähnlich äußerte sich der Klimaökonom Ottmar Edenhofer. „Es deutet sich …

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Edenhofer fordert CO2-Steuer ab kommendem Jahr

Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), hat von der Bundesregierung rasche Entscheidungen beim Klimaschutz gefordert. „Die Option, einfach nichts zu tun, hat die Politik nicht“, sagte Edenhofer dem „Handelsblatt“. Wenn nichts passiere, seien die Klimaschutzziele für 2030 nicht zu erreichen, fügte er hinzu. Außerdem drohten Strafzahlungen an die EU in Milliardenhöhe. Edenhofer nimmt am Donnerstag an der Sitzung …

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Maas: Klimaschutz muss zum „Imperativ der Außenpolitik“ werden

Außenminister Heiko Maas (SPD) will den internationalen Kampf gegen den Klimawandel verstärken. „Der Klimawandel gehört ganz oben auf die internationale Agenda“, schreibt Maas in einem Gastbeitrag für „Zeit-Online“ gemeinsam mit den Direktoren des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Johan Rockström und Ottmar Edenhofer. Bereits heute seien die sicherheitspolitischen Folgen des Klimawandels gravierend, die Stabilität ganzer Weltregionen stehe auf dem Spiel. „Wo durch …

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