Stichwort zu Schwellenländer

Eurozone: Langsameres, aber immer noch hohes Wachstum

Das Tempo des Wirtschaftswachstums in der Eurozone hat sich im ersten Halbjahr merklich abgeschwächt: Die Quartalszuwächse lagen im Mittel bei knapp 0,4 % gegenüber dem Vorquartal und damit nur noch halb so hoch wie 2017. Während zu Jahresbeginn noch verschiedene Sondereffekte das Wachstum gebremst hatten, z. B. die Bautätigkeit hemmende Niedrigtemperaturen, zeigt sich inzwischen immer deutlicher, dass die wirtschaftliche Abkühlung …

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IW erwartet schwere Auswirkungen des Handelskrieges

Der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Köln), Michael Hüther, fürchtet schwere Auswirkungen des US-chinesischen Handelskrieges auf die deutsche Wirtschaft. „Wenn zwei der wichtigsten Handelspartner Deutschlands in einen Handelskrieg einsteigen, wird dies mit Sicherheit nicht spurlos an unserer Wirtschaft vorbeigehen“, sagte Hüther den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“. „Deutschlands wirtschaftlicher Erfolg der letzten Jahre hängt in hohem Maße vom Exportgeschäft …

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Kommentar: Marktentwicklung in den Schwellenländern

Die US-Notenbank könnte noch zweimal in diesem Jahr an der Zinsschraube drehen. Dies hat sie zur Wochenmitte deutlich gemacht. Auch für nächstes Jahr haben die US-Notenbanker ihre Zinsprojektionen im Mittel gegenüber März leicht angehoben. Längerfristig blieb der Median mit 3,375 % (2020) und 2,875 % (längerfristig) dagegen unverändert. Zugleich läuft die Wirtschaft weiterhin ziemlich gut, auch wenn es da und …

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Demokratieforscher Merkel warnt vor Repräsentationslücken

Angesichts von demokratischen Rückschritten weltweit hat der Politikwissenschaftler Wolfgang Merkel vor problematischen Repräsentationslücken auch in Deutschland gewarnt. „Deutschland hat eine der stabilsten Demokratien weltweit“, sagte der Namensvetter der Kanzlerin der „Heilbronner Stimme“ (Freitag). Gleichzeitig warnte der Direktor der Abteilung Demokratie und Demokratisierung beim Wissenschaftszentrum Berlin: „Auch unsere Demokratie zeigt problematische Repräsentationslücken: Der Anteil derjenigen, die sich von der etablierten Politik …

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Weltbank warnt vor wachsender Kluft zwischen reichen und armen Ländern

In einer neuen Studie warnt die Weltbank vor einer zunehmenden Kluft zwischen reichen und armen Ländern. Nach Angaben der Studie,über die das „Handelsblatt“ (Mittwochsausgabe), ist der globale Wohlstand zwischen 1995 und 2014 in 141 Ländern insgesamt zwar um 66 Prozent auf 1.143 Billionen Dollar gestiegen. Das Wohlstand pro Kopf lag jedoch in den OECD-Ländern 52 Mal höher als in den …

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Studie: Deutschland hinkt bei Digitalisierung hinterher

Deutschland schneidet beim Handel mit digitalen Dienstleistungen schlecht ab. Unter 28 Industrienationen landet sie erst auf Rang 19: Die vorderen Plätze belegen Länder wie Irland, Ungarn, Kanada und die USA, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ (Freitag) unter Berufung auf eine Studie des European Centre of International Political Economy (ECIPE) hervor. Gemessen wird dabei nicht einfach der Handel mit Dienstleistungen, sondern, wie …

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Keine Angst mehr vor der Fed, ein Marktkommentar von Kai Johannsen

Der frühere US-Notenbankchef Ben Bernanke hat im Frühjahr 2013 mit einem im Grunde genommen eher unspektakulären Halbjahresbericht vor dem US-Kongress die internationalen Finanzmärkte kräftig durcheinandergewirbelt. Bernanke stellte den Märkten seinerzeit erstmals den Ausstieg aus der ultralaxen Geldpolitik – dem QE 3 – in Aussicht. Zusammengefasst erklärte Bernanke, dass man weniger frisches Geld schaffen will, wenn der US-Arbeitsmarkt auf einem solideren …

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Staatsfonds aus Singapur will in deutsche Firmen investieren

Der kapitalstarke Singapurer Staatsfonds Temasek will künftig auch in deutsche Firmen investieren. „Wir wollen uns verstärkt Deutschland zuwenden“, sagte Tan Chong Lee, Leiter des Portfoliomanagements Europa, der „Welt am Sonntag“. „Wir haben uns bereits Unternehmen in Berlin und München angeschaut.“ Um die Investitionen vorzubereiten habe man bereits zwei Deutsche in ein Beratergremium aufgenommen, das Temasek bei der Auswahl von Zielen …

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Der behutsame Fed-Kurs, Marktkommentar von Kai Johannsen

Euro Dollar

Von der US-Notenbank Federal Reserve sind die Marktteilnehmer in Sachen Zinspolitik und diesbezüglicher Kommunikation so einiges gewöhnt. Vor allem, dass die Fed Vorsicht walten lässt bzw. geradezu übervorsichtig agiert, was an den Märkten über weite Strecken nur noch auf Unverständnis stieß. Jahrelang scheute bzw. sträubte sich die Fed geradezu dagegen, überhaupt die erste Zinsanpassung nach oben vorzunehmen. Irgendetwas passte immer …

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Ökonom Snower sieht Gefahr eines Handelskriegs abgewendet

Top-Ökonom Dennis Snower sieht im Ausgang des G20-Gipfels in Hamburg ermutigende Signale für den Welthandel. Entgegen der Befürchtung hätten alle Staats- und Regierungschefs der 20 großen Industrie- und Schwellenländer (G 20) die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit betont, sagte der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) der „Welt“. Die Gefahr einer protektionistischen Eskalationsspirale wie in den 1920er sei damit gesunken. „Selbst …

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G20: Trump isoliert – Merkel zufrieden – Hamburg räumt auf

Gipfel-Gastgeberin Merkel zeigte sich mit den Ergebnissen der zweitägigen Beratungen der Staats- und Regierungschefs der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer insgesamt zufrieden. Sie räumte aber ein, dass eine Einigung mit den USA in der Klimapolitik nicht möglich gewesen sei. Dadurch, dass in der Klimapolitik keine einheitliche Haltung gefunden wurde, ist in der Abschlusserklärung erstmals in der G20-Geschichte ein Dissens festgeschrieben worden. …

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