Stichwort zu Regenwald

Letzter Indigener des Tanaru-Stammes nach jahrzehntelanger Isolation gestorben

Im brasilianischen Amazonas-Regenwald ist der letzte Überlebende eines Indigenen-Stammes nach mehr als 25 Jahren in vollständiger Isolation gestorben. Die für Ureinwohner zuständige brasilianische Behörde Funai erklärte, der „Indigene Tanaru“ – auch bekannt als „Indigener des Lochs“ – sei tot im Stammesgebiet der Tanaru im westlichen Bundesstaat Rondônia gefunden worden. Er lag demnach in seiner Hängematte in seiner Hütte.

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Brasiliens Ex-Präsident Lula will Scholz in Regenwald einladen

Der frühere brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat Deutschland zu einem stärkeren Engagement im Kampf gegen die Zerstörung des Regenwalds im Amazonasgebiet aufgerufen. „Wir sind da auf Deutschland angewiesen“, sagte Lula dem „Tagesspiegel“ in Berlin. Er will nächstes Jahr Jair Bolsonaro als Staatspräsident ablösen, unter dem die Abholzung stark zugenommen hat. Der Amazonas-Regenwald gilt als ein Kippelement für …

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Klimaaktivistin Neubauer dringt auf internationalen Waldschutz

Die deutsche „Fridays for Future“-Aktivistin Luisa Neubauer hat das Abkommen von mehr als hundert Staats- und Regierungschefs zum Kampf gegen Entwaldung als völlig unzureichend kritisiert. „Das ist natürlich absurd, bis 2030 Entwaldung zu stoppen“, sagte sie auf dem Weltklimagipfel in Glasgow dem Nachrichtensender „Welt“. Die müsse „wirklich augenblicklich gestoppt werden“. Man habe nicht weitere neun Jahre Zeit, um zu entwalden …

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Volkswagen – So klimafreundlich ist E-Mobilität schon heute

„Ist das Elektroauto wirklich klimafreundlicher als ein Neuwagen mit modernem Verbrennungsmotor? Kaum eine Frage wird von der Talkshow bis zum Stammtisch so leidenschaftlich diskutiert wie diese. Zumindest eines steht fest: Wenn ein Elektroauto mit grünem Strom geladen wird, verursacht es im Betrieb keine klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen. Doch die Klimabilanz eines E-Autos beginnt nicht erst dann, wenn die oder der stolze neue …

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Entwicklungsminister beklagt zu wenig Schutzgebiete weltweit

Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat verstärkte internationale Anstrengungen gefordert, um bis 2030 insgesamt 30 Prozent der Land- und Meeresflächen auf der Erde unter Schutz zu stellen. Derzeit seien erst 16 Prozent der Landfläche und acht Prozent der Meere als Schutzgebiete ausgewiesen, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Samstagausgaben). „Das reicht nicht, zumal in vielen Schutzgebieten in ärmeren Ländern nicht ausreichend Mittel …

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Das Fahrerteam des e-CUPRA ABT XE1 steht fest

Es ist ein Novum in der Geschichte: In der Rennserie Extreme E werden neun internationale Teams auf der ganzen Welt in fünf abgelegenen Regionen (Arktis, Wüste, Regenwald, Gletscher und Küste) in vollelektrischen Boliden gegeneinander antreten. Für ABT CUPRA XE startet das Fahrer-Duo Mattias Ekström und Claudia Hürtgen, das gerade erst die letzte Testfahrt vor dem Beginn der Meisterschaft absolviert hat. …

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Wirtschaftsethiker: Nur Politik kann Klimaproblem lösen

Der Mannheimer Philosoph Bernward Gesang sieht für den Einzelnen Spenden als sinnvollste Maßnahme gegen den Klimawandel. „Wir selbst können nur das Feuer eindämmen, die Politik muss das Problem lösen“, sagte der Wirtschaftsethiker dem „Mannheimer Morgen“ (Mittwochsausgabe). „Die beste Chance für uns ist nicht das gängige Schnitzelfasten, das Wegwerfen der Autoschlüssel oder Ähnliches. Es bringt zum Beispiel mehr, regelmäßig etwa zugunsten …

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Lebensmittelhändler verweigern oft Information zu Fleischherkunft

Konsumenten, die wegen der oft fragwürdigen Umweltbedingungen auf Fleischprodukte aus Südamerika verzichten wollen, wird es im Lebensmittelhandel schwer gemacht. Das berichtet der „Spiegel“ in seiner neuen Ausgabe. Mehr als die Hälfte der von der Hamburger Verbraucherzentrale befragten Restaurantketten und Supermärkte verweigerte Angaben zur Herkunft von Fleisch aus den sogenannten Mercosur-Staaten Brasilien, Paraguay, Argentinien und Uruguay. Zur Erzeugung von Fleisch und …

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Bund will Mercosur-Abkommen nicht nachverhandeln

Die Bundesregierung will das umstrittene Handelsabkommen zwischen der EU und den südamerikanischen Mercosur-Staaten nicht nachverhandeln. Das geht aus einer Antwort auf eine Schriftliche Frage der Grünen hervor, über die die „Süddeutsche Zeitung“ in ihrer Freitagausgabe berichtet. „Die Bundesregierung beabsichtigt derzeit keine Nachverhandlungen zu fordern“, heißt es darin. Zuletzt war die Kritik an dem geplanten Abkommen auch innerhalb der Regierung lauter …

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