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News zu Stasi

Das Ministerium für Staatssicherheit der DDR, auch Staatssicherheitsdienst, war der Inlands- und Auslandsgeheimdienst der DDR und zugleich Ermittlungsbehörde für „politische Straftaten“. Das MfS war innenpolitisch vor allem ein Unterdrückungs- und Überwachungsinstrument der SED gegenüber der DDR-Bevölkerung, das dem Machterhalt diente. Dabei setzte es als Mittel Überwachung, Einschüchterung, Terror und die so genannte Zersetzung gegen Oppositionelle und Regimekritiker ein. Die Auslandsaufklärung erfolgte durch die Hauptverwaltung Aufklärung des MfS.
Das MfS wurde am 8. Februar 1950 gegründet. Patenorganisation war unter anderem das KGB der Sowjetunion. Der Sprachgebrauch der SED, der das MfS als „Schild und Schwert der Partei“ bezeichnete, beschreibt die ihm zugedachte Funktion im politisch-ideologischen System der DDR. Die hauptamtlichen Mitarbeiter sahen sich selbst als Elite, die in der Tradition der sowjetrussischen Geheimpolizei Tscheka die DDR unerbittlich und mit Hass gegen deren Feinde verteidigen sollte.
Neben dem MfS gab es auch einen weiteren Nachrichtendienst in der DDR, die Militärische Aufklärung der Nationalen Volksarmee mit Sitz in Berlin-Köpenick.

Leiter der Stasi-Unterlagenbehörde nennt Gleichsetzung „absurd“

Der Leiter der Stasi-Unterlagenbehörde, Roland Jahn, hat sich gegen eine Gleichsetzung von heutigen Verhältnissen in der Bundesrepublik mit Zuständen in der DDR ausgesprochen. "Demokratie ist korrekturfähig. Es werden auch Fehler gemacht. Dies aber mit der Bevormundung in der SED-Diktatur gleichzusetzen, ist absurd", sagte Jahn der "Welt" (Samstagausgabe). Gerade dass derzeit …

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Opferverband beklagt Mangel an Gutachtern für Traumata aus DDR-Haft

Opferverband beklagt Mangel an Gutachtern für Traumata aus DDR Haft 310x205 - Opferverband beklagt Mangel an Gutachtern für Traumata aus DDR-Haft

Der Vorsitzende der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG), Dieter Dombrowski, hat beklagt, dass es zu wenig Psychologen oder Psychiater gebe, die aus Repression zu DDR-Zeiten resultierende psychische Schäden attestieren könnten. "Die Anerkennung psychischer Schäden ist bei DDR-Opfern unglaublich schwierig und in der Regel fast ausgeschlossen", sagte er dem "Redaktionsnetzwerk …

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Steigendes Interesse an Stasi-Akten

Steigendes Interesse an Stasi Akten 310x205 - Steigendes Interesse an Stasi-Akten

Bei der Stasi-Unterlagenbehörde (BStU) sind im ersten Halbjahr 2019 genau 26.402 Anträge auf persönliche Akteneinsicht eingegangen. Das teilte deren Sprecherin Dagmar Hovestädt dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Mittwochsausgaben) mit. Dies bedeutet eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr, als es insgesamt 45.309 und damit 22.654 pro Halbjahr waren. Die Mehrheit der Anträge wurde bisher …

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Marianne Birthler besorgt wegen AfD-Ergebnissen im Osten

Marianne Birthler besorgt wegen AfD Ergebnissen im Osten 310x205 - Marianne Birthler besorgt wegen AfD-Ergebnissen im Osten

Die ehemalige Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Marianne Birthler, hat sich angesichts der guten AfD-Ergebnisse bei der Europawahl in Ostdeutschland besorgt gezeigt. "Das ist zwar nicht wirklich überraschend, aber bedrückend", sagte sie dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Montagsausgaben). "Ich hoffe, dass die Wahlbeteiligung bei den Landtagswahlen im Herbst höher und das AfD-Ergebnis damit …

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Stasi-Überprüfung im öffentlichen Dienst wird verlängert

Stasi Ueberpruefung im oeffentlichen Dienst wird verlaengert 310x205 - Stasi-Überprüfung im öffentlichen Dienst wird verlängert

