Tag Archives: Peter Praet

Peter Praet ist ein belgischer Ökonom und seit Juni 2011 Direktoriumsmitglied der europäischen Zentralbank.
Der Sohn eines belgischen Militärarztes und einer Deutschen studierte an der Université Libre de Bruxelles wo er 1971 den BA, 1972 den MA und 1980 den PhD in Ökonomie erhielt. Seine Dissertation trug den Titel Les gains en capital envisagés comme un élargissement du revenu. Er lehrte 1980 bis 1987 an der Université Libre. Später war er Chefökonom der Fortis Bank und von 2000 bis 2011 Mitglied des Direktoriums der belgischen Nationalbank.
Am 3. Januar 2012 wurde bekannt, dass Praet neuer Chefvolkswirt der EZB werden soll. Zuvor waren die Direktoriumsmitglieder Jörg Asmussen und Benoît Cœuré für den Posten favorisiert worden. Praet ist der erste Nicht-Deutsche, der zum EZB-Chefvolkswirt ernannt wurde. Seine Vorgänger als Chefvolkswirte waren Otmar Issing und Jürgen Stark.

Ökonomen kritisieren Dollarpolitik von Trump

Die Wirtschafts- und Währungspolitik des US-Präsidenten Donald Trump zieht zunehmend Kritik von Notenbankern und Ökonomen auf sich. Sie fürchten eine Schwächung des Dollar und eine Destabilisierung der Finanzmärkte. „Die Regierung mag im Moment eindeutig einen schwachen Dollar, weil die Inflation moderat ist und ein schwacher Dollar es für das verarbeitende Gewerbe leichter macht zu wachsen“, sagte der Ökonom Barry Eichengreen …

Jetzt lesen »

EZB unbeeindruckt von erwarteter Zinserhöhung in den USA

Die Europäische Zentralbank (EZB) lässt sich durch die erwartete Zinserhöhung in den Vereinigten Staaten nicht beeindrucken. „In den USA beispielsweise ist die wirtschaftliche Erholung deutlich weiter fortgeschritten als in der Euro-Zone, die Arbeitslosigkeit ist niedriger und die Inflationsrate höher. Deshalb kann die amerikanische Wirtschaft höhere Zinsen verkraften. Wir sind noch nicht so weit“, sagte der Chefvolkswirt der EZB, Peter Praet, …

Jetzt lesen »

EZB prüft Veröffentlichung des Anleihen-Abkommens ANFA

Unter den Notenbanken des Eurosystems ist eine Diskussion über eine Veröffentlichung des Regelwerks für Wertpapiergeschäfte auf nationaler Ebene entbrannt: Weite Teile der Führung der Europäischen Zentralbank (EZB) wollen laut eines Berichts der „Welt am Sonntag“ das so genannte „Agreement on Net Financial Assets“ (ANFA) gerne offenlegen. Dies gestalte sich jedoch aus formalen Gründen schwierig: In Notenbankkreisen geht man davon aus, …

Jetzt lesen »

EZB erwägt Einführung eines Strafzinses

Frankfurt /Main – Die Europäische Zentralbank erwägt offenbar, den Banken in der Euro-Zone erstmals einen Strafzins abzuverlangen. Einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ zufolge denkt man darüber nach, den Geldinstituten einen Zins von 0,1 Prozent zu berechnen, wenn sie ihr Geld als Guthaben bei der Notenbank anlegen, anstatt es an Unternehmen zu verleihen. Derzeit parken die Geldhäuser demnach mehr als 100 …

Jetzt lesen »

EZB-Chefvolkswirt: „Es gibt keine Deflation“

Frankfurt/Main – Der Chefvolkswirt und Direktor der Europäischen Zentralbank (EZB), Peter Praet, fordert Deutschland auf, mehr zu investieren. In einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ (Samstagsausgabe) reagierte er auf die Kritik an den hohen Exportüberschüssen: „Deutschland sollte seine Wettbewerbsfähigkeit nicht schwächen, bitte nicht! Aber für Deutschland ist es wichtig, mehr im Inland zu investieren.“ Die jüngste Zinssenkung der EZB verteidigte …

Jetzt lesen »