Stichwort zu Umlageverfahren

Bundesregierung will 30 Prozent von Uniper übernehmen

Details zur Rettung des Gasversorgers Uniper zeichnen sich ab. „Zur Deckung der aufgelaufenen Verluste ist eine Kombination aus Kapitalerhöhung mit Zielbeteiligung des Bundes von 30 Prozent an Uniper und weiterem hybriden Eigenkapital geplant“, heißt es in einem Papier des Bundeswirtschaftsministeriums, über welches das „Handelsblatt“ berichtet. Zusätzlich müsse der Bund die bestehenden Kredite der staatlichen KfW-Förderbank von zwei auf acht Milliarden …

Jetzt lesen »

Bundesbürger arbeiten laut Rentenversicherung immer länger

Neuen Zahlen der Deutschen Rentenversicherung (DRV) zufolge arbeiten die Bundesbürger immer länger bis zum Renteneintritt. „Im Jahr 2000 waren nur zehn Prozent der 60- bis 64-Jährigen rentenversicherungspflichtig beschäftigt. Aktuell sind es 42 Prozent, also fast jeder Zweite. Insgesamt ist die durchschnittliche Versicherungszeit um vier Jahre gestiegen seit den 2000er-Jahren“, sagte DRV-Präsidentin Gundula Roßbach zu „Bild“. Roßbach sprach sich zudem für …

Jetzt lesen »

Rentenexperte: Rentenversicherung steuert auf „Finanzschock“ zu

Ohne Reformen steuert die gesetzliche Rentenversicherung nach Meinung des Rentenexperten Axel Börsch-Supan auf einen „Finanzschock“ zu. Der Wissenschaftler und Politikberater warnte SPD, FDP und Grüne im „Tagesspiegel“ davor, bei der Rente alles beim Alten zu lassen. „In den nächsten drei, vier Jahren gehen die geburtenstarken Jahrgänge in Rente. Das heißt, es kommen mehr als drei Millionen neue Rentner dazu“, sagte …

Jetzt lesen »

IW fordert Systemwechsel bei Pflegeversicherung

In der Debatte über die Zukunft der Pflegeversicherung fordert das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) einen Systemwechsel. „Kern des Vorschlags ist es, das heutige System der Pflegefinanzierung auf zwei Säulen zu stützten“, heißt es in einem Konzept des Instituts, über das die Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ in ihren Mittwochsausgaben berichten. „Die gegenwärtige Pflegeversicherung übernimmt einen gesetzlich fixierten prozentualen Anteil …

Jetzt lesen »

Studie prophezeit Verdopplung der Pflegebeiträge bis 2040

Angesichts steigender Kosten in einer alternden Gesellschaft könnten sich die Beiträge zur Pflegeversicherung einer Studie zufolge in den nächsten zwei Jahrzehnten verdoppeln. Die Untersuchung des Wissenschaftlichen Instituts der Privaten Krankenversicherung (PKV), über die das „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe) berichtet, prognostiziert, dass der Beitragssatz von derzeit 3,05 Prozent des Bruttoeinkommens bis 2040 auf 4,1 bis 7,9 Prozent steigen wird. Die Studienautoren berechneten außerdem, …

Jetzt lesen »

OECD warnt Deutschland vor Rolle rückwärts bei der Rente

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) warnt die Bundesregierung vor einer Rolle rückwärts in der Rentenpolitik. Trotz der niedrigen Zinsen sollte die kapitalgedeckte Altersvorsorge nicht aufgegeben werden, sagte die Leiterin der Abteilung Sozialpolitik, Monika Queisser, der „Welt“. „Rentenentscheidungen sind langfristige Entscheidungen, und es ist nicht davon auszugehen, dass die Phase extrem niedriger Zinsen 40 Jahre lang andauert.“ Ausschließlich …

Jetzt lesen »

Studie: Bürgerversicherung – volkswirtschaftliche Kosten und Nebenwirkungen

Werden private und gesetzliche Krankenversicherung durch eine „Bürgerversicherung“ ersetzt, sollte diese vor allem Anreize für eine effiziente Bereitstellung von Gesundheitsleistungen enthalten. In den bisherigen Vorschlägen steht jedoch meist die Einkommensumverteilung zwischen den Beitragszahlern im Vordergrund. Die „Bürgerversicherung“ würde so zu negativen volkswirtschaftlichen Effekten führen. Der dann fehlende Systemwettbewerb zwischen privaten und gesetzlichen Krankenkassen würde sich zudem negativ auf das medizinische …

Jetzt lesen »