News zu Roland Jahn

Roland Jahn ist ein deutscher Journalist und Leiter der Stasiunterlagenbehörde BStU. Als SED-Gegner und Bürgerrechtler gehörte er in der DDR zur Opposition. 1983 war er einer der Mitbegründer der oppositionellen Friedensgemeinschaft Jena und wurde noch im gleichen Jahr zwangsausgebürgert. Am 28. Januar 2011 wählte der Bundestag Jahn zum neuen Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik. Marianne Birthler übergab das Amt am 14. März 2011 ihrem Nachfolger.

Historiker kritisiert Abwicklung der Stasiunterlagen-Behörde

Der Historiker Hubertus Knabe kritisiert die Abwicklung der Stasiunterlagen-Behörde (BStU) und zieht eine bittere Bilanz nach 30 Jahren Arbeit der BStU. „Am 17. Juni wird die Stasi-Unterlagen-Behörde geschlossen. Ausgerechnet am Jahrestag des DDR-Volksaufstandes wird die weltweit größte Einrichtung zur Vergangenheitsbewältigung aufgelöst“, schreibt er in einem Gastbeitrag für die „Bild“ (Donnerstagausgabe). …

Jetzt lesen »

Göring-Eckardt: Aufarbeitung der SED-Diktatur muss weitergehen

Die Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion Katrin Göring-Eckardt hat angesichts der bevorstehenden Schließung der Stasi-Unterlagenbehörde und der Überführung der Stasi-Akten ins Bundesarchiv eine Fortsetzung der Aufarbeitung der SED-Diktatur gefordert. „Die Bewahrung und Öffnung der Stasi-Akten sind ein Erbe der Bürgerrechtsbewegung und der Friedlichen Revolution in der DDR“, sagte Göring-Eckardt dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. …

Jetzt lesen »

Roland Jahn: Aufarbeitung der SED-Diktatur geht weiter

Der scheidende Bundesbeauftragte für die Stasiunterlagen, Roland Jahn, hat angesichts der bevorstehenden Schließung seiner Behörde betont, dass die Aufarbeitung der SED-Diktatur keineswegs beendet sei. „Die Aufarbeitung geht weiter“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Samstagausgaben). „Die Akten sind Teil des Gedächtnisses der Nation geworden.“ Und es werde einen Beauftragten für die …

Jetzt lesen »

DDR-Bürgerrechtlerin Zupke soll SED-Opferbeauftragte werden

Die frühere DDR-Oppositionelle Evelyn Zupke soll nach dem Willen von Union und SPD Beauftragte des Bundes für die Opfer der SED-Diktatur werden. Das berichtet das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ unter Berufung auf führende Fraktions- und Dissidentenkreise. Die 1962 in Binz auf Rügen geborene Zupke war Mitglied im Weißenseer Friedenskreis und betätigte sich …

Jetzt lesen »

Kein SED-Opferbeauftragter gefunden – nur noch sechs Wochen Zeit

Der Vorsitzende der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG), Dieter Dombrowski, drängt auf eine baldige Entscheidung über den künftigen Beauftragten des Bundestages für die Opfer des SED-Regimes. Er reagierte damit auf die Tatsache, dass Union und SPD trotz einschlägiger Ankündigungen für Januar beziehungsweise März noch immer keine Entscheidung gefällt haben, …

Jetzt lesen »

Entscheidung zur Berufung eines SED-Opferbeauftragten verzögert

Die Vorstellung eines Beauftragten des Bundestages für die Opfer des SED-Regimes durch die Große Koalition verzögert sich bis voraussichtlich Ende März. Das teilte die Vorsitzende des Bundestags-Kulturausschusses, Katrin Budde (SPD), dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgaben) mit. Eigentlich hatten Union und SPD bereits im Januar einen gemeinsamen Vorschlag unterbreiten wollen. „Es sind …

Jetzt lesen »

Rathenow will Petra Morawe als SED-Opferbeauftragte

Der sächsische Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Lutz Rathenow, hat sich für die ehemalige Bürgerrechtlerin Petra Morawe als künftige Beauftragte des Bundestages für die Opfer der SED-Diktatur ausgesprochen. „Viele kennen sie als engagierte und kompetente Streiterin für die Rechte der DDR-Repressierten“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Und weiter: „Sie hat eine …

Jetzt lesen »

Roland Jahn begrüßt geplante Neuregelung zu Stasi-Unterlagen

Der Stasi-Unterlagen-Beauftragte der Bundesregierung, Roland Jahn, begrüßt die geplanten Neuregelungen zu den Stasi-Unterlagen, die am Donnerstag im Bundestag beschlossen werden sollen. „Die Stasi-Unterlagen sind ein Symbol und eine Trophäe der friedlichen Revolution. Mit dem neuen Gesetz wird die Zukunft der Akten gesichert“, sagte Jahn der „Bild“ (Freitagausgabe). Die Stasi-Unterlagen würden …

Jetzt lesen »

Jahn: Aufarbeitung der SED-Diktatur ist gesamtdeutsche Aufgabe

Der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Roland Jahn, hat angesichts des Falls der Mauer vor 31 Jahren deutlich gemacht, dass die Aufarbeitung der DDR-Diktatur eine gesamtdeutsche Aufgabe ist. „Die Aufarbeitung der SED-Diktatur ist eine gesamtdeutsche Angelegenheit“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Montagausgaben). „Deshalb ist sie auch in Westdeutschland wichtig. Ein Grund …

Jetzt lesen »

Stasiunterlagenbeauftragter: Vieles in Weißrussland erinnert an DDR

Der Bundesbeauftragte für die Stasiunterlagen, Roland Jahn, hat zur Solidarität mit der demokratischen Opposition in Belarus aufgerufen. „Vieles von dem, was man jetzt in Belarus sieht, erinnert an das, was Menschen in der DDR erlebt haben“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgaben). „Deshalb ist es ganz wichtig, diesen mutigen Menschen …

Jetzt lesen »

Anträge auf Stasiakten-Einsicht um rund 22 Prozent gesunken

Die Zahl der Anträge auf Akteneinsicht beim Bundesbeauftragten für die Stasiunterlagen ist im ersten Halbjahr 2020 deutlich zurückgegangen. Wie ein Sprecher der Behörde dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Donnerstagausgaben) mitteilte, gingen von Anfang Januar bis Ende Juni dieses Jahres 20.743 Bürgeranträge ein, im selben Zeitraum des Vorjahres waren es noch 26.402. Das …

Jetzt lesen »