Tag Archives: RWI

Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung e. V. ist eine außeruniversitäre Einrichtung für wirtschaftswissenschaftliche Forschung mit Sitz in Essen. Entsprechend seiner Satzung verfolgt das Institut ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, insbesondere wissenschaftliche Zwecke. Von den Medien wird das Institut als wirtschaftsnah bezeichnet. Das Institut ist Mitglied der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz. Das RWI wird in privater Rechtsform als eingetragener Verein geführt.
Das Institut wurde 1926 von Walther Däbritz als „Abteilung Westen“ des „Instituts für Konjunkturforschung“, Berlin, gegründet. Seit 1943 arbeitet es rechtlich selbständig als eingetragener Verein.

Verbraucherzentrale NRW für Beibehaltung gesenkter Steuern auf Gas

Zur Entlastung der Gaskunden fordert die Verbraucherzentrale NRW die Beibehaltung des niedrigen Steuersatzes über den Jahreswechsel hinaus: Die vorzeitige Beendigung der Mehrwertsteuerabsenkung komme mitten in der Heizperiode und zudem unerwartet früh – Verbraucher bräuchten Verlässlichkeit bei den Entlastungsmaßnahmen, sagte Christina Wallraf, Energieexpertin der Verbraucherzentrale NRW, der „Rheinischen Post“ (Dienstagausgabe). „Die Energiekostenbelastung der Haushalte ist zudem immer noch deutlich höher als …

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IWH und RWI kappen Konjunkturprognosen

Die Leibniz-Institute für Wirtschaftsforschung in Halle (IWH) sowie Essen (RWI) gehen davon aus, dass die deutsche Wirtschaft 2023 stärker als bisher erwartet schrumpfen wird. Das IWH senkte seine Jahresprognose von -0,3 auf -0,5 Prozent und das RWI von -0,3 auf -0,6 Prozent. Für das Jahr 2024 verringerte das IWH seine Wachstumsprognose von 1,7 auf 0,9 Prozent, das RWI von 2,0 …

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Führende Forschungsinstitute setzen Konjunkturprognosen herab

Drei führende Forschungsinstitute gehen von einem stärkeren Schrumpfen der deutschen Wirtschaft im laufenden Jahr aus. Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Halle (IWH) werde seine Jahresprognose auf -0,5 Prozent herunterschrauben, berichtet die FAZ. „Wir sehen von allen Seiten, dass es negative Faktoren gibt“, sagte IWH-Konjunkturchef Oliver Holtemöller der Zeitung. Eine Belebung des privaten Konsums sei bislang ausgeblieben, mit einer Rückkehr des …

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Ökonomen befürchten langfristige Stagnation der Wirtschaft

Führende Ökonomen warnen vor einer lange anhaltenden Stagnation der Wirtschaft in Deutschland. „Die Lage ist nicht gut, und sie verschlechtert sich sogar noch“, sagte der Chef des Münchener Ifo-Instituts, Clemens Fuest, dem „Spiegel“ Von einer „Erholungsdynamik“, die man nach der Pandemie und der Energiepreiskrise sehen müsste, sei wenig zu spüren. Im schlimmsten Fall könne Deutschland „über Jahre stagnieren“. Auch Stefan …

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Energieexperte warnt vor Fernwärme-Pflicht für Verbraucher

Der Energieexperte des RWI-Leibniz-Institutes, Manuel Frondel, warnt vor einer Anschlusspflicht für Fernwärme. „Die Pflicht zum Fernwärmeanschluss geht in die völlig falsche Richtung – das darf auch unter dem Deckmantel des Klimaschutzes nicht geschehen“, sagte Frondel der „Rheinischen Post“. Der Stadtwerkeverband VKU hat eine Pflicht zur Nutzung von Fernwärmeangeboten vorgeschlagen. Am Montag ist der Fernwärmegipfel von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) und …

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RWI-Leibniz-Institut warnt vor Einführung von Industriestrompreis

Der Präsident des RWI-Leibniz-Institutes, Christoph Schmidt, warnt vor einer Einführung des Industriestrompreises. „Ein reduzierter Industriestrompreis ist keine gute Idee“, sagte Schmidt der „Rheinischen Post“ (Dienstag). „Es gibt eine Reihe gewichtiger Gründe, dieses erneute Drehen an der Interventionsspirale abzulehnen.“ Er fürchtet eine dauerhafte Subvention: „Das Versprechen, diese Maßnahme nur auf Zeit einzurichten, ruht auf der Erwartung, dass der schnelle Hochlauf von …

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Wirtschaftsforschungsinstitute erwarten Rückkehr der Rezession

Führende Wirtschaftsforschungsinstitute sehen Deutschland auf dem Weg zurück in die Rezession. „Mit dem Ausbruch des Krieges zwischen Russland und der Ukraine ist ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts und damit eine technische Rezession sehr wahrscheinlich geworden“, sagte Stefan Kooths, Vizepräsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), der „Welt“. Bereits im März dürfte die Produktion spürbar gedämpft werden, zudem bremse der deutliche Energiepreisanstieg …

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RWI: Konjunktureller Tiefpunkt überwunden

Das Essener Wirtschaftsforschungsinstitut RWI geht davon aus, dass der konjunkturelle Tiefpunkt in der Coronakrise überwunden ist. Man erwarte in diesem Jahr aufgrund der Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie einen Einbruch des deutschen Wirtschaftswachstums um 5,8 Prozent, teilte das Institut am Mittwoch mit. Im kommenden Jahr dürfte die Wirtschaft dann wieder um 6,4 Prozent wachsen. Bei der Arbeitslosenquote erwartet das RWI, …

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Forscher: Beschäftigung wird kaum noch steigen

Der Beschäftigungsaufschwung in Deutschland wird sich Fachleuten zufolge auf absehbare Zeit dem Ende zuneigen: Grund ist der demographische Wandel. „In den kommenden Jahren noch einmal eine deutliche Steigerung zu erreichen, ist nicht drin“, sagte Enzo Weber vom Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Freitagsausgabe). „Wichtig wäre aber, den Schrumpfungsprozess zu dämpfen. Der Wohlstand Deutschlands steht …

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Wirtschaftsweisen-Chef will zügige Unternehmensteuerreform

Der Chef der Wirtschaftsweisen, Christoph Schmidt, hat die Bundesregierung zu einer Senkung der Unternehmensteuern aufgefordert. „Ich hielte es gerade in der derzeitigen konjunkturellen Flaute für sinnvoll, zügig eine Unternehmensteuerreform anzugehen, um die Position deutscher Unternehmen im internationalen Wettbewerb zu stärken“, sagte Schmidt dem „Handelsblatt“ als Antwort auf die Frage, was die drängendste Reform in Deutschland sei. Der Präsident des Wirtschaftsinstituts …

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Ökonom Schmidt lehnt „grüne Anleihekäufe“ der EZB ab

Der Chef der Wirtschaftsweisen, Christoph Schmidt, hat die Europäische Zentralbank aufgefordert, die ultralockere Geldpolitik einzustellen und den geplanten Kauf von klimafreundlichen Papieren („Green QE“) zu unterlassen. „Ich rate der EZB, sich zurückzuhalten und sich auf ihr Mandat zu besinnen: ihr primärer Auftrag ist es, die Preisniveaustabilität zu wahren. Die EZB sollte jetzt nicht versuchen, den mangelnden Eifer der Regierungen in …

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