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News zu Versicherungen

Versicherungen sind eine nicht zu unterschätzende Investitionsquelle des Finanzmarktes. Nach Angaben des GDV (Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.) entfallen in Deutschland auf jeden Einwohner (alle Altersstufen) etwa sechs Versicherungspolicen. Die Einnahmen aus den Beiträgen entsprechen 6,7 % des deutschen Bruttoinlandsprodukts. Entsprechend hoch sind die Investitionen, die die Versicherungsträger am Kapitalmarkt tätigen können. Mit 1,1 Billionen Euro ist die Versicherungswirtschaft eine der Säulen der deutschen Volkswirtschaft. Als Arbeitgeber sichern die Versicherer auch die Kaufkraft der Verbraucher, denn knapp 470’000 Menschen sind in Deutschland in der Versicherungsbranche tätig.

Verschiedene Deckungsprinzipien

Rechtlich handelt es sich bei einer Versicherung um ein besonderes Rechtsverhältnis, das dem Versicherungsnehmer im Rahmen eines Vertrages eine Schutzleistung anbietet. Der Risikoausgleich wird von einem Kollektiv getragen. Man unterscheidet verschiedene Deckungsprinzipien: Die private Versicherungswirtschaft arbeitet nach dem sogenannten Kapitaldeckungsverfahren. Hier werden die Beiträge des Versicherten so angelegt, dass sich ein Deckungskapital bildet, das im Schadensfall alle Ansprüche individuell abdeckt. Das Umlageverfahren, wie es von meisten gesetzlichen Versicherungen (Sozialversicherungen) praktiziert wird, fällt demgegenüber auf dem Kapitalmarkt nicht ins Gewicht, denn nach diesem Verfahren werden die eingehenden Beiträge direkt zur Bedarfsdeckung verwendet.

Individual-, Schaden- und Summenversicherungen

Zu den privatrechtlichen Versicherungen, die volkswirtschaftlich zur Steigerung des Gesamtvermögens und als Investitionen für Privatleute und Unternehmen in Frage kommen, gehören Individualversicherungen wie die private Rentenvorsorge, Personen- und Nichtpersonenversicherungen (zum Beispiel Kranken-, Lebens- , Haftpflicht- und Rechtschutzversicherung) sowie Schadens- und Summenversicherungen.

Schadensversicherungen sind in der Regel Nichtpersonenversicherungen (zum Beispiel die Kfz-Versicherung), die im Bedarfsfall einen nachgewiesenen Schaden bis zu einer bestimmten Höhe abdecken. Summenversicherungen sind hingegen Personenversicherungen, die im Schadensfall einen nicht näher zu benennenden Schaden mit einer festgesetzten Summe ausgleicht. Eine Unfallversicherung ist zum Beispiel eine typische Summenversicherung. Schadensversicherungen können Sachwerte wie Gebäude, Fahrzeuge oder Maschinen absichern. Sie können im Schadensfall aber auch dafür sorgen, dass Dritte ihren Schaden ersetzt bekommen. Eine Tierhalterhaftpflicht sichert zum Beispiel Schäden ab, die von einem Hund im Garten des Nachbarn verursacht werden. Beißt der Hund den Nachbarn, ist dessen körperlicher Schaden je nach Versicherungsvertrag ebenfalls abgedeckt.

Gewerbeversicherung: Wie man sich als Gewerbetreibender absichern kann

Unternehmer und Freiberufler müssen sich gegen zahlreiche Risiken absichern. Eine Gewerbeversicherung, welche in der Regel ein Paket aus unterschiedlichen Versicherungen darstellt, verhindert finanzielle Schäden, die bis zur Insolvenz reichen können. Insbesondere junge Unternehmer sollten auf einen passenden Versicherungsschutz achten. Der Umfang der einzelnen Versicherungen variiert je nach Gewerbetätigkeit. Welche Gewerbeversicherungen …

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Abwickler von Lebensversicherungen verwalten 1,6 Milliarden Euro

