Start > News zu Samoa

News zu Samoa

Samoa (auch: Unabhängiger Staat Samoa; samoanisch: Malo Saʻoloto Tutoʻatasi o Sāmoa) ist ein Inselstaat in Polynesien, der den westlichen Teil der Samoainseln umfasst und deswegen – bis 1997 offiziell – auch Westsamoa genannt wird. Der Staat erlangte seine Unabhängigkeit von Neuseeland 1962. Der östliche Teil der Region ist Amerikanisch-Samoa, ein Außengebiet der USA.

Samoa liegt im südwestlichen Pazifik nordöstlich von Fidschi. Die größten Inseln sind Savaiʻi (1708 km²) und Upolu (1118 km²) mit der Hauptstadt Apia und dem internationalen Flughafen. Dazu kommen die bewohnten Inseln Manono, Apolima und sechs Inseln, die bis auf eine kleine Ferienanlage auf Namua unbewohnt sind. Die größeren Inseln der Gruppe sind vulkanischen Ursprungs und von schroffen, dicht bewachsenen Berghängen gekennzeichnet. Die kleineren Inseln sind aus Korallenriffs entstanden.

Samoa liegt westlich der Datumsgrenze in der Zeitzone UTC+13 (UTC+14 in der Sommerzeit der Südhalbkugel); zu Mitteleuropa besteht damit abhängig von den Jahreszeiten in Europa ein Zeitunterschied von 11, 12 oder 13 Stunden. 1892 wechselte die Zuordnung des Gebiets auf die östliche Seite der Datumsgrenze (Verdoppelung des 4. Juli), 2011 erfolgte die Rückkehr (Ausfall des 30. Dezembers).

Die Bevölkerung Samoas setzt sich aus etwa 92,5 Prozent Samoanern, 7 Prozent Euronesiern (sowohl samoanische als auch europäische Vorfahren) sowie 0,5 Prozent Europäern zusammen (geschätzt). Etwa 5000 Ausländer leben in Samoa (Stand ca. 2004). Anteilig sind dies nicht mehr als zur Kolonialzeit. Damals kamen in Deutsch-Samoa auf etwa 24.000 Samoaner etwa 300 Deutsche und etwa 300 andere Ausländer.

Auf Samoa leben 183.000 Einwohner, davon 93.724 Männer und 87.017 Frauen (alle Zahlen: Volkszählung Nov. 2006), davon sind 41,4 Prozent (37.011 männlich, 37.920 weiblich) zwischen 0 und 14 Jahre alt, 53,6 Prozent (52.624 m, 44.208 w) sind zwischen 15 und 64 und 5,0 Prozent älter als 65. Das Durchschnittsalter der Samoaner beträgt 20,8 Jahre (Männer 21,0, Frauen 20,5 Jahre). Laut Schätzungen von 2006 beträgt die Geburtenrate 1,6 Prozent, die Sterberate 0,7 Prozent, die Kindersterblichkeit (bis ein Jahr) 2,4 Prozent der Lebendgeburten. Durchschnittlich bekommt eine Frau 4,2 Kinder. Trotzdem nimmt die Bevölkerung Samoas um 0,2 Prozent jährlich ab, da 1,2 Prozent der Bevölkerung mehr auswandert, als es Einwanderer gibt. Sehr viele Samoaner leben im Ausland, allein in Neuseeland etwa 130.000. Die Einwohner werden durchschnittlich 71,9 Jahre alt (Männer 69,0, Frauen 74,8). Die Alphabetisierungsrate liegt bei 98,7 Prozent (2006).

Seit der Kolonialzeit wird in Samoa Plantagenwirtschaft betrieben, Hauptexportprodukt vor 1914 war Kopra. Die Landwirtschaft beschäftigt auch heute noch zwei Drittel aller Samoaner. Aber am BIP ist die Landwirtschaft nur mit etwa 14 Prozent beteiligt. Die landwirtschaftliche Nutzfläche beträgt 21 Prozent des Landes. Neben Kokospalmen werden insbesondere Bananen, Taro, Yams, Kaffee und Kakao angebaut. Die Landwirtschaft wurde 1990 durch Wirbelstürme schwer getroffen. Ein Virusbefall der Taro kam 1993 hinzu.

Die Industrie besteht insbesondere aus der Herstellung von Autoteilen, Holzverarbeitung zu Baumaterial sowie Zigarettenproduktion aus importiertem Tabak. Die Industrie bringt etwa 23 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Die Autoteile werden von Yazaki Samoa Ltd. (japanische Herkunft) produziert, mit 2500 bis 3000 Beschäftigten der größte industrielle Arbeitgeber Samoas. Allerdings schlug die Asienkrise von 1998 auch hier zu. Zudem fehlen durch die starke Abwanderung ins Ausland qualifizierte Arbeitskräfte.

Der Tourismus entwickelt sich zu einer wichtigen Einnahmequelle und erholt sich langsam von dem Einbruch nach dem 11. September 2001 (etwa 90.000 Besucher 2003, die meisten davon Auslandssamoaner aus Amerikanisch-Samoa und Neuseeland). Der gesamte Dienstleistungssektor macht 63 Prozent des Bruttoinlandsproduktes aus.

Exportiert werden insbesondere Fisch, Autoteile und Bier, in sehr geringen Mengen nur noch landwirtschaftliche Produkte. Starke Zuwächse verzeichnen Exporte von Arzneipflanzen (Kava, Nonu). Importiert werden insbesondere Maschinen und Nahrung.

Die Handelspartner sind überwiegend Neuseeland, Australien und andere pazifische Nachbarstaaten. Die Zahlen schwanken jedoch erheblich.

