Stichwort zu Sebastian Kurz

Sebastian Kurz (* 27. August 1986 in Wien) ist ein Politiker der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) und seit Juli 2017 deren Bundesparteiobmann. Er war von 2009 bis 2017 Bundesobmann der Jungen Volkspartei und ist seit 2015 Vorsitzender der Politischen Akademie der ÖVP.

Von 2010 bis 2011 war er Mitglied des Wiener Gemeinderats und Landtags und 2013 Abgeordneter zum Nationalrat. Von 2011 bis 2013 war er Staatssekretär für Integration. Seit 2013 ist er Bundesminister für Europa, Integration und Äußeres, zunächst in der Bundesregierung Faymann II und seit 2016 in der Bundesregierung Kern, einer Koalition von SPÖ und ÖVP. Als österreichischer Außenminister ist er im Jahr 2017 Vorsitzender der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).

Politische Laufbahn

Kurz ist seit 2003 Mitglied der Jungen Volkspartei (JVP) und wurde von Markus Figl unter die Fittiche genommen. Von 2008 bis 2012 war er Obmann der JVP Wien. 2009 wurde er mit 99 Prozent der Delegiertenstimmen zum Bundesobmann der JVP gewählt, 2012 erhielt er bei seiner Wiederwahl 100 Prozent. Ebenfalls war er von 2009 bis 2016 Landesparteiobmannstellvertreter der ÖVP Wien. Als Obmann der JVP Wien startete er im Jugendwahlkampf zur Landtags- und Gemeinderatswahl in Wien 2010 die Kampagne Schwarz macht geil und ließ ein Geilomobil durch Wien fahren.

Von 2010 bis 2011 war er Abgeordneter zum Wiener Gemeinderat und Landtag, bevor er im Juni 2011 im Rahmen einer Kabinettsumbildung als neuer „Integrationsstaatssekretär“ des Bundesministeriums für Inneres vorgestellt wurde.[19][20] Nach der Nationalratswahl in Österreich 2013 wurde Kurz im Dezember desselben Jahres als jüngster Außenminister (27 Jahre) in der österreichischen Geschichte[2] von Bundespräsident Heinz Fischer angelobt (seit 1. März 2014 Bundesminister für Europa, Integration und Äußeres).

Österreichs Kanzler Kurz räumt Fehler ein – Kein Rücktritt

Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat Fehler eingestanden – aber die geforderte Rücktrittserklärung verweigert. „Es gibt SMS von mir, die ich heute so nicht mehr formulieren würde“, sagte Kurz in einer Stellungnahme am Freitagabend. Die ÖVP werde es „akzeptieren, wenn es andere Mehrheiten im Parlament gibt“. Gleichwohl sei die Volkspartei in der Regierung „handlungsfähig und vor allem auch handlungswillig“, so …

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Österreichs Grüne gehen auf Distanz zu Kurz – Koalition wackelt

In Österreich droht der seit 2020 amtierenden Regierungskoalition von ÖVP und Grünen der Bruch. Am Dienstag muss sich Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) einem Misstrauensvotum im Parlament stellen. Sollte die ÖVP bis dahin Kurz nicht selber absägen, wollen die Grünen gegen den Kanzler stimmen. Sein Amtszeit und die Koalition wäre damit wohl umgehend beendet. Vizekanzler und Grünen-Chef Werner Kogler und Fraktionschefin …

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Österreich: Razzia in ÖVP-Parteizentrale und Kanzleramt

In Österreich haben die Behörden am Mittwoch eine Razzia in der Zentrale der Regierungspartei ÖVP sowie im Kanzleramt durchgeführt. Das berichtet die österreichische Zeitung „Der Standard“ unter Berufung auf mehrere mit den Vorgängen vertraute Personen. Im Visier der Maßnahmen habe das „engste Umfeld“ von Kanzler Sebastian Kurz gestanden, hieß es. Auch Smartphones seien sichergestellt worden. Die ÖVP habe die Durchsuchungen …

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Tourismus-Beauftragter für Skiurlaub mit Einschränkungen

Der Tourismus-Beauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß (CDU), hat sich offen für den Vorstoß des österreichischen Bundeskanzlers Sebastian Kurz gezeigt, Skiurlaub mit Einschränkungen zu ermöglichen und Aprés-Ski-Lokale nur für Geimpfte zu öffnen. „Wir wollen wieder unbeschwert Skiurlaub machen“, sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgaben). „Daher ist es grundsätzlich richtig, bestimmte Veranstaltungen nur für Personengruppen zu öffnen, bei denen die …

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Lauterbach zweifelt an Après-Ski in kommender Wintersaison

SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hat mit Befremden auf Äußerungen des österreichischen Bundeskanzlers Sebastian Kurz reagiert, der eine sichere Skisaison versprochen hatte. „Wie die nächste Wintersaison aussehen wird, kann zum jetzigen Zeitpunkt niemand seriös vorhersagen – auch nicht der österreichische Bundeskanzler“, sagte Lauterbach den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben). „In Innenräumen haben wir jetzt schon viele Ansteckungen auch unter Geimpften. Diese Fälle werden …

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Hennig-Wellsow verbittet sich Warnung von Kurz vor Linksbündnis

Die Linkspartei hat verärgert auf die Warnung des österreichischen Bundeskanzlers Sebastian Kurz (ÖVP) vor einem Linksbündnis in Deutschland reagiert. Die Gefahren für Europa seien „vor allem die ökonomische Ungerechtigkeit und der Flirt mit Rechts“, sagte Linken-Chefin Susanne Hennig-Wellsow den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben). „Da bietet Kurz ein schlechtes Beispiel.“ Österreichs Regierungschef sei „jemand, der gemeinsam mit Rechtspopulisten regiert hat und …

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Österreichs Kanzler verspricht sichere Skisaison

Nach Auftakt des ersten Ischgl-Prozesses hat Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz für Skitourismus in seinem Land geworben. „Wir werden mit klaren Regeln für eine sichere Wintersaison sorgen“, sagte der ÖVP-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe und der französischen Zeitung „Ouest-France“ (Samstagausgaben). „Bei steigender Belastung durch die Pandemie wird es in der Nachgastronomie – also beim Après-Ski – nur noch Zugang für Geimpfte …

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Österreichs Bundeskanzler warnt vor Rot-Grün-Rot in Deutschland

Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz hat vor einer rot-grün-roten Bundesregierung in Deutschland gewarnt. „Wenn es zu einer Linksregierung in Deutschland kommt, dann ist das ein massives Problem für den Wirtschaftsstandort Europa“, sagte der Parteichef der CDU-Schwesterpartei ÖVP dem Nachrichtensender „Welt“. Deutschland sei die Wirtschaftslokomotive in der Europäischen Union. Eine rot-grün-rote Regierung sei deshalb „etwas, das mir massiv Sorge machen würde“. Zugleich …

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Merkel will vorerst nicht über Flüchtlingskontingente diskutieren

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will vorerst keine Verhandlungen über mögliche europäische Kontingente für Flüchtlinge aus Afghanistan führen. Diese könnten erst diskutiert werden, wenn man wisse, was für Fluchtbewegungen es überhaupt außerhalb des Landes gebe, sagte sie am Dienstag bei einem Treffen mit dem österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz. Bis jetzt sei in der Region die Binnenmigration das größte Problem. „Für uns …

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