Stichwort zu Tripolis

Sea-Watch muss Flüge vor der libyschen Küste einstellen 

Die privaten Seenotretter von Sea-Watch können vor der libyschen Küste nicht mehr aus der Luft nach schiffbrüchigen Flüchtlingen suchen. Die deutsche Nichtregierungsorganisation hat ihre Flüge über der libyschen Such- und Rettungszone einstellen müssen, weil die Behörden in Tripolis für den Überflug nun eine Genehmigung verlangen, berichtet der „Spiegel“. „Das ist ein harter Schlag für die zivile Seenotrettung“, sagte Sea-Watch-Sprecher Felix …

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Kämpfe zwischen Anhänger rivalisierender Regierungen in Tripolis

Der Versuch der vom Parlament gewählten Regierung nach Tripolis umzuziehen, hat zu Zusammenstößen der Milizen beider Regierungen geführt. Beide Regierungen kontrollieren unterschiedliche Landesteile. Zwischen ihnen begann 2014 ein Bürgerkrieg, der 2020 mit einem Waffenstillstand beendet wurde. Es wird befürchtet, dass der Konflikt wieder aufflammen könnte.

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Maas fordert fortgesetztes internationales Engagement in Libyen

Außenminister Heiko Maas (SPD) hat die internationale Gemeinschaft aufgefordert, sich weiter in Libyen zu engagieren. „Die Beschlüsse des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen und der Roadmap des Libyschen Politischen Dialogforums müssen vollständig umgesetzt werden“, sagte Maas am Donnerstag in der libyschen Hauptstadt Tripolis. Es müssten Fortschritte für alle Menschen in Libyen erreicht werden. „Genau deshalb bin ich nach Tripolis gekommen, um …

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Eklat bei Schmuggelkontrolle: Bundeswehr lässt Frachter passieren

Bei der EU-Mission zur Eindämmung des Waffenschmuggels nach Libyen ist es laut eines Berichts des „Spiegel“ wieder zu einem Eklat gekommen. Als eine Bundeswehr-Fregatte etwa 200 Kilometer nördlich der ostlibyschen Großstadt Bengasi ein verdächtiges türkisches Schiff kontrollieren wollte, legte Ankara bei der EU scharfen Protest ein und die deutschen Soldaten brachen ihr Vorhaben daraufhin ab, berichtete das Magazin am Montagmorgen …

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Zoll findet neun Container mit Falschgeld für Libyen

Die Staatsanwaltschaft Bremen ermittelt in einem mysteriösen Fall von mutmaßlichem Falschgeld. Das berichtet der „Spiegel“ in seiner neuen Ausgabe. Es geht um knapp 17 Millionen libysche Ein-Dinar-Münzen, Gegenwert rund zehn Millionen Euro. Am 10. Juni fielen dem Zoll in Bremerhaven neun Container mit den frisch geprägten Münzen auf, die dort umgeladen werden sollten, mit der libyschen Zentralbank als Empfänger. Die …

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EU will Libyen-Vereinbarung unterstützen

Die EU will die neue Libyen-Vereinbarung der dort bislang rivalisierenden Gruppen unterstützen. Das vereinbarten die 27 EU-Außenminister und der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell. Am Freitag hatte die Regierung in Tripolis und das Lager um den rivalisierenden General Haftar eine Waffenruhe angekündigt. Allerdings ist noch unsicher, ob wirklich alle Beteiligten die Vereinbarung mittragen. „We fully support the agreement around the principles to …

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SPD sieht Blauhelm-Mission für Libyen skeptisch

Ein knappes halbes Jahr nach der Berliner Libyen-Konferenz nimmt die Debatte über eine internationale Mission in dem nordafrikanischen Bürgerkriegsland Fahrt auf. „Eine Debatte über eine UN-Truppe oder einen militärischen Einsatz der EU in Libyen geht zum gegenwärtigen Zeitpunkt an den Realitäten vorbei“, sagte der außenpolitische Sprecher der SPD, Nils Schmid, den Zeitungen der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft (Montagsausgaben) mit Blick auf …

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Türkei sieht sich als entscheidende Kraft im Libyen-Konflikt

Die Türkei sieht sich als entscheidende Kraft im Libyen-Konflikt. „Die Türkei hat ein Gleichgewicht der Kräfte geschaffen, ansonsten würde der Bürgerkrieg Jahrzehnte dauern“, sagte der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu der „Süddeutschen Zeitung“ (Montagsausgabe). Jetzt gehe es darum, nach einem Waffenstillstand „eine Road-Map“ zu entwickeln. „Die Türkei will eine politische Lösung, will Frieden“, fügte Cavusoglu hinzu. Gleichzeitig sprach der türkische Außenminister …

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Libyens Regierung kritisiert EU-Mittelmeer-Mission „Irini“

Die unter UN-Vermittlung eingesetzte Regierung der Nationalen Übereinkunft in Libyen hat die EU-Mission „Irini“ zur Überwachung des internationalen Waffenembargos als „ungerecht“ kritisiert. „Diese Mission ist nicht ausgewogen“, sagte Innenminister Fathi Bashaga der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Freitagsausgabe). Während die Mission Lieferungen für die Führung in Tripolis unterbinde, würden Lieferungen, die der ostlibysche Militärführer Chalifa Haftar durch die Luft oder über die …

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