Die Wirtschaft wird stark von im Ausland arbeitenden Samoanern getragen, die Devisen ins Land bringen. Es gibt eine starke inländische Unterbeschäftigung. Samoa bekommt beträchtliche Entwicklungshilfe, überwiegend aus Neuseeland, Australien, China und Japan. Die EU ist mit Mitteln zur Verbesserung der Wasserversorgung sowie zur Stärkung dörflicher Initiativen (Micro-Projects) beteiligt.

EU erweitert Schwarze Liste der Steuerparadiese

EU erweitert Schwarze Liste der Steuerparadiese 310x205 - EU erweitert Schwarze Liste der Steuerparadiese

Die EU hat ihre Schwarze Liste der Steueroasen aktualisiert und diese dabei deutlich erweitert. Die EU-Finanzminister einigten sich am Dienstag darauf, insgesamt 15 Staaten auf die Liste zu setzen, teilte die EU-Kommission mit. Das sind dreimal so viele wie bisher. Weiterhin auf der Liste zu finden sind demnach Amerikanisch-Samoa, Guam, …

Jetzt lesen »

EU-Kommission setzt Saudi-Arabien auf Geldwäsche-Liste

EU Kommission setzt Saudi Arabien auf Geldwaesche Liste 310x205 - EU-Kommission setzt Saudi-Arabien auf Geldwäsche-Liste

Die EU-Kommission hat Saudi-Arabien trotz des Widerstands einiger EU-Länder auf eine Schwarze Liste von Drittländern mit Schwächen bei der Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung gesetzt. Insgesamt befinden sich damit jetzt 23 Drittländer auf der Liste, teilte die Brüsseler Behörde am Mittwoch mit. Auch Panama ist demnach neu auf der Liste …

Jetzt lesen »

EU-Kommission will neue Liste mit 23 Geldwäscheparadiesen vorlegen

EU Kommission will neue Liste mit 23 Geldwaescheparadiesen vorlegen 310x205 - EU-Kommission will neue Liste mit 23 Geldwäscheparadiesen vorlegen

Im Kampf gegen Geldwäsche und internationale Terrorfinanzierung will die EU-Kommission Anfang Februar eine neue schwarze Liste von Risikostaaten veröffentlichen. Das berichtet die "Welt" (Montagsausgabe) unter Berufung auf hohe EU-Diplomatenkreise in Brüssel. "Auf der neuen Liste sind 23 Länder enthalten", sagte ein EU-Diplomat, der mit der Angelegenheit vertraut ist. Die neue …

Jetzt lesen »

Trump und Clinton gewinnen US-Vorwahlen in Arizona

Trump und Clinton gewinnen US Vorwahlen in Arizona 310x205 - Trump und Clinton gewinnen US-Vorwahlen in Arizona

Bei den US-Vorwahlen für die Präsidentschaftskandidaturen haben der republikanische Bewerber Donald Trump und die Demokratin Hillary Clinton jeweils Siege im US-Bundesstaat Arizona davontragen können. Trump lag bereits nach Auszählung von etwa der Hälfte der Stimmen mit großem Vorsprung vor Senator Ted Cruz aus Texas. Der Multi-Milliardär gewinnt damit alle 58 …

Jetzt lesen »

Großer Andrang bei Vorwahlen im Westen der USA

Großer Andrang bei Vorwahlen im Westen der USA 310x205 - Großer Andrang bei Vorwahlen im Westen der USA

Bei den Vorwahlen in drei Bundesstaaten im Westen der USA hat es am Dienstag (Ortszeit) einen unerwartet hohen Andrang gegeben. In manchen Wahllokalen mussten Stimmzettel vor Ort nachgedruckt werden. Fernsehsender zeigten lange Schlangen vor den Wahllokalen, mitunter soll die Wartezeit mehrere Stunden betragen haben. Die Anhänger der Republikaner konnten abgesehen …

Jetzt lesen »

Clinton und Trump klare Sieger am „Super Tuesday“

Clinton und Trump klare Sieger am Super Tuesday 310x205 - Clinton und Trump klare Sieger am "Super Tuesday"

Bei den US-Vorwahlen um die Präsidentschaftskandidaturen von Republikanern und Demokraten haben Donald Trump und Hillary Clinton jeweils Erfolge feiern können. Trump setzte sich bei den Vorwahlen der Republikaner in insgesamt zwölf US-Bundesstaaten in Alabama, Arkansas, Georgia, Massachusetts, Tennessee, Virginia und Vermont durch. Seine Kontrahenten Marco Rubio, der in Minnesota erfolgreich …

Jetzt lesen »

Steueroasen erhalten über 300 Millionen Euro Entwicklungshilfe aus Deutschland

Berlin - Die in den Unterlagen von "Offshore-Leaks" genannten Steueroasen erhalten nach Recherchen der "Bild-Zeitung" (Samstagausgabe) mehr als 300 Millionen Euro an Entwicklungshilfe aus Deutschland. Das geht aus Unterlagen des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hervor. Demnach erhielten 17 der genannten Länder im Jahr 2010 allein 311,3 Millionen …

Jetzt lesen »

Facebook wächst am stärksten in Indonesien

Palo Alto - Das soziale Netzwerk Facebook wächst offenbar derzeit am stärksten in Indonesien. Das geht aus inoffiziellen Zahlen hervor, die von dem Internetdienst "AllFacebookStats" veröffentlicht wurden. Demnach konnte Facebook allein im September die Mitgliedszahlen in dem südostasiatischen Land um rund zehn Prozent auf jetzt 44 Millionen steigern. In Indien …

Jetzt lesen »