Stichwort zu Peter Bofinger

Ökonom Bofinger: Mehrwertsteuer auf Energie halbieren

Der langjährige Wirtschaftsweise Peter Bofinger fordert, die Mehrwertsteuer auf Gas und Heizöl auf zehn Prozent zu halbieren. „Die Regierung muss mehr gegen die hohen Energiepreise tun“, sagte er der „Süddeutschen Zeitung“ (Donnerstagausgabe). „Die Preisausschläge belasten untere Einkommen und auch die Mittelschicht massiv.“ Am Mittwoch meldete das Statistische Bundesamt, die Verbraucherpreise seien im Dezember gegenüber dem Vorjahr um 5,3 Prozent gestiegen. …

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Ökonom Bofinger sieht Wiedereinführung der Schuldenbremse kritisch

Der frühere Wirtschaftsweise Peter Bofinger sieht die Wiedereinführung der Schuldenbremse kritisch – auch mit Blick auf die Kredite, die im Rahmen der Pandemie aufgenommen werden mussten. „Diese Tilgung erfolgt entweder durch höhere Steuern oder durch weniger Investitionen“, sagte er dem Nachrichtenportal Watson. „Beides ist auch für die junge Generation nicht wirklich sinnvoll.“ Wenn der Staat Schulden aufnehme und das Land …

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Ökonomen fordern Entlastung wegen hoher Inflation

Angesichts der auf 5,2 Prozent gestiegenen Inflationsrate fordern deutsche Ökonem, besonders Geringverdiener zu entlasten. Kerstin Bernoth vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) fordert in der „Bild“ (Dienstagausgabe), „Konsumgutscheine an Geringverdiener auszugeben, etwa zum Tanken“, um kurzfristig die Inflation abzufedern. Ab Januar seien Konsumgutscheine voraussichtlich nicht mehr nötig, dann werde die Inflation eher zurückgehen. Wegen der hohen Geldentwertung nimmt Bernoth vor …

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Ökonom Bofinger kritisiert Finanzpläne der Union

Der Ökonom Peter Bofinger hat die Steuer- und Finanzpläne von CDU und CSU kritisiert. „Die Rechnung der Union, ohne neue Schulden und ohne neue Steuern auskommen zu können, geht hinten und vorne nicht auf“, sagte Bofinger der „Heilbronner Stimme“. Die Umsetzung der Wahlversprechen koste Milliarden, zudem sei die Pandemie längst nicht bewältigt, auch müsse die Herausforderung des Klimaschutzes angegangen werden. …

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Handelsverband fordert 200-Euro-City-Gutscheine für jeden Bürger

Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat einen Zehnpunkteplan zur Rettung der Innenstädte vorgelegt. Wie der „Spiegel“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, fordert er darin 200-Euro-Einkaufsgutscheine vom Staat für jeden Bundesbürger, 100 Millionen Euro für die Digitalisierung des stationären Handels, Sonntagsöffnungen und ein jährlich 500 Millionen Euro schweres Sonderprogramm für Stadtzentren. Allein die Gutscheine würden 16 Milliarden Euro kosten. Bereits im Frühjahr …

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Ex-Wirtschaftsweiser gegen Rückkehr zur schwarzen Null

Der ehemalige Wirtschaftsweise Peter Bofinger hat sich gegen eine Rückkehr zur Politik der schwarzen Null nach der Pandemie ausgesprochen. Entsprechende Aussagen des Ex-Finanzministers Wolfgang Schäuble (CDU) könne er nicht nachvollziehen, sagte Bofinger am Samstag im Deutschlandfunk. „Herr Schäuble scheint irgendwie nicht so ganz die Zeichen der Zeit zu verstehen, denn er glaubt ja allen Ernstes, dass man die großen Herausforderungen, …

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Ökonom Bofinger fordert verlängerte Zahlung des Arbeitslosengeldes

Der Ökonom Peter Bofinger fordert in der Coronakrise eine verlängerte Auszahlung des Arbeitslosengeldes I. „Wer heute seinen Job verliert, sollte mindestens 15 statt 12 Monate Arbeitslosengeld bekommen, bevor er in Hartz IV gezwungen wird“, sagte Bofinger dem „Spiegel“. Es sei derzeit für Arbeitslose so schwer wie nie, einen neuen Job zu finden. „Mich wundert, dass die SPD damit keinen Wahlkampf …

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Ökonom Bofinger wendet sich gegen Inflationsängste

Der langjährige Wirtschaftsweise Peter Bofinger wendet sich gegen zunehmende Inflationsängste. „Was wir heute erleben, sind nur temporäre Preissteigerungen“, sagte er dem „Handelsblatt“ (Montagsausgabe). Sie seien durch Sondereffekte wie die höhere Mehrwertsteuer oder die CO2-Bepreisung bedingt. Die Angst vor Inflation entstehe in Deutschland, weil so wenige Immobilien haben und nun auf großen Geldsparposten säßen, die nichts bringen. Bofinger: „Man wird nervös. …

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Ökonomen warnen vor Verkauf von Bundesbeteiligungen

Führende Ökonomen warnen davor, mit einem Verkauf von Bundesbeteiligungen die Staatskasse aufzubessern. Zwar solle sich der Staat „nur in gut begründeten Ausnahmefällen an Unternehmen beteiligen“, sagte Clemens Fuest, Präsident des Münchner Ifo-Instituts, der „Süddeutschen Zeitung“ (Dienstagsausgabe). „Haushaltslücken sollten aber kein Grund sein, Beteiligungen zu veräußern.“ Das könne der Staat vielleicht machen, um Liquiditätsprobleme abzufangen. Das aber sei in der Coronakrise …

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Ökonom kritisiert allgemeine Mehrwertsteuersenkung

Der Ökonom Peter Bofinger hat Kritik an der von der Großen Koalition beschlossenen Senkung der Mehrwertsteuer geübt. „Ich hätte dieses Instrument gezielter eingesetzt und die Bereiche entlastet, die besonders hart getroffen wurden“, sagte er dem „Mannheimer Morgen“ (Freitagausgabe). Die Supermärkte und Online-Händler seien ja ohnehin schon die „Gewinner“ der Krise. „Muss ich die alle zusätzlich belohnen? Da habe ich große …

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Ökonomen streiten über Konjunkturstützen

Unter Ökonomen ist umstritten, ob die Bundesregierung nach Kurzarbeit und Liquiditätshilfen nun auch ein Konjunkturprogramm schnüren sollte. Der Präsident des Instituts für Weltwirtschaft (IfW), Gabriel Felbermayr, hält staatliche Stützen für den Konsum für unnötig: „Wir sparen ja mehr als sonst, weil wir weniger konsumieren können“, sagte Felbermayr dem „Handelsblatt“. Das Geld stehe zur Verfügung, sobald der Lockdown ende, fügte er …

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