Die Möglichkeit zur Stasi-Überprüfung im öffentlichen Dienst wird bis 2030 verlängert. Das sieht laut eines Berichts des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" (Dienstagausgaben) die Novelle des Stasi-Unterlagengesetzes vor, die am Mittwoch im Kabinett behandelt wird und anschließend durch den Bundestag muss. Bisher ist die Stasi-Überprüfung im öffentlichen Dienst bis Ende 2019 befristet. "Wir …

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Stasi verwahrte Stammheimer Lektüreliste von RAF-Terroristin

Stasi verwahrte Stammheimer Lektüreliste von RAF Terroristin 310x205 - Stasi verwahrte Stammheimer Lektüreliste von RAF-Terroristin

Das Ministerium für Staatssicherheit (Stasi) der DDR war bestens über die Lesegewohnheiten westdeutscher Terroristen informiert. Den Spitzeln habe ein Verzeichnis jener Bücher vorgelegen, die Beamte des Landeskriminalamts Baden-Württemberg in der Zelle der Mitbegründerin der "Roten Armee Fraktion" (RAF), Gudrun Ensslin, gefunden hätten, berichtet der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe. Ensslin …

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CDU will Aufnahme von RAF-Terroristen in der DDR aufarbeiten

CDU will Aufnahme von RAF Terroristen in der DDR aufarbeiten 310x205 - CDU will Aufnahme von RAF-Terroristen in der DDR aufarbeiten

Die ostdeutschen Bundestagsabgeordneten der CDU fordern, dass die Aufnahme von RAF-Terroristen in der DDR in den 80er Jahren besser aufgearbeitet werden soll. Das geht aus der "Berliner Erklärung" hervor, die die Parlamentarier bei ihrem Treffen am Sonntag und Montag beschließen wollen und über welche die "Bild am Sonntag" berichtet. Darin …

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Budde: Erste Entscheidungen über Zukunft der Stasi-Akten im Herbst

Budde Erste Entscheidungen ueber Zukunft der Stasi Akten im Herbst 310x205 - Budde: Erste Entscheidungen über Zukunft der Stasi-Akten im Herbst

Die Vorsitzende des Bundestags-Kulturausschusses, Katrin Budde (SPD), will in diesem Herbst erste haushaltswirksame Entscheidungen zur Zukunft der Stasi-Unterlagenbehörde fällen. Dabei gehe es zunächst um die Überführung der Akten ins Bundesarchiv, um deren Sicherung vor Verfall und um die Entscheidungen über die Außenstellen, sagte Budde dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Donnerstagsausgaben). Sie fügte …

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Haseloff fordert mehr Tempo bei Wiederherstellung der Stasi-Akten

Haseloff fordert mehr Tempo bei Wiederherstellung der Stasi Akten 310x205 - Haseloff fordert mehr Tempo bei Wiederherstellung der Stasi-Akten

Im 30. Jahr des Mauerfalls hat Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) mehr Tempo bei der Wiederherstellung und Archivierung der Stasi-Akten gefordert. "Ich denke, wir sind jetzt in einer entscheidenden Phase, dazu eine gute und auch langtragende Lösung zu finden", so Haseloff in der ARD-Sendung

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Verfassungsschutz prüft Mitarbeiter auf AfD-Kontakte

Verfassungsschutz prueft Mitarbeiter auf AfD Kontakte 310x205 - Verfassungsschutz prüft Mitarbeiter auf AfD-Kontakte

Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) hat seine mehr als 3.000 Mitarbeiter laut eines Medienberichts aufgefordert, eine etwaige Mitgliedschaft in der AfD der Sicherheitsabteilung mitzuteilen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Focus unter Berufung auf ein Schreiben vom 24. Januar 2019 an die Beamten und Angestellten des Inlandsnachrichtendienstes. Betroffene sollten sich an die …

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Stasi überwachte Kriminalpolizei in West-Berlin

Stasi ueberwachte Kriminalpolizei in West Berlin 310x205 - Stasi überwachte Kriminalpolizei in West-Berlin

Das Ministerium für Staatssicherheit hatte frühzeitig Einblick in die Ermittlungen der Kriminalpolizei in West-Berlin. Das berichtet der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe. Wie aus Stasiakten vom Dezember 1969 hervorgeht, wusste der DDR-Geheimdienst, dass Kripobeamte wegen Rauschgifthandel nach drei West-Berliner Anarchisten suchten, die zur Gruppe "Zentralrat der umherschweifenden Haschrebellen" zählten. "Ein …

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