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News zu Stasi

Das Ministerium für Staatssicherheit der DDR, auch Staatssicherheitsdienst, war der Inlands- und Auslandsgeheimdienst der DDR und zugleich Ermittlungsbehörde für „politische Straftaten“. Das MfS war innenpolitisch vor allem ein Unterdrückungs- und Überwachungsinstrument der SED gegenüber der DDR-Bevölkerung, das dem Machterhalt diente. Dabei setzte es als Mittel Überwachung, Einschüchterung, Terror und die so genannte Zersetzung gegen Oppositionelle und Regimekritiker ein. Die Auslandsaufklärung erfolgte durch die Hauptverwaltung Aufklärung des MfS.
Das MfS wurde am 8. Februar 1950 gegründet. Patenorganisation war unter anderem das KGB der Sowjetunion. Der Sprachgebrauch der SED, der das MfS als „Schild und Schwert der Partei“ bezeichnete, beschreibt die ihm zugedachte Funktion im politisch-ideologischen System der DDR. Die hauptamtlichen Mitarbeiter sahen sich selbst als Elite, die in der Tradition der sowjetrussischen Geheimpolizei Tscheka die DDR unerbittlich und mit Hass gegen deren Feinde verteidigen sollte.
Neben dem MfS gab es auch einen weiteren Nachrichtendienst in der DDR, die Militärische Aufklärung der Nationalen Volksarmee mit Sitz in Berlin-Köpenick.

Birthler weist auf Versäumnisse bei Wiedervereinigung hin

Die DDR-Bürgerrechtlerin und frühere Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Marianne Birthler, hat auf Versäumnisse bei der deutschen Wiedervereinigung hingewiesen. „Die Einheit hätte der Anlass sein können, auch im Westen das eine oder andere zu verändern, zu erneuern. Das wäre für beide Seiten gut gewesen“, sagte Birthler den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ …

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FDP will UN-Sonderbeauftragten für den Schutz von Journalisten

70 Jahre nach Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte fordern die Vorsitzende des Bundestags-Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, Gyde Jensen, und die frühere Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (beide FDP) die Ernennung eines UN-Sonderbeauftragten für den Schutz von Pressevertretern. Nicht zuletzt der Fall des ermordeten saudi-arabischen Publizisten Jamal Khashoggi dokumentiere, dass …

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Thomas Kretschmann: DDR-Flucht machte paranoid

Die Fluchtvorbereitungen in der DDR haben beim heutigen Hollywood-Schauspieler Thomas Kretschmann irgendwann Paranoia ausgelöst. „Vor allem, als ich meine eigene Flucht vorbereitet und daran lange gearbeitet habe – da wird man ja auch irgendwann paranoid“, sagte Kretschmann dem Radiosender HR4. Dies sei in dem Filmdrama „Ballon“ gut zu sehen, in …

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Kultusminister fordert mehr Demokratiebildung an Schulen

Der Präsident der Kultusministerkonferenz 2018, Thüringens Kultusminister Helmut Holter, fordert mehr Demokratiebildung im Rahmen des Schulunterrichtes. „Demokratie muss lebendig vermittelt werden. Schülerinnen und Schüler fordern von sich aus mehr Projekte zur DDR-Geschichte. Das unterstütze ich ausdrücklich“, sagte Holter der „Bild“ (Dienstagsausgabe). „Egal ob Klassenfahrt zu einer Stasi-Gedenkstätte oder Planspiel in …

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Ehemalige politische DDR-Gefangene fühlen sich erneut ausgegrenzt

Die politischen Gefangenen aus DDR-Zeiten leiden nach Angaben des Leiters der Berliner „Beratungsstelle Gegenwind für politisch Traumatisierte der SED-Diktatur“, Stefan Trobisch-Lütge, bis heute unter ihrer Verfolgung und fühlen oft erneut ausgegrenzt. „Die Mauer zwischen Ost und West ist für diese Menschen schon gefallen“, sagte er der „Berliner Zeitung“ (Donnerstagsausgabe) anlässlich …

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Berlin: CDU-Vorsitzende greift Müller scharf an

Die Berliner CDU-Vorsitzende und Kulturstaatsministerin, Monika Grütters, hat den Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) scharf angegriffen. Müller sei im Amt überfordert: Er reagiere zu zögerlich oder stehle sich aus der Verantwortung, wenn es schwierig werde. Das schade dem Ansehen Berlins, sagte Grütters am Samstag dem „rbb-Inforadio“. Als ein Beispiel nannte …

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Stasi-Gedenkstätte kritisiert Uni-Entscheidung im Fall Holm

Die Entscheidung der Humboldt-Universität, den umstrittenen Stadtsoziologen Andrej Holm im Amt zu belassen, ist auf heftige Kritik gestoßen. „Ich halte die Entschuldigung von Herrn Holm für genauso unglaubwürdig wie die meisten seiner anderen Erklärungen“, sagte der Direktor der Stasi-Gedenkstätte Hohenschönhausen, Hubertus Knabe, der „Welt“. Die Entschuldigung komme viel zu spät …

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HU-Präsidentin kritisiert Studenten wegen andauernder Proteste

Die Präsidentin der Berliner Humboldt-Universität (HU), Sabine Kunst, hat deutliche Kritik an den Studenten geübt, die das Institut für Sozialwissenschaften (ISW) seit drei Wochen besetzt halten: „Der Langmut der Betroffenen nimmt ab. Ich würde grundsätzlich empfehlen, den Bogen nicht zu überspannen“, sagte Kunst der „Welt“. Mit „großer Toleranz“ habe es …

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Birthler: Der Osten ist nicht grundsätzlich rechtspopulistischer

Die ehemalige Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Marianne Birthler, sieht angesichts zunehmend rechtspopulistischer Haltungen keine grundsätzlichen Unterschiede mehr zwischen Ost- und Westdeutschland. „Meinungsforscher stellen nach wie vor Unterschiede fest“, sagte sie der „Mitteldeutschen Zeitung“ (Onlineausgabe). „Im Osten verfangen populistische Parolen stärker, Sicherheit zählt mehr als Freiheit, Vielfalt wird als bedrohlich erlebt. …

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