Stichwort zu SIPRI

Hilfsorganisationen empört über anhaltenden Rüstungsboom

Hilfsorganisationen sehen in der anhaltenden Militarisierung der Welt eine alarmierende Entwicklung. „Es ist ein Skandal, dass die Umsätze der 25 größten Rüstungsfirmen weltweit steigen, während das Geld für eine nachhaltige Bekämpfung des Hungers fehlt“, sagte Mathias Mogge, Generalsekretär der Welthungerhilfe, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ als Reaktion auf einen aktuellen Bericht des Sipri-Friedensforschungsinstituts in Stockholm. „Aktuelle Studien zeigen, dass jährlich 40 …

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Kirchliche Hilfswerke fordern restriktivere Rüstungspolitik

Angesichts der laut des Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri steigenden Umsätze in der internationalen Rüstungsindustrie fordern kirchliche Hilfswerke eine restriktivere Rüstungspolitik. „Aus Sicht von Misereor sind mehr Waffen kein Garant für mehr Sicherheit und Frieden. Im Gegenteil: Waffen und Gewalt drohen die Erfolge, die verschiedene Akteure der Entwicklungszusammenarbeit weltweit über Jahre zum Wohle der Menschen aufgebaut haben, zu zerstören“, sagte Pirmin Spiegel, …

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Münchner Sicherheitskonferenz: Globale Geldwäsche auf Rekordniveau

Das Volumen der Gelder, die aus kriminellen Aktivitäten weltweit erwirtschaftet und gewaschen werden, hat in den zurückliegenden zehn Jahren deutlich zugenommen. Für 2018 wird der globale Umfang von Geldwäsche auf bis zu 4,2 Billionen US-Dollar geschätzt, wie aus einem Bericht der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) hervorgeht, über den das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Donnerstagsausgaben) berichtet. Der Bericht zum Thema illegale Handelsströme und deren …

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„Brot für die Welt“: Bundesregierung setzt falsche Schwerpunkte

Angesichts weltweit weiter steigender Militärausgaben übt die Hilfsorganisation „Brot für die Welt“ heftige Kritik an der Bundesregierung. „Die Staaten, die heute die Weltrangliste bei den Militärausgaben anführen, sollten endlich umsteuern und mehr Geld für Entwicklungszusammenarbeit, für die Vorbeugung und für die Bewältigung der Ursachen von Gewaltkonflikten aufwenden“, sagte „Brot für die Welt“-Referentin Martina Fischer der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Höhere Militärausgaben …

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„Brot für die Welt“ kritisiert steigende Rüstungsausgaben

Nach Ansicht der Hilfsorganisation „Brot für die Welt“ konterkarieren die steigenden Rüstungsausgaben die internationale Entwicklungshilfepolitik. „Diese Entwicklung ist ein Skandal angesichts der Tatsache, dass Kriege und Konflikte – neben dem Klimawandel – als die größten Armutstreiber weltweit gelten“, sagte „Brot für die Welt“-Präsidentin Cornelia Füllkrug-Weitzel der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Sie fügte hinzu: „Entwicklungshilfe könnte mehr Wirkung erzielen, wenn Gewaltkonflikte nicht …

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Grüne: Deutschland verstößt beim Waffenexport gegen eigene Grundsätze

Mit Blick auf den neuen Sipri-Bericht zum weltweiten Waffenhandel wirft Grünen-Verteidigungspolitikerin Katja Keul der Bundesregierung vor, beim Thema Rüstungsexport gegen die eigenen Prinzipien zu verstoßen. In das „Pulverfass Naher Osten“ habe Deutschland zwischen 2013 und 2017 doppelt so viele Waffen verkauft wie in den fünf Jahren zuvor, sagte Keul der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Dienstagsausgabe). „Dies ist ein klarer Verstoß gegen …

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Sipri-Institut: Nordkorea nimmt unkalkulierbares Risiko in Kauf

Das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri hält den jüngsten Raketentest Nordkoreas für geeignet, eine „gefährliche und potenziell destabilisierende Entwicklung in der Region“ einzuleiten. „Das stetige Drehen an der Spannungsschraube auf der koreanischen Halbinsel ist ein ernstes Risiko für Frieden und Sicherheit und könnte zu einem militärischen Konflikt führen“, sagte die Sipri-Expertin für die Region, Shannon Kile, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Mittwochsausgabe). Nach …

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Gabriel sucht nach nationalem Konsens für Rüstungsexporte

Nach heftiger Kritik über die Zunahme der Rüstungs-Ausfuhren im Jahr 2015 will Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) eine „Kommission zur Zukunft der Rüstungsexportkontrolle“ einrichten: Sie soll bis März 2017 einen nationalen Konsens ausloten. Der Industrieverband BDI reagierte alarmiert auf das Vorhaben, berichtet das „Handelsblatt“. Er fürchtet, dass Gabriel im Wahljahr bei Rüstungskritikern mit einer Verschärfung der Exportbedingungen punkten will. „Ohne Rüstungsexporte …

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Sipri: Waffenimporte Saudi-Arabiens um 275 Prozent gestiegen

Saudi-Arabien hat zwischen den Jahren 2011 und 2015 deutlich mehr Waffen importiert als in den Jahren zuvor: Im Vergleich zum Zeitraum von 2006 bis 2010 seien die Waffenimporte Saudi-Arabiens um 275 Prozent gestiegen, teilte das Friedensforschungsinstitut Sipri mit. Demnach stieg die Nachfrage nach Waffen im Mittleren Osten von 2011 bis 2015 deutlich. Im Vergleich zum Zeitraum zwischen 2006 bis 2010 …

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Weltweite Rüstungsausgaben leicht gesunken

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Stockholm – Die weltweiten Rüstungsausgaben sind laut einer neuen Studie des Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen. 2014 betrugen die weltweiten Militärausgaben gut 1,7 Billionen Euro und damit 0,4 Prozent weniger als noch im Vorjahr. Insbesondere die Kürzung im Rüstungsetat der Vereinigten Staaten habe zu dem Rückgang geführt, teilten die Friedensforscher am Montag mit. Rechne man die USA …

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China will Militärausgaben um zehn Prozent erhöhen

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Peking – China hat vor der jährlichen Sitzung des Volkskongresses eine weitere militärische Aufrüstung angekündigt: Die Ausgaben für die Streitkräfte würden um „etwa zehn Prozent“ steigen, kündigte die Sprecherin des Volkskongresses, Fu Ying, an. „Für ein großes Land wie China ist es nötig, dass es sich gut verteidigen kann.“ Die exakte Erhöhung der Militärausgaben soll am Donnerstag bekanntgegeben werden, so …

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