Versicherungen haben bereits in großem Stil Lebensversicherungsverträge an Abwicklungsgesellschaften verkauft. Die verdienten Bruttobeiträge der seit 2013 übertragenen sechs Bestände lagen im Geschäftsjahr 2016 bei insgesamt 1,6 Milliarden Euro, wie der „Spiegel“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet. Das sind 1,9 Prozent der Gesamtbeiträge der Branche, wie es in der Antwort der …

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Burkhard Balz wird neuer Bundesbank-Vorstand

Der CDU-Politiker Burkhard Balz wird wohl neuer Bundesbank-Vorstand. Die Länderfinanzminister hätten den Europapolitiker in ihrer Konferenz am Donnerstag nominiert, berichtet das „Handelsblatt“ (Freitagsausgabe) unter Berufung auf Länderkreise. Die Personalie muss demnach noch endgültig vom Bundesrat abgesegnet werden, was allerdings nicht mehr als eine Formalie sei. Die Nominierung des CDU-Politikers ist …

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Nord-Länder wollen Kampf gegen Einbrecherbanden verstärken

Die norddeutschen Bundesländer wollen beim Kampf gegen Einbrecherbanden enger zusammenarbeiten. Vor der Konferenz der Innenminister am heutigen Donnerstag in Schwerin kündigte Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstagsausgabe) eine entsprechende Vereinbarung an. „Einbrüche bedeuten für die Opfer nicht nur den Verlust von Wertgegenständen, den Ärger durch …

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Krankenversicherung – Schweizer zahlen am meisten

Im internationalen Vergleich zählen die Schweizer als besonders risikoscheu. Laut einer Studie der Versicherung Swiss Re liegt die Schweizer Bevölkerung tatsächlich bezüglich der bezahlten Versicherungsprämien international an der Spitze. Somit ist es nicht verwunderlich, dass die Schweiz ein echtes Eldorado für die Versicherungsfirmen ist und das es sogar sehr exotische …

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PKV wegen Niedrigzinsen immer stärker unter Druck

Die aktuellen Niedrigzinsen bringen die Private Krankenversicherung in Deutschland immer stärker unter Druck. Für Privatpatienten zeichnen sich weiter steigende Belastungen ab, berichtet das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Dienstagsausgaben) unter Berufung auf die Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage des Linken-Bundestagsabgeordneten Harald Weinberg. Hintergrund ist, dass immer mehr Versicherer die Kalkulation ihrer Tarife …

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Bitkom: Digitalisierung kostet 3,4 Millionen Stellen bis Ende 2022

3,4 Millionen Stellen fallen nach Angaben der Unternehmen allein in den kommenden fünf Jahren weg, weil Roboter oder Algorithmen die Arbeit übernehmen. Dies geht aus einer Umfrage des IT-Verbands Bitkom unter 500 deutschen Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern hervor, berichtet die „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Freitagsausgabe). Angesichts von aktuell knapp …

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Familienministerin Barley droht mit Frauenquote für Vorstände

Familienministerin Katarina Barley (SPD) hat der Wirtschaft mit einer Frauenquote für Unternehmensvorstände gedroht. „Ein Frauenanteil von unter zehn Prozent in den Vorständen der großen deutschen Banken ist nicht hinnehmbar“, sagte Barley dem „Handelsblatt“ (Mittwochsausgabe). „Dort wo selbstgesetzte Zielgrößen nicht wirken, brauchen wir klare Regelungen. Ansonsten wird sich in von Männern …

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Studie: Vorstände von Banken und Versicherungen bleiben Männerdomäne

Die Führungsgremien des Finanzsektors sind nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) nach wie vor fest in Männerhand. Das geht aus dem „Managerinnen-Barometer“ des DIW hervor, das die Frauenanteile in Vorständen und Aufsichtsräten großer Banken und Versicherungen in Deutschland von 2006 bis 2017 untersucht hat, berichtet das „Handelsblatt“ (Mittwochsausgabe). …

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