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News zu Stagflation

Der Begriff Stagflation (ein Kofferwort aus den Begriffen „Stagnation“ und „Inflation“) beschreibt eine Situation eines Währungsraumes, in der wirtschaftliche Stagnation und Inflation miteinander einhergehen. Dieses Phänomen wurde in den 1970er Jahren im Zuge der Ölkrise in fast allen westlichen Volkswirtschaften beobachtet. Die Wortschöpfung Stagflation wird dem 1970 verstorbenen britischen Finanzminister Iain Macleod und John Overcountry zugeschrieben.

Auslöser von Stagflationen sind in der Regel Angebotsschocks, etwa durch einen Krieg im Nahen Osten stark steigende Energiepreise. Der stark gestiegene Ölpreis erhöht die Produktionskosten. Die Unternehmen reagieren darauf indem sie die Produktion verringern. Bei gleichbleibender gesamtwirtschaftlicher Nachfrage steigen die Preise. Es kommt also zu der Situation, dass das Wirtschaftswachstum sinkt, während die Arbeitslosigkeit und die Inflation steigen. Wenn sich eine Inflationserwartung herausbildet, kann dies zudem zu einer Lohn-Preis-Spirale führen, welche die Stagflation noch verschärft.

Kommentar: Marktentwicklung in den Schwellenländern

Schwellenland 310x205 - Kommentar: Marktentwicklung in den Schwellenländern

Die US-Notenbank könnte noch zweimal in diesem Jahr an der Zinsschraube drehen. Dies hat sie zur Wochenmitte deutlich gemacht. Auch für nächstes Jahr haben die US-Notenbanker ihre Zinsprojektionen im Mittel gegenüber März leicht angehoben. Längerfristig blieb der Median mit 3,375 % (2020) und 2,875 % (längerfristig) dagegen unverändert. Zugleich läuft …

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2017: Kapitalmarktausblick – alle Augen auf die USA

Finanzmärkte

Nach Einschätzung der Strategen der Deutschen Bank werden Weltwirtschaft und Kapitalmärkte im Jahr 2017 maßgeblich durch politische Entscheidungen bestimmt. Ihr Augenmerk richten die Experten der Bank in ihrem heute in Frankfurt veröffentlichten "Kapitalmarktausblick 2017" vor allem auf die Situation in den USA. "Donald Trump hat im Wahlkampf sehr deutlich Stellung …

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Europarechtler: EZB eine der größten Gefahren für Weltwirtschaft

Der Europarechtler Gunnar Beck von der Universität London sieht in dem grenzüberschreitenden Zahlungsverkehrssystem der Europäischen Zentralbank (EZB) für die Euro-Zone – dem sogenannten Target2-System – massive Nachteile für Deutschland und eine Bedrohung für die Weltwirtschaft. "Die EZB und mit ihr das gesamte bundesdeutsche parteipolitische Oligopol mit seiner Ersatzreligion vom Segen